Karl zu Solms-Hohensolms-Lich

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Karl zu Solms-Hohensolms-Lich

Fürst Karl (auch Carl) Ferdinand Wilhelm zu Solms-Hohensolms-Lich (* 27. Juni 1866 in Lich; † 26. Juli 1920 ebenda) war ein deutscher Politiker. Er war Präsident der Ersten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Karl war der älteste Sohn des Fürsten Hermann zu Solms-Hohensolms-Lich (1838–1899) und dessen Gemahlin Gräfin Agnes zu Stolberg-Wernigerode (1842–1904).

Er heiratete am 16. Oktober 1894 in Wernigerode die Prinzessin Emma (1875–1956), die Tochter des Fürsten Otto zu Stolberg-Wernigerode. Aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor:

  • Philipp Hermann (1895–1918), Erbprinz zu Solms-Hohensolms-Lich, gefallen in Konstantinowka (Ukraine)
  • Anne-Agnes (1899–1987) ∞ 1923 Fürst Carl zu Castell-Castell (1897–1945)
  • Elisabeth (1903–1992) ∞ 1944 Otto Vossler (1902–1987)
  • Johanna Marie (1905–1982) ∞ 1924 Graf Georg Friedrich zu Solms-Laubach (1899–1969)

Nachdem sein einziger Sohn Philipp 1918 im 1.Weltkrieg gefallen war übernahm nach Karls Tod im Jahre 1920 sein Bruder Reinhard Ludwig (1867-1951) den Fürstentitel.

[Bearbeiten] Politik

Carl zu Solms-Hohensolms-Lich übernahm 1899 mit dem Tod seines Vaters Hermann Fürst zu Solms-Hohensolms-Lich die Standesherrschaft. Als hessischer Standesherr war er qua Verfassung 1899 bis zur Novemberrevolution 1918 Mitglied der ersten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen. In der ersten Kammer war er 1908 bis 1914 Vizepräsident und 1914 bis 1918 Präsident. Von 1901 bis 1918 war er auch Mitglied des Preußischen Herrenhauses.

[Bearbeiten] Literatur

  • Jochen Lengemann: MdL Hessen 1808–1996, 1996, ISBN 3-7708-1071-6, Seite 361
  • Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Fürstlichen Häuser (Hofkalender), 179 (1942), S. 312.

[Bearbeiten] Weblinks

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