Karl-Heinz Janßen

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Karl-Heinz Janßen (* 17. November 1930 in Carolinensiel; † 26. März 2013 in Hamburg)[1] war von 1963 bis 1998 Redakteur der Wochenzeitung Die Zeit und arbeitet als Historiker zur deutschen Zeitgeschichte.

Inhaltsverzeichnis

Leben [Bearbeiten]

Janßen studierte bei Gerhard Ritter an der Universität Universität Freiburg und promovierte 1957 über die Kriegsziele der deutschen Bundesstaaten 1914–18. In seiner journalistischen Arbeit nahm er an vielen Debatten zum Nationalsozialismus teil, u. a. zum Reichstagsbrand. Er veröffentlichte Untersuchungen zur deutschen Zeitgeschichte, im Jahr 1999 erschien das Buch über die treibende Rolle der Wehrmacht bei der Auslösung des Zweiten Weltkriegs.

Im Interessenkonflikt zwischen journalistischer und wissenschaftlicher Arbeit hat Janßen diese Maxime aufgestellt:

„Einem Journalisten mag es erlaubt sein, unter bestimmten Voraussetzungen Tatsachen ein wenig auszuschmücken oder zu verschönern, damit sie sich leichter und fließender lesen - einem Wissenschaftler hingegen darf man es nicht nachsehen.“

– Die Zeit, 48/2000[2]

Werke (Auszug) [Bearbeiten]

Literatur / Quellen [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Theo Sommer: Nachruf. Unser Chronist. In: Die Zeit 15/2013 vom 4. April 2013, Seite 11.
  2. zitiert nach Kuenheim, in: Die Zeit, 48/2000