Karl Korsch

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Karl Korsch

Karl Korsch (* 15. August 1886 in Tostedt in der Lüneburger Heide; † 21. Oktober 1961 in Belmont, Massachusetts, Vereinigte Staaten) gilt neben Antonio Gramsci und Georg Lukács als bedeutendster Erneuerer einer marxistischen Philosophie und Theorie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Jugend und Ausbildung[Bearbeiten]

Als Sohn von Carl Korsch und Terese Raikowski hatte Karl fünf Geschwister, vier Schwestern und einen Bruder. Sein Vater stammte aus einer alten Bauernfamilie, die in Friedland (Ostpreußen) einen mittelgroßen Bauernhof besaß. Da diesem die ländliche Umgebung nicht behagte und er eine städtischere Umgebung und den Kontakt zur westlichen Kultur suchte, zog er kurz nach der Heirat mit Terese nach Tostedt bei Hamburg, wo Karl Korsch von 1892 bis 1898 die Volksschule besuchte. Vater Carl, der in Tostedt Schreiber am dortigen Amtsgericht war, hatte ein großes Interesse an philosophischen Fragen entwickelt und arbeitete an einer umfangreichen, aber unveröffentlichten Arbeit über Gottfried Wilhelm Leibniz' Theorie der Monaden.

Als Karl Korsch elf Jahre alt war, zog die Familie nach Obermaßfeld, was den Kindern eine Ausbildung im fortschrittlichen Herzogtum Sachsen-Meiningen (heute Thüringen) ermöglichte. Von 1898 bis 1906 besuchte Karl Korsch das Gymnasium Bernhardinum in Meiningen. Sein Vater arbeitete bei einer Meininger Bank, bei der er schließlich zum Vizedirektor aufstieg. Neben der Schullektüre studierte Korsch philosophische Werke, wozu ihn auch sein Vater ermutigte. Im Unterschied zu seinem Vater, einem Leibnizianer, betrachtete sich Karl zu dieser Zeit als Kantianer.

Während seiner Studienzeit besuchte Karl Korsch regelmäßig Versammlungen im Volkshaus Jena (Aufnahme: September 2006)

Zwischen 1906 und 1909 studierte er Jura, Nationalökonomie und Philosophie an den Universitäten München, Genf, Berlin und Jena. Dort schloss er sich der Freien Studentenschaft an und war Redakteur der Jenaer Hochschulzeitung. Häufig ging er zu Versammlungen im Volkshaus Jena.

Korsch war, nach dem ersten juristischen Staatsexamen, 1909 bis 1910 Referendar in Meiningen. Er promovierte 1910 bei Heinrich Gerland an der Universität Jena mit einer Arbeit über Die Anwendung der Beweislastregeln im Zivilprozeß. 1910/1911 leistete Korsch in Meiningen seinen Wehrdienst ab. 1912 trat er der SPD bei und wurde im gleichen Jahr Wissenschaftlicher Assistent bei Ernest Schuster in London. Er schloss sich der Fabian Society an und heiratete dort 1913 Hedda Gagliardi, mit der er zwei Töchter hatte. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 kehrte Korsch nach Deutschland zurück und wurde Soldat. Nach drei Wochen an der Front weigerte er sich, weiterhin eine Waffe in die Hand zu nehmen, und äußerte sich im pazifistischen Sinne, wofür er degradiert wurde.

Revolutionszeit und KPD-Mitgliedschaft[Bearbeiten]

1918 gehörte Korsch zu den Mitbegründern des Arbeiter- und Soldatenrats in Meiningen, 1919 war er zeitweise Mitglied der Sozialisierungskommission für den Kohlenbergbau in Berlin, im Juni des Jahres schloss er sich der USPD an und gehörte hier bald zum linken Flügel, der sich 1920 für den Zusammenschluss mit der KPD auf dem Parteitag in Halle aussprach.[1] Nebenbei habilitierte er sich im Oktober 1919 über Recht und Rechtsschutz im englischen Zivilprozeß und wurde zunächst Privatdozent in Jena, dort dann Ende August 1923 gegen den Willen von Fakultät und Universitätsleitung zunächst zum außerordentlichen, ab 1. Oktober dann zum persönlichen ordentlichen Professor für Zivil-, Prozess- und Arbeitsrechts berufen.[2]

Im Mai des Jahres 1923 nahm er an der Marxistischen Arbeitswoche teil, als deren geistiger Urheber er gelten kann.[3]

Vom 16. Oktober bis zum 12. November 1923 war Korsch Justizminister der kurzlebigen Koalitionsregierung von SPD und KPD in Thüringen und musste nach deren Absetzung durch Reichspräsident Ebert zeitweise untertauchen. Korsch hatte zur Bildung proletarischer Hundertschaften aufgerufen und sie einexerziert.[4] Nach dieser prägenden Erfahrung eines an der SPD gescheiterten Aufstandes rückte die KPD nach links, auch Korsch vertrat bis zu seinem Parteiausschluss eine ultralinke, „leninistische“ Position in der KPD.

Im Februar 1924 wurde Korsch in den Landtag Thüringens gewählt, im Juli rückte er in den Reichstag nach, gab daraufhin sein Landtagsmandat auf und wurde auch bei den Wahlen im Dezember 1924 wiedergewählt. Er übernahm die Funktion des Chefredakteurs des KPD-Theorieorgans Die Internationale und nahm im Sommer 1924 am 5. Weltkongress der Komintern in Moskau teil. Der Versuch Korschs, im Mai 1924 in Jena eine Antrittsvorlesung zu halten und an die Universität zurückzukehren, scheiterte.[5] Die neue Landesregierung (DVP, DNVP, Thüringer Landbund) verweigerte ihm die Ausübung seines Lehrauftrages, beließ ihm aber offiziell Rechte und Titel eines ordentlichen Professors. Durch das im April 1933 erlassene Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums wurde Korsch offiziell entlassen.

Theoretiker der unabhängigen Linken[Bearbeiten]

1925 begann Korsch zunehmend die Stalinisierung von Komintern und KPD zu kritisieren und zog sich aus der Redaktion der Internationale zurück; ab Herbst 1925 begannen Versuche, die ultralinke Opposition in der KPD zu sammeln, die in der Gründung der KPD-internen Fraktion Entschiedene Linke im Januar 1926 und der Monatszeitschrift Kommunistische Politik im Februar 1926 mündeten. Am 3. Mai des Jahres erfolgte daraufhin der Parteiausschluss. Gemeinsam mit den beiden ebenfalls ausgeschlossenen Kommunisten Ernst Schwarz und Heinrich Schlagewerth formierte Korsch im Reichstag die Gruppe Internationaler Kommunisten und schloss sich im November 1926 der Gruppe der Linken Kommunisten im Reichstag an, dort arbeitete er unter anderem mit dem ebenfalls ausgeschlossenen Abgeordneten Werner Scholem zusammen. Auf internationaler Ebene unterhielt Korsch Kontakte zu anderen linken Kritikern des Stalinismus wie Amadeo Bordiga in Italien und Timofej Sapronow in der Sowjetunion. 1927 kritisierte er als einziger Redner im Reichstag den deutsch-sowjetischen Handelsvertrag.

Unter anderem wegen Korschs Unterstützung der Erklärung der 700, eines Aufrufes der gemäßigteren KPD-Linken, kam es zur Trennung von Ernst Schwarz und der Einstellung der Zeitschrift. In der Folge agierte die Korsch-Gruppe bis 1933 eher als lockerer Zusammenschluss von Zirkeln; Kontakte wurden dabei unter anderem zur SPD-Linken, zum Leninbund, zur KAPD und zur Widerstandsbewegung Rote Kämpfer gepflegt. Angestrebt wurde eine intensivere Zusammenarbeit der Linken.

Eine enge Zusammenarbeit gab es zeitweise auch mit einer linken unabhängigen Gewerkschaft, dem Deutschen Industrie-Verband (DIV), für den Korsch Vorträge und Kurse vor allem zu arbeitsrechtlichen Themen veranstaltete und für dessen Zeitung Kampf-Front er mehrere Artikel verfasste. Ab 1931 schrieb und diskutierte er auch regelmäßig in der von Franz Jung und Harro Schulze-Boysen herausgegebenen Zeitschrift Der Gegner.

Korsch widmete sich in diesen Jahren intensiven theoretischen Studien und Diskussionen. Er diskutierte mit Alfred Döblin, Isaak Steinberg sowie auch mit Erich Mühsam, Augustin Souchy und anderen und war 1931 als Gast auf dem Kongress der anarchosyndikalistischen CNT in Madrid zugegen.

Exil[Bearbeiten]

1933 nach dem Machtantritt der NSDAP tauchte Korsch zunächst unter, emigrierte im Herbst des Jahres dann nach Dänemark, danach nach Großbritannien und schließlich 1936 in die USA. Im Exil arbeitete er mit Bertolt Brecht, Mitgliedern der SAPD und rätekommunistischen Gruppen wie dem Kreis um Paul Mattick in den USA zusammen, daneben widmete er sich intensiven theoretischen Studien (beispielsweise über Karl Marx, Michail Bakunin und soziologische Themen). 1935 wurde Korsch von der KPD als „trotzkistischer Hitleragent“ verleumdet. In den USA erhielt Korsch mehrere Lehr- und Forschungsaufträge und Gastprofessuren an Universitäten, unter anderem am Washington State College in Pullmann und an der Tulane University in New Orleans, aber viele seiner Bewerbungen für Lehrstühle wurden aus politischen Gründen abgelehnt. Ab 1956 machte sich bei Korsch eine schwere Erkrankung (Zersetzung von Hirnzellen) bemerkbar, seine letzten vier Lebensjahre musste er in Krankenhäusern und Sanatorien verbringen. Er starb 1961.

Theoretische Ansätze und Wirkung[Bearbeiten]

Als Rechtsprofessor, der kaum lehren durfte, war er Sozialphilosoph, mit einem engagierten Zwischenspiel Politiker und Parlamentarier. Er war 1923 Mitbegründer des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main. Dabei nahm er im Unterschied zur Kritischen Theorie stärker eine Vermittlerrolle zwischen dem Wissenschaftsanspruch des Positivismus und der sozialistischen Theorie und Praxis der materialistischen Dialektik nach Karl Marx ein.

In der 1923 erschienenen Schrift Marxismus und Philosophie, die neben Georg Lukács Geschichte und Klassenbewußtsein zu den bedeutendsten Schriften des kritischen Marxismus zählt, wendet Korsch zum ersten Mal die materialistische Geschichtsauffassung auf den Marxismus selbst an[6] und untersucht die Frage, warum die deutsche Sozialdemokratie der 2. Internationale in der Revolution von 1918 so „versagt“ habe. Zunächst als Aktualisierung der Marxschen Theorie im Sinne der Leninschen Schrift Staat und Revolution intendiert, enthält Marxismus und Philosophie schon die Elemente für die fundamentale Kritik des Leninismus in der zweiten Auflage 1930.

Bertolt Brecht betrachtete Karl Korsch als seinen Lehrer in Sachen Marxismus. Weitere wichtige Schüler von Karl Korsch waren Kurt Mandelbaum, Kurt Brandis, Heinz Langerhans und Erich Gerlach. Eine bedeutende Rolle spielten die Ideen von Karl Korsch in der theoretischen Debatte des SDS in den frühen und mittleren 1960er Jahren.

Seit 1978 wird im Auftrag des Internationalen Instituts für Sozialgeschichte (IISG) in Amsterdam und des Instituts für Politische Wissenschaft der Universität Hannover von Michael Buckmiller die Korsch-Gesamtausgabe im Offizin-Verlag in Hannover herausgegeben. Dort sind von 1980 bis 2001 insgesamt fünf Bände erschienen.

Hedda Korsch[Bearbeiten]

Karl Korschs Frau, die Reformpädagogin Hedda Gagliardi (1890–1982), war eine Enkelin der Feministin Hedwig Dohm. Sie promovierte 1914 mit der Arbeit Chaucer als Kritiker, Berlin, 1916. Von 1916 bis 1921 war sie Lehrerin bei Gustav Wyneken in Wickersdorf. 1924 arbeitete sie bei der sowjetischen Handelsmission, von 1926 bis 1933 an Fritz Karsens Karl-Marx-Schule (davor Kaiser-Wilhelm-Gymnasium), im schwedischen Exil bis 1936 an der Viggbyholmskolan (Reformschule der Quäker) bei Stockholm. Danach war sie bis 1956 Dozentin für Germanistik am Wheaton College, Mass.[7] Sie nahm zusammen mit ihrem Mann an der „Marxistischen Arbeitswoche“ teil.

Literatur[Bearbeiten]

  • Erich Gerlach: Die Entwicklung des Marxismus von der revolutionären Philosophie zur wissenschaftlichen Theorie proletarischen Handelns bei Karl Korsch. In: Karl Korsch: Marxismus und Philosophie. 3. Auflage. Hrsg. Erich Gerlach. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1966.
  • Richard Albrecht: Die Kritik von Korsch an Pannoekoek. In: Das Argument. Jg. 14, Nr. 74, 1972, ISSN 0004-1157, S. 586–625.
  • Michael Buckmiller: Marxismus als Realität. Zur Rekonstruktion der theoretischen und politischen Entwicklung von Karl Korsch. In: Claudio Pozzoli (Hrsg.): Jahrbuch Arbeiterbewegung. Band 1: Über Karl Korsch. Fischer, Frankfurt am Main 1973, ISBN 3-436-01793-0, S. 15–85.
  • Heinz Brüggemann: Bert Brecht und Karl Korsch, Fragen nach Lebendigem und Totem im Marxismus. In: Jahrbuch Arbeiterbewegung. Band 1. S. 177–188.
  • Douglas Kellner (Hrsg.): Karl Korsch. Revolutionary Theory. University of Texas Press, Austin 1977, ISBN 0-292-74301-7, (Volltext, PDF-Datei; 11,92 MB).
  • Wolfgang Zimmermann: Korsch zur Einführung. Soak, Hannover 1978, ISBN 3-88209-011-1.
  • Michael Buckmiller (Hrsg.): Zur Aktualität von Karl Korsch. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main, 1981, ISBN 3-434-00449-1.
  • Korsch, Karl. In:  Hermann Weber, Andreas Herbst: Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945. 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Karl Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.
  • Hermann Weber: Korsch, Karl. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 12, Duncker & Humblot, Berlin 1980, ISBN 3-428-00193-1, S. 599 f. (Digitalisat).
  • Michael Buckmiller: Die Marx-Interpretation im Briefwechsel zwischen Karl Korsch und Roman Rosdolsky. In: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. Neue Folge. Sonderband 5. Die Marx-Engels-Werkausgaben in der UdSSR und DDR (1945–1968).Argument Verlag, Hamburg 2006, S. 303-367 ISBN 3-88619-691-7 mit 30 Briefen
  • Matthias Steinbach: Das verschlossene Tor der Universität. Karl Korsch (1886-1961). In: Ketzer, Käuze, Querulanten. Außenseiter im universitären Milieu. Hrsg. Steinbach, M./Ploenus, M., Jena/Quedlinburg 2008, ISBN 978-3-932906-84-8, S. 288-299.
  • Matthias Steinbach: Marx für Stehkragenproletarier? Zu Karl Korschs Idee und Praxis einer marxistischen Arbeiterbildung im Jenaer Mikrokosmos der früheren Weimarer Republik. In: Prüfstein Marx. Zur Edition und Rezeption eines Klassikers. Hrsg. Steinbach, M./Ploenus,M., Berlin 2013, ISBN 978-3-86331-118-6, S. 198-210.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Entgegen Erich Gerlachs Darstellung, Die Entwicklung des Marxismus …, S. 18, betont Michael Buckmiller, dass Korsch damals die vorbehaltlose Zustimmung zur Vereinigung forderte. Nach Gerlachs eigener Darstellung äußerte Korsch Zweifel erst 1941. Michael Buckmiller, Marxismus als Realität, Jahrbuch Arbeiterbewegung, Band 1, Über Karl Korsch, Claudio Pozzoli (Hrsg.), Fischer, Frankfurt/Main, 1973. S. 36 f. Es stimmt also nicht, daß Korsch 1920 „gewisse Vorbehalte bezüglich der 21 Aufnahmebedingungen der Komintern“ artikulierte.
  2. Matthias Steinbach: Das verschlossene Tor der Universität. Karl Korsch (1886-1961). In: Ketzer, Käuze, Querulanten. Außenseiter im universitären Milieu. Hrsg. Steinbach, M./Ploenus, M., Jena/Quedlinburg 2008, ISBN 978-3-932906-84-8, S. 288-299.
  3. Michael Buckmiller: Die „Marxistische Arbeitswoche“ 1923 und die Gründung des „Instituts für Sozialforschung“. In: Willem van Reijen, Gunzelin Schmid Noerr (Hrsg.): Grand Hotel Abgrund. Junius, Hamburg 1988, S. 141–182, hier S. 156.
  4. Michael Buckmiller: Marxismus als Realität. In: Jahrbuch Arbeiterbewegung, Nr. 1, Über Karl Korsch, Claudio Pozzoli (Hrsg.), Fischer, Frankfurt/Main 1973, S. 55.
  5. Matthias Steinbach: Das verschlossene Tor der Universität. Karl Korsch (1886-1961). In: Ketzer, Käuze, Querulanten. Außenseiter im universitären Milieu. Hrsg. Steinbach, M./Ploenus, M., Jena/Quedlinburg 2008, ISBN 978-3-932906-84-8, S. 296f.
  6. David Rjazanov wandte zuvor schon 1922 in einer Vortragsreihe die Methode des historischen Materialismus auf das Leben von Marx und Engels an. Vgl. Rjazanov, Marx und Engels – nicht nur für AnfängerInnen. Aufstand der Vernunft, Nr.4. Der Funke: Wien, 2005. Seite 181.
  7. Michael Buckmiller: Die „Marxistische Arbeitswoche“ 1923 und die Gründung des „Instituts für Sozialforschung“. In: Willem van Reijen, G. Schmid Noerr (Hrsg.): Grand Hotel Abgrund. Junius, Hamburg 1988, S. 141–182, hier S. 150 f.