Karl-Heinz Stadtmüller

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Karl-Heinz Stadtmüller 1976 in Montreal mit Hans-Georg Reimann (Mitte) und Waldemar Cierpinski (links)

Karl-Heinz Stadtmüller (* 30. Januar 1953 in Berlin) ist ein ehemaliger deutscher Geher, der in der 1970er und 1980er Jahren für die DDR startete.

Am 16. April 1972 stellte er im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark zwei Weltrekorde im Bahngehen auf - 26.911 Meter im 2-Stunden-Gehen sowie 2:14:45,6 h im 30.000-Meter-Gehen.

Er startete bei den Olympischen Spielen 1972, 1976 und 1980 sowie den Leichtathletik-Europameisterschaften 1974 und 1978.

Fünfmal wurde er DDR-Meister: 1973, 1974 und 1980 im 20-km-Straßengehen sowie 1972 und 1980 im 50-km-Straßengehen.

Von 1974 bis 1978 stellte er vier DDR-Bestleistungen im 20-km-Straßengehen auf (zugleich gesamtdeutsche Bestleistungen); 1977 stellte er einen DDR-Rekord im 20.000-Meter-Bahngehen auf.

Karl-Heinz Stadtmüller ist 1,85 m groß und wog in seiner aktiven Zeit 78 kg. Er gehörte dem Sportverein TSC Berlin an.

Einsätze bei internationalen Höhepunkten im Einzelnen[Bearbeiten]