Karl Friedrich Gottlob Wetzel

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Geburtshaus von Karl Friedrich Gottlob Wetzel in der Bautzener Gerberstraße 17

Karl Friedrich Gottlob Wetzel (* 14. September 1779 in Budissin (heute Bautzen); † 29. Juli 1819 in Bamberg) war ein deutscher Schriftsteller der Frühromantik.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Wetzel studierte in Leipzig und Jena Medizin, dann Philosophie. Er war befreundet mit Kleist und E.T.A. Hoffmann

Er lebte ab 1805 in Dresden. Ab 1809 war er Redakteur des "Fränkischen Merkurs" in Bamberg. Viele seiner Werke erschienen anonym, Pseudonyme waren z.B. Theophrast, Ysthamarus. In den "Briefe des Mannes im Mond" vertritt er eine religiöse, statt philosophische Weltsicht; die organische Anschauung der Welt geht bei ihm über in eine christliche Welterlösung.

Er starb in Bamberg und wurde auf dem Friedhof am Oberen Stephansberg bestattet. Sein verschollenes, aber der Lage nach bekanntes Grab wurde 1971 durch den Remeis-Kreis wieder mit einer Grabplatte versehen.

Werke[Bearbeiten]

  • Strophen, 1802
  • Sieben Briefe des Mannes im Monde an mich, 1808 [1]
  • Jeanne d'Arc. Trauerspiel in 5 Aufzügen, 1817
  • Schriftproben. Mythen - Romanzen - Lyrische Gedichte, 1814
  • Hermannfried, letzter König von Thüringen, 1818

Früher war Wetzel einer derjenigen Autoren, die man als mögliche Verfasser des anonymen Romans Die Nachtwachen des Bonaventura, 1804, in Betracht zog, jedoch ist die Literaturwissenschaft heute der Ansicht, dass dieses Werk Ernst August Friedrich Klingemann zuzuschreiben ist.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Friedrich Gottlob Wetzel – Quellen und Volltexte

Notizen[Bearbeiten]

  1. Neudruck in der Reihe: Die Bibliothek von R***; Karolinger, Wien 2005 ISBN 3854181159