Karasuu

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40.772.883333333333Koordinaten: 40° 42′ N, 72° 53′ O

Karte: Kirgisistan
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Karasuu
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Kirgisistan

Karasuu (kirgisisch Карасуу/Karasuu = schwarzes Wasser) ist eine Grenzstadt im Südwesten Kirgisistans an der Grenze zu Usbekistan mit 19.276 Einwohnern (Berechnung 2005).

Geographie[Bearbeiten]

Die Stadt ist durch den Schachrichansai (kirgisisch Шахрихансай; usbekisch Shaxrixonsoy), einen kanalisierten linken Nebenarm der Karadarja, der dort die Staatsgrenze bildet, von der sich auf der usbekischen Seite anschließenden Stadt Qorasuv getrennt. Karasuu ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons im Gebiet Osch.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort bildete in der Zeit des Russischen Reiches eine Einheit mit dem heutigen usbekischen Teil. Durch die Bildung der Usbekischen und Kirgisischen SSR (zunächst als ASSR) in den 1920er-Jahren wurde der Ort verwaltungstechnisch geteilt. Für den in Kirgisien liegenden Ort war in der sowjetischen Periode die Schreibweise Kara-Su, später Kara-Suu üblich. Der Ort erhielt zunächst den Status einer Siedlung städtischen Typs und im Jahr 1960 das Stadtrecht.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1959 12.254
1970 16.133
1979 19.476
1989 19.208
1999 19.143
2005 19.276

Anmerkung: 1959–1989 Volkszählungsdaten, 2005 Berechnung/Schätzung

Siehe auch[Bearbeiten]