Karol Kučera

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Karol Kučera Tennisspieler
Nationalität: SlowakeiSlowakei Slowakei
Geburtstag: 4. März 1974
Größe: 188 cm
Gewicht: 77 kg
1. Profisaison: 1992
Rücktritt: 2005
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Marián Vajda
Preisgeld: 5.061.125 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 293:244
Karrieretitel: 6
Höchste Platzierung: 6 (14. September 1998)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 34:41
Höchste Platzierung: 131 (7. Juni 2004)
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Karol Kučera (* 4. März, 1974 in Bratislava) ist ein ehemaliger slowakischer Tennisspieler. Seine beste Platzierung in der Tennis-Weltrangliste erreichte er mit Position 6.

Karriere[Bearbeiten]

1992 wechselte Kučera ins Profilager. 1991 und 1992 war er Mitglied im tschechoslowakischen Galea Cup Team und 1992 im Europameisterschaftsteam. 1993 qualifizierte er sich für sein erstes Grand-Slam-Turnier, die French Open. 1995 gewann er in Rosmalen seinen ersten ATP-Titel. Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta unterlag er dem späteren Goldmedaillen-Gewinner Andre Agassi. Ein Jahr später gewann er in Ostrava mit einem Endspielsieg über Magnus Norman sein zweites ATP-Turnier.

Kučeras bestes Jahr war das Jahr 1998, das er als Achter der Weltrangliste beendete. Damit qualifizierte er sich für das Masters in Hannover. In dem genannten Jahr gewann er Titel in Sydney gegen Tim Henman und in New Haven gegen Goran Ivanišević sowie den Hopman Cup an der Seite von Karina Habšudová. Zwei weitere Endspiele erreichte er in Stuttgart (Niederlage gegen Gustavo Kuerten) und in Wien (gegen Pete Sampras). Insgesamt verbuchte er 1998 53 Siege und verdiente knapp über 1,4 Millionen US-Dollar.

Kučera erzielte 1998 auch sein bestes Grand-Slam-Ergebnis, als er das Halbfinale der Australian Open erreichte, indem er im Viertelfinale den Vorjahresgewinner und Weltranglistenführenden Pete Sampras bezwang. Das Halbfinale verlor er in vier Sätzen gegen den späteren Champion Petr Korda. 1999 gewann Kučera seinen fünften ATP-Titel in Basel, erneut gegen Tim Henman. Nach einer Verletzung des rechten Handgelenks, die er sich 1999 zugezogen hatte, fand er 2003 allmählich wieder zu alter Form zurück und stand wieder in den Top 50. In Kopenhagen gewann er 2003 seinen sechsten und zugleich letzten ATP-Titel mit einem Finalsieg über Olivier Rochus.

Nach der Niederlage im Davis Cup gegen Kroatien im Jahr 2005 gab er seinen Rücktritt vom Profitennis bekannt.

Einzel[Bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series
ATP World Tour Masters 1000
ATP International Series Gold
ATP World Tour 500
ATP International Series
ATP World Tour 250 (6)
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 12. Juni 1995 NiederlandeNiederlande Rosmalen Rasen SchwedenSchweden Anders Järryd 7:67, 7:64
2. 13. Oktober 1997 TschechienTschechien Ostrava Teppich (i) SchwedenSchweden Magnus Norman 6:2, Aufgabe
3. 12. Januar 1998 AustralienAustralien Sydney Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tim Henman 7:5, 6:4
4. 17. August 1998 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New Haven Hartplatz KroatienKroatien Goran Ivanišević 6:4, 5:7, 6:2
5. 4. Oktober 1999 SchweizSchweiz Basel Teppich (i) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tim Henman 6:4, 7:610, 4:6, 4:6, 7:62
6. 24. Februar 2003 DanemarkDänemark Kopenhagen Hartplatz (i) BelgienBelgien Olivier Rochus 7:64, 6:4

Weblinks[Bearbeiten]