Karl Baier (Religionswissenschaftler)

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Karl Baier (* 1954 in Landshut) ist ein österreichischer Religionswissenschaftler, römisch-katholischer Theologe und Philosoph.

Leben[Bearbeiten]

Karl Baier studierte ab 1976 Ethnologie und von 1980 bis 1987 Philosophie an der Universität Wien sowie ab 1986 römisch-katholische Theologie.[1] Zwischen 1978 bis 1998 war er als Yogalehrer am Institut Schmida in Wien tätig. 1987 promovierte Baier im Fach Philosophie mit einer Arbeit über Wertphilosophie und Phänomenologie bei Romano Guardini. 2009 habilitierte er sich zum Thema „Meditation und Moderne. Zur Genese eines Kernbereichs moderner Spiritualtität in der Wechselwirkung zwischen Westeuropa, Nordamerika und Asien“. Seit 2009 arbeitet er als außerordentlicher Professor für Religionswissenschaft am Institut für Religionswissenschaft der Universität Wien. Er ist Unterzeichner des Memorandums „Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch“.

Werke[Bearbeiten]

  • Mediation und Moderne, 2 Bände, Verlag: Königshausen und Neumann, Würzburg 2009, ISBN 978-3-8260-4021-4
  • Yoga. Geschichte und Verhältnis zum Christentum, Werkmappe „Sekten, religiöse Sondergemeinschaften und Weltanschauungen“ Nr. 96, Referat für Weltanschauungsfragen, Wien 2009
  • Spiritualität und moderne Lebenswelt, (hg. mit Josef Sinkovits), LIT Verlag, Münster 2007
  • Handbuch Spiritualität. Zugänge * Traditionen * Interreligiöse Prozesse, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2006
  • Atheismus heute ?, (hg. mit Sigrid Mühlberger, Hans Schelkshorn und Augustinus Karl Wucherer-Huldenfeld), Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2001
  • Yoga auf dem Weg nach Westen, Beiträge zur Rezeptionsgeschichte, Würzburg 1998

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Universität Wien: Karl Baier