Karl August von Lichtenstein

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Karl August von Lichtenstein (* 8. September 1767 in Lahm, Bayern; † 10. September 1845 in Berlin) war ein deutscher Opernsänger, Komponist, Librettist, Übersetzer und Intendant.

Leben[Bearbeiten]

Freiherr von Lichtenstein war ein gefragter Übersetzer von Libretti, der sich u.a. um die Werke von Daniel-François-Esprit Auber verdient gemacht hatte.

Zwei Tage nach seinem 78. Geburtstag starb Freiherr von Lichtenstein am 10. September 1845 in Berlin.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Opern
  • Andreas Hofer. Oper. 1830 (frei nach Gioachino Rossinis Guillaume Tell)
  • Bathmendi. Große allegorisch-komische Oper. 1801 (3. Fassung)
  • Die deutschen Herren in Nürnberg. Große Oper. 1834 (frei nach E. T. A. Hoffmanns Meister Martin der Küfner und seine Gesellen)
  • Enge gut, alles gut. Komische Oper. 1800
  • Glück und Zufall. Komische Oper. 1793
  • Der Gluthengeist. Oper
  • Imago, die Tochter der Zwietracht. Oper. um 1813/14
  • Der Kaiser als Zimmermann oder Frauenwerth. Große komische Oper. 1814 (frei nach Jean Nicolas Bouilly)
  • Trübsale eines Hofbankiers. Komische Oper. 1838
  • Die Waldburg. Große Oper. 1811
Operette
  • Knall und Fall. 1795
  • Das Mädchen aus der Fremde. Operette. 1821
Singspiel bzw. Vaudeville
  • Die arme Molly. Vaudeville. 1826
  • Die Edelknaben oder Zur guten Stunde. Singspiel. 1823 (frei nach Nicolas Dezède)
  • Der Hahn im Korbe. Vaudeville. 1825
  • Mitgefühl. Liederspiel. 1800 (zusammen mit Georg Friedrich Treitschke)
  • Singethee und Liedertafel. komisches Singspiel. 1825
  • Die steinerne Braut. Singspiel. 1799

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]