Karl Ludwig von Woltmann

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Karl Ludwig von Woltmann (* 9. Februar 1770 in Oldenburg; † 19. Juni 1817 in Prag) war ein deutscher Historiker. Seine Frau Karoline geborene Stosch war ebenfalls schriftstellerisch tätig.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

In Jena kam es zu einer "Art geselliger Rivalität" mit Goethe. "'Woltmann war nämlich ein sehr hübscher, sehr artiger, sehr feiner Mann, ein Held der Damen, ein sehr beliebter Redner, dessen saubrer, norddeutscher Accent - er kam aus Hannover - im Sachsenlande mit sehr viel Vorliebe aufgenommen wurde. Es mag seyn, daß sich zu alle dem etwas Ziererei in sein Wesen gedrängt hatte, kurz Göthe fühlte sich gar oft veranlaßt, ihn aufzuziehn, ihn anzustoßen.' 'Woltmann kollidirte in seinen geschichtlichen Vorlesungen mit Schiller, wurde nicht besonders gefördert, und verließ Jena'".[1]

Woltmann war Angehöriger des Unitistenordens.

[Bearbeiten] Schriften

  • Geschichte Frankreichs. Berlin, 1797 f.
  • Geschichte Großbritanniens. Berlin, 1799
  • Geschichte des Westfälischen Friedens. 2 Bände, Berlin, 1809
  • Memoiren des Freiherrn von S-a. 2 Bände. Bd. 2: Prag / Leipzig: Im deutschen Museum, 1815 [als Google-Buch online].

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

 Wikisource: Karl Ludwig von Woltmann – Quellen und Volltexte

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Heinrich Laube: Moderne Charakteristiken. Erster Band. Mannheim: Löwenthal 1835, S. 365f.
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