Karl von Freyberg

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Karl von Freyberg als Präsident des Deutschen Katholikentags, 1898

Karl Leopold Maria Freiherr von Freyberg öfter auch von Freyberg-Eisenberg (* 15. November 1866 in Jetzendorf; † 10. Januar 1940 ebenda) war ein deutscher Politiker und erster bayerischer Landwirtschaftsminister nach der Münchner Räterepublik.

Er stammte aus dem alten süddeutschen Adelsgeschlecht der Freyberg bzw. Freyberg-Eisenberg. Karl von Freyberg, der Schlossherr von Jetzendorf, war Brauereibesitzer, Landwirt und Mitbegründer der Raiffeisen-Organisation in Bayern. Der Freiherr bekleidete die Würden eines königlich bayerischen Kammerherrn, sowie eines Ritters des St.-Georgs-Ordens und fungierte als Präsident des 45. Deutschen Katholikentags in Krefeld, 1898. Von 1907 bis 1912 war er Mitglied des Reichstags für den Wahlkreis Oberbayern 4 Ingolstadt, Freising, Pfaffenhofen und die Deutsche Zentrumspartei.

Als Mitglied der Bayerischen Volkspartei amtierte Freyberg von 31. Mai 1919 bis 14. März 1920 als bayerischer Landwirtschaftsminister unter Ministerpräsident Johannes Hoffmann.

In seiner Heimatgemeinde Jetzendorf ist die Karl-von-Freyberg-Straße nach ihm benannt.

Schriften[Bearbeiten]

  • Karl Freiherr von Freyberg: Die landwirtschaftliche Verschuldungsfrage in Theorie und Praxis. Schweitzer, München 1894.
  • Karl Freiherr von Freyberg: Die Futtermittelwirtschaft im Kriege. Hobbing, Berlin 1919.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Karl von Freyberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien