Karzinom

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Karzinome [kartsiˈnoːm] (singular: das Karzinom, von griech. καρκίνος karkínos „Krebs“) sind Krebserkrankungen, die von Zellen im Deckgewebe von Haut oder Schleimhaut (Epithel) ausgehen. Genauer handelt es sich um ektodermale oder entodermale Neubildungen. Daraus ergibt sich eine weitere Differenzierung, je nach Art des entarteten Epithels. Die meisten Karzinome gehen vom Plattenepithel (Plattenepithelkarzinom oder squamöses Karzinom) oder vom Drüsenepithel (Adenokarzinom) aus. Die primäre lymphogene Metastasierung ist besonders bei Karzinomen anzutreffen.

Karzinome machen circa 80 % aller bösartigen Tumoren aus. Das Stadium beschreibt man mit der TNM-Klassifikation. Zur Therapie kommen operative Entfernung, Strahlen- und Chemotherapie, in sehr frühen Stadien auch oberflächliche Abtragungen in Frage. Die alternative medizinische Schreibweise ist Carcinom.

Beispiele[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]