Karin Friedrich (Journalistin)
Karin Friedrich (* 18. Februar 1925 in Marburg) ist eine deutsche Journalistin und Autorin.
Karin Friedrich ist die Tochter von Ruth Andreas-Friedrich und gehörte wie ihre Mutter und deren Lebensgefährte während der Zeit des Nationalsozialismus der Widerstandsgruppe Onkel Emil an.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie zunächst über fünf Jahre als Schauspielerin am Berliner Hebbeltheater engagiert. 1950 verlagerte sie ihren beruflichen Schwerpunkt auf den Journalismus und setzte sich in diesem Bereich vor allem mit sozialpolitischen Themen auseinander. Nach einer Anstellung bei der Zeitschrift Echo der Woche sowie einem Volontariat bei der Südpost arbeitete sie von 1953 bis zu ihrem Ruhestand 1992 als Reporterin und Redakteurin bei der Süddeutschen Zeitung.
Darüber hinaus engagiert sich Karin Friedrich in der Weiße Rose Stiftung und dem Helferkreis Miteinander leben-ProAsyl. Im Jahr 2004 wurde sie von der Gedenkstätte Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern geehrt.[1]
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[Bearbeiten] Werke
- Wege ins gelobte Land. Metropol, Berlin 1994, ISBN 3-926893-74-5.
- Zeitfunken. Biographie einer Familie. Beck, München 2000, ISBN 3-406-45868-8.
[Bearbeiten] Literatur
- Kürschners deutscher Sachbuch-Kalender. 2. Jahrgang, 2003/2004, ZDB-ID 2064430-9, S. 201.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Friedrich, Karin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Journalistin und Autorin |
| GEBURTSDATUM | 18. Februar 1925 |
| GEBURTSORT | Marburg |