Kara Walker

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Kara Walker (* 26. November 1969 in Stockton, Kalifornien, USA) ist eine US-amerikanische Künstlerin. Sie lebt und arbeitet in New York.

Leben[Bearbeiten]

Im Alter von 13 Jahren zog Walker mit ihrer Familie nach Stone Mountain, einem Vorort von Atlanta, weil ihr Vater – der Künstler Larry Walker – eine Stelle an der Georgia State University annahm. [1]

Nach dem Studium am Atlanta College of Art und der Rhode Island School of Arts, das sie 1994 mit dem Master of Arts abschloss, übernahm Walker 2002 eine Professur an der Columbia University, New York. Im selben Jahr vertrat sie die USA auf der Biennale von São Paulo in Brasilien. 1997 erhielt sie ein Stipendium der McArthur Foundation.

1997 war sie MacArthur Fellow.

Werk[Bearbeiten]

Bekannt ist Walker für ihre scherenschnittartigen Arbeiten, in denen sie die Sklaverei thematisiert.

Ihre Darstellungen von Macht, Unterdrückung, Rassismus und Sexualität haben oftmals Kontroversen ausgelöst, da sie sich mit den grotesken Schattenseiten der amerikanischen Geschichte und den Abgründen der Kultur beschäftigt. Walker wurde durch ihre riesigen, panoramaartigen Arbeiten bekannt, bei denen sie Scherenschnitte von oftmals menschlicher Größe direkt auf die Wand applizierte und mitunter mit verschiedenfarbigen Lichtquellen anstrahlte. Ein typisches Merkmal ihrer Arbeiten ist, dass sie auf den ersten Blick wie idyllische Märchenszenen anmuten, die sich jedoch bald als gewalttätige Szenen offenbaren. [1] [2]

Einige ihrer Werke wurden im Museum of Modern Art (New York), im San Francisco Museum of Modern Art, im Whitney Museum of American Art (New York), sowie im MCA in Chicago gezeigt. Walker war im Public Broadcasting Service zu sehen.

Für die Saison 1998/1999 in der Wiener Staatsoper gestaltete sie das erste Großbild der von museum in progress konzipierten Ausstellungsreihe „Eiserner Vorhang“.

Zitat[Bearbeiten]

„Man sieht nie das Ganze, sondern nur eine Seite, also bestenfalls die halbe Wahrheit (...) Die Silhouette sagt sehr viel mit sehr wenig Information.“

Kara Walker[3]

Sammlungen[Bearbeiten]

Galerien[Bearbeiten]

  • Art Cellar Exchange, San Diego
  • galerie de multiples, Paris
  • Galerie Max Hetzler, Berlin
  • Barbara Krakow Gallery, Boston
  • Greg Kucera Gallery, Seattle
  • Numark Gallery, Washington
  • Sikkema Jenkins, New York
  • Taka Ishii Gallery, Tokyo
  • Kornelia Tamm Fine Arts, Santa Fe
  • white 8 Galerie, Villach

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b The Art of Kara Walker - My Complement, My Enemy, My Oppressor, My Love, Biography, walkerart.org, 2007
  2. Press Releases, Galerie Max Hetzler, 2005
  3. Steinberg, Claudia, Kara Walker, Scharfe Schnitte, Vogue 4/2001, S. 314

Weblinks[Bearbeiten]