Karosseriebauform

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Übersichtsgrafik geschlossener Bauformen am Beispiel des Opel Kadett B

Die Karosseriebauform, auch Karosseriebauart, beschreibt den Konstruktionsaufbau einer Fahrzeugkarosserie. Eine Karosseriebauform kann in unterschiedlichen Größen und Fahrzeugklassen verwendet werden. Einige Bezeichnungen stammen noch aus der Zeit der Kutschen oder Pferdewagen. Nicht immer überlebten die ursprünglichen Merkmale einer bestimmten Kutschenform den Lauf der Jahre. So hat die Kutschenform Coupé mit den Coupé-Ausprägungen im modernen Automobilbau recht wenig zu tun. Karosseriebauformen können wie folgt unterschieden werden:

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Offene Bauformen

[Bearbeiten] Beispiele

[Bearbeiten] Geschlossene Bauformen

Vor allem bei dem Kombi verwenden Autohersteller fast ausschließlich firmeneigene Bezeichnungen anstelle von "Kombi". Neben Abkürzungen als Kombi-Typenbezeichnungen] wie SW bei Peugeot oder T bei Mercedes-Benz heißt ein entsprechendes Modell bei Opel Caravan, bei Volkswagen wird es Variant genannt, bei BMW Touring und bei Audi als Avant bezeichnet. Eine derartige markenspezifische Typenbezeichnung existiert in anderen Typenklassen kaum.

[Bearbeiten] Beispiele

[Bearbeiten] Misch- und Sonderformen

[Bearbeiten] Beispiele

Oft verwenden Fahrzeughersteller eigene Wortkreationen, auch in Verbindung mit Begriffen aus der Einteilung der Fahrzeugklassen, um ihre Produkte zu vermarkten. Dies ist ein Beispiel für solch eine hauseigene Wortkreation. Im Trend liegt vor allem die Bezeichnung "Sport" für verschiedene PKW-Modelle. Auch völlig unsportliche Fahrzeuge wie beispielsweise der Mitsubishi Pajero Sport, ein Geländewagen, tragen die Bezeichnung "Sport" im Namen. Vor allem Geländewagen tragen aus Marketinggründen die Bezeichnung "Sport", auch wenn sie keinerlei Fahreigenschaften eines Sportwagens aufweisen können. Solche Fahrzeuge werden in die Klasse der Sports Utility Vehicles eingeteilt. Natürlich gibt es auch in dieser Klasse einige Ausnahmen, die tatsächlich für eine sportliche Fahrweise abgestimmt sind. Beispiele dafür sind der BMW X3 oder der BMW E53. Solche SUVs sind dann aber nur beschränkt geländetauglich und sind eher für den Einsatz auf der Autobahn vorgesehen.

[Bearbeiten] Literatur

  • Hans-Hermann Braess, Ulrich Seiffert: Vieweg Handbuch Kraftfahrzeugtechnik. 2. Auflage, Friedrich Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden, 2001, ISBN 3-528-13114-4
  • Jan Trommelmans: Das Auto und seine Technik. 1. Auflage, Motorbuchverlag, Stuttgart, 1992, ISBN 3-613-01288-X
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