Karl Friedrich Wilhelm Braun

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Karl Friedrich Wilhelm Braun

Karl Friedrich Wilhelm Braun (auch: Friedrich Wilhelm Braun; Karl Friedr. Wilhelm Braun; Carl Friedrich Wilhelm Braun; C. F. W. Braun; Baruthinus [Pseud.]; F. Braun; Friedrich Braun; * 1. Dezember 1800 in Bayreuth; † 20. Juli 1864 ebenda) war ein deutscher Apotheker, Botaniker, Geologe und Paläontologe (genauer: Paläobotaniker). Sein botanisches Autorenkürzel lautet „Braun“.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Während seiner Tätigkeit als Apotheker in Regensburg war Braun mit dem Botaniker Hoppe befreundet. Er wandte sich dem Studium der Botanik zu und unternahm während dieser Zeit mit Hoppe botanische Reisen in die Salzburger und Kärntner Alpen.

Braun wurde mit dem Auftrag betraut, die nach und nach reichlich gesammelten Schätze an Mineralien und Versteinerungen in den Kreissammlungen in Bayreuth und in Ansbach zu bestimmen und zu ordnen.

Er erwarb sich wesentliche Verdienste um die Bestimmung der Versteinerungen der Universitätssammlung in Erlangen. Von dieser Universität erhielt er 1840 das „Doctordiplom honoris causa“. Im Jahr 1843 wurde er zum Mitglied der Gelehrtenakademie Leopoldina gewählt.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Verzeichniss der in der Kreis-Naturalien-Sammlung zu Bayreuth befindlichen Petrefacten. Nachdruck [der Ausg.] Voss, Leipzig 1840. [Bayreuth], Naturwissenschaftliche Gesellschaft, 2004. (Berichte der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Bayreuth; Beiheft [5])
  • Beiträge zur Urgeschichte der Pflanzen. 1843 und 1854
  • Ueber das Bayreuther versteinerte Holz. 1859
  • Die Thiere in den Pflanzenschiefern der Gegend von Bayreuth. 1860
  • Ueber Placodus gigas und Andriani. 1862
  • Ueber Placodus quinimolaris. 1863

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Karl Friedrich Wilhelm Braun – Quellen und Volltexte