Karl Christian von Brockhausen

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Karl Christian von Brockhausen (* 1766 auf Gut Coldemantz bei Greifenberg, Hinterpommern; † 12. Dezember 1829 in Berlin) war ein deutscher Diplomat.

Brockhausen wurde auf einem väterlicherseits ererbten Gut geboren, auf das sich sein Vater, ein verdienstvoller Major der Kavallerie, nach dem Siebenjährigen Krieg zurückgezogen hatte. Die Mutter war eine Gräfin von Küssow und Megow. Karl Christian v. Brockhausen besuchte die Kadettenanstalt in Stolp und wurde im April 1781 dem preußischen Staats- und Kabinettsminister Graf Hertzberg vorgestellt, der ihn fortan förderte und der zunächst seine Aufnahme in die Académie militaire in Berlin veranlasste, zu der Brockhausen 1782 wechselte. Brockhausen wurde 1786 zum Legationsrat ernannt und war 1787–1788 in Paris und Den Haag tätig und danach in London. Seit 1791 wirkte er als Gesandter am Hof Gustavs III. von Schweden, 1795 ging er als Gesandter nach Dresden. Nach dem Frieden von Tilsit 1807 wurde er zum Staatsminister ernannt und als Gesandter am kaiserlichen Hof in Paris eingesetzt, wo er bis 1810 tätig war. 1814–1816 war er Gesandter am niederländischen Hof. 1817 wurde er Mitglied des preußischen Staatsrats, wo er insbesondere für Handelsangelegenheiten, Kultus und Erziehung zuständig war

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