Karl Wilhelm Gottlob Kastner

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Karl Wilhelm Gottlob Kastner (* 31. Oktober 1783 in Greifenberg in Pommern; † 13. Juli 1857 in Erlangen) war ein deutscher Chemiker.

[Bearbeiten] Leben

Kastner wurde 1783 im pommerschen Greifenberg als Sohn eines Pfarrers geboren. Nach einer Apothekerlehre in Swinemünde studierte er Chemie an der Universität Jena. 1805 wurde er bei Johann Friedrich August Göttling promoviert. Ebenfalls 1805 wurde er bereits Professor an der Universität Heidelberg. Dort wurde er 1806 Mitglied der Freimaurerloge "Carl zur guten Hoffnung". Er war von 1812 bis 1821 Professor an der Universität Halle und der Universität Bonn. Kastner lehrte von 1821 bis 1857 als Professor für Chemie und Physik an der Universität Erlangen. Justus von Liebig lernte bei ihm. 1816 wurde er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.

Sein Neffe war der Landschaftsmaler Bernhard Fries (1820–1879); sein Schwager der Bankier, Fabrikant und Gemäldesammler Christian Adam Fries (1766–1847).

[Bearbeiten] Werke

  • Beiträge zur Begründung einer wissenschaftlichen Chemie. 1807
  • Einleitung in die neuere Chemie. 1814
  • Grundzüge der Physik und Chemie. 1821, 2. Auflage 1833
  • Observationes de electromagnetismo. 1821
  • Handbuch der Meteorologie. 3 Bände, Erlangen 1823–30.
  • Zur Gesamtnaturlehre. 3 Teile, Stuttgart 1849.

[Bearbeiten] Literatur

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