Karl (Nassau-Usingen)

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Fürst Karl von Nassau-Usingen
Fürst Karl von Nassau-Usingen
Denkmal im Usinger Schlosspark
Denkmal im Usinger Schlosspark

Fürst Karl von Nassau-Usingen (31. Dezember 1712 in Usingen; † 21. Juni 1775 in Wiesbaden-Biebrich) war von 1718 bis 1775 Fürst von Nassau-Usingen.

[Bearbeiten] Familie

Karl war der Sohn von Wilhelm Heinrich von Nassau-Usingen und Charlotte Amalie, Gräfin von Nassau-Dillenburg.

Am 26. Dezember 1734 heiratet Karl Christine Wilhelmine Herzogin von Sachsen-Eisenach (* 1711), einer Tochter von Johannes Wilhelm von Sachsen-Eisenach. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor:

  • Karl Wilhelm, Fürst von Nassau-Usingen (* 1735)
  • Franziska (* 1736)
  • Friedrich August, Fürst von Nassau-Usingen und späterer Herzog von Nassau (* 1738)
  • Johannes Adolfo (* 1740)

In zweiter morganatischer Ehe heiratete Karl die Wiesbadenerin Magdalene Gross (* 1712). Aus dieser Ehe gingen ebenfalls vier Kinder hervor:

  • Philippa Katharina von Biburg
  • Karl Philipp von Nassau (* 1746)
  • Sophie Christine von Nassau (* 1750)
  • Wilhelm Heinrich von Nassau (* 1755)

Nach seinem Tod im Jahr 1775 folgt ihm sein Sohn Karl Wilhelm als Fürst von Nassau-Usingen nach.

[Bearbeiten] Wirken in Usingen-Nassau

Nach dem Tod seines Vaters 1718 übernahm zunächst seine Mutter, Charlotte Amalie, als Regentin die Regierungsgeschäfte. Im Jahr 1734 wird er volljährig und führte das Fürstentum Nassau-Usingen bis zu seinem Tode im Jahr 1775.

Mit dem Aussterben der Linien fallen 1723 Saarbrücken, 1728 Ottweiler sowie Idstein an Nassau-Usingen zurück.

1735 wird das Fürstentum zwischen Karl und seinem Bruder Wilhelm Heinrich geteilt. Saarbrücken wird wieder abgeteilt und Wilhelm Heinrich wird Fürst von Nassau-Saarbrücken.

Residenz des Hauses Nassau-Usingen war seit 1659 die Stadt Usingen im Taunus. Im Jahr 1744 verlagerte Fürst Karl die Residenz in das Schloss Biebrich nach Biebrich. Bereits zuvor wurde das Schloss als Sommerresidenz genutzt.

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