Karfreitagsabkommen

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Ein Kampagnenposter für das 'Good Friday Agreement' während des Referendums.

Das Karfreitagsabkommen (engl. Good Friday Agreement, Belfast Agreement oder Stormont Agreement, irisch Comhaontú Aoine an Chéasta) ist ein Übereinkommen zwischen der Regierung der Republik Irland, der Regierung Großbritanniens und den Parteien in Nordirland vom 10. April 1998.

Mit dem Karfreitagsabkommen wurde die seit den 1960ern gewaltgeladenen Phase des Nordirlandkonflikt beendet und in eine politische Konsenssuche überführt. Zwar gab es nach dem Karfreitagsabkommen noch einzelne Gewalttaten, diese haben aber keinen Rückhalt mehr in der Bevölkerung und eskalieren nicht mehr.

Bei getrennten Referenden in der Republik Irland sowie Nordirland wurde das Abkommen bestätigt.

Es geht um einen modus vivendi zum Nutzen der Bevölkerung Irlands.

Bestandteile[Bearbeiten]

Ausgang der Abstimmung:

Land Ja Nein
Nordirland 676.966 (71 %) 274.879 (29 %)
Republik Irland 1.442.583 (94 %) 85.748 (6 %)

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Weblinks[Bearbeiten]