Karin Friedrich (Journalistin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Karin Friedrich, 1946

Karin Friedrich (* 18. Februar 1925 in Marburg) ist eine deutsche Journalistin und Autorin.

Karin Friedrich ist die Tochter von Ruth Andreas-Friedrich und gehörte wie ihre Mutter und deren Lebensgefährte Leo Borchard während der Zeit des Nationalsozialismus der Widerstandsgruppe Onkel Emil an.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie zunächst über fünf Jahre als Schauspielerin am Berliner Hebbeltheater engagiert. 1950 verlagerte sie ihren beruflichen Schwerpunkt nach München auf den Journalismus und setzte sich in diesem Bereich vor allem mit sozialpolitischen Themen auseinander. Nach einer Anstellung bei der Zeitschrift Echo der Woche sowie einem Volontariat bei der Südpost arbeitete sie von 1953 bis zu ihrem Ruhestand 1992 als Reporterin und Redakteurin bei der Süddeutschen Zeitung.

Darüber hinaus engagiert sich Karin Friedrich in der Weiße Rose Stiftung und dem Helferkreis Miteinander leben-ProAsyl. Im Jahr 2004 wurde sie von der Gedenkstätte Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern geehrt.[1]

Sie lebt heute in Gauting.

Werke[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Kürschners deutscher Sachbuch-Kalender. 2. Jahrgang, 2003/2004, ZDB-ID 2064430-9, S. 201.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Karin Friedrich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gerechte unter den Völkern: Deutschland (PDF; 271 kB)