Karas
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| Basisdaten | ||||
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| Regionshauptstadt | Keetmanshoop | |||
| Größte Stadt | Lüderitz | |||
| Motto | – | |||
| ISO 3166-2 | NA-KA | |||
| Webseite | www.karasrc.com | |||
| Karte der Region in Namibia | ||||
| Einwohner und Geographie | ||||
| Einwohnerzahl | 71.573 (2010)[1] | |||
| Einwohnerdichte | 0,44 je km² | |||
| Sprachen | Afrikaans, Deutsch, Englisch, Khoekhoegowab | |||
| Geographische Koordinaten | 26° 34′ S, 18° 8′ O | |||
| Fläche | 161.324 km² | |||
| Höchster Punkt | 2.202 m (Schroffenstein) | |||
| Politik und Verwaltung | ||||
| Regierende Partei | SWAPO | |||
| Gouverneur/in | Bernadus Swartbooi | |||
| Sitzverteilung im Regionalrat | SWAPO 6 | |||
| Wahlkreis | 6 Wahlkreise | |||
| Letzte Wahl | 2010 | |||
| Nächste Wahl | 2015 | |||
Karas ist die südlichste, flächenmäßig die größte und eine der am dünnsten besiedelten der 13 Regionen von Namibia. Der Name der Region leitet sich vom Khoekhoegowab-Wort Karas für Köcherbaum ab; die Regionshauptstadt ist Keetmanshoop.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Region zählen die Geisterstadt Kolmanskuppe, der Fish River Canyon und der Köcherbaumwald, der am 1. Juni 1955 zu einem Naturdenkmal erklärt wurde.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
→ Siehe auch: Geographie Namibias
Die Region Karas erstreckt sich über den gesamten Süden Namibias und hat Anteil an den drei vorherrschendsten Landschaftsräumen Namibias. Im Westen grenzt Karas an den Atlantik und der anschließende Küstenstreifen wird im Wesentlichen durch das Diamantensperrgebiet eingenommen. Die weiten Ebenen und Hochebenen des wüstenähnlichen Sperrgebiets werden durch vereinzelte Berge und Berggruppen wie den Dikwillem und die Klinghardtberge gegliedert. Zu Karas gehören auch die meisten der Pinguininseln, kleine der Küste vorgelagerte Eilande. Östlich des Sperrgebiets schließen Gebirgszüge der Großen Randstufe an den Küstenstreifen an. Insbesondere die Tirasberge und die Hunsberge bilden großflächige Gebirgslandschaften. Der Fischfluss-Canyon innerhalb der Hunsberge ist der zweitgrößte Canyon der Erde und ein Nationales Denkmal in Namibia. Die Osthälfte Karas wird bestimmt durch die innerafrikanische Beckenlandschaft des Südlichen Afrika, wo Karas an seiner Ostgrenze Anteil an der Kalahari-Wüste hat. Ausnahmen bilden einzelne Gebirge oder Inselberge wie der Brukkaros. Der Südosten von Karas wird bestimmt durch die Gebirgslandschaft der Großen Karasberge mit dem Schroffenstein, der höchsten Erhebung der Region.
Der Oranje-Fluss bildet über die gesamte Südgrenze eine natürliche Grenze zur Republik Südafrika. Karas besitzt eine außergewöhnliche Geologie, wovon auch der umfangreiche Diamanten- und Mineralienabbau in Oranjemund und Rosh Pinah sowie die heißen Quellen von Warmbad und ǀAi-ǀAis zeugen.
[Bearbeiten] Regionalpolitik
Bei den Regionalratswahlen 2010 konnte die SWAPO alle sechs Regionalratssitze behaupten.[2]
- Dawid Boois (Berseba)
- Hilma Nikanor (Keetmanshoop Stadt)
- Paulus Efraim (Karasburg)
- Elifas Shikongo (Oranjemund
- Jan Scholtz (Lüderitz)
- Jims Christiaan (Keetmanshoop Land)
[Bearbeiten] Verwaltungsgliederung
Karas gliedert sich in insgesamt sechs Wahlkreise mit einer Gesamtbevölkerung von 69.677 Einwohnern.
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[Bearbeiten] Wirtschaft
Karas besitzt eine gut entwickelte Infrastruktur und einen gemischten Wirtschaftsaufbau. Der Hafen von Lüderitz bildet das Zentrum einer Fischfang- und Bootsbauindustrie, Oranjemund das Zentrum des Diamantabbaus und die Kreise im Landesinneren haben zumeist eine gesunde kleinteilige Landwirtschaft.
Es bestehen kleinere Flughäfen in Karasburg, Keetmanshoop, Lüderitz und Oranjemund, wobei Keetmanshoop außerdem am zentralsten im namibischen Straßennetz liegt. Durch Karas verlaufen die Nationalstraßen
,
und
. Es ist geplant, die Lüderitzbahn zwischen Lüderitz und Keetmanshoop vor allem für einen verbesserten Güterverkehr auszubauen. Die Bahnstrecke Windhoek–Keetmanshoop hat über Karasburg und Upington Anschluss an das südafrikanische Netz der Spoornet.