Kasalla

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Kasalla
Kasalla im April 2012
Kasalla im April 2012
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rock, Kölschrock, Karneval, Pop
Gründung 2011
Website www.kasallamusik.de
Aktuelle Besetzung
Bastian Campmann
Flo Peil
Rene „Ena“ Schwiers
Sebastian Wagner
Nils Plum
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Singles[1]
Pirate
  DE 48 02.03.2012 (… Wo.)
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Kasalla (rheinländisch für „Ärger“, „Krawall“[2]) ist eine Kölner Mundart-Band. Alle Titel werden in kölscher Sprache vorgetragen.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde Mitte 2011 von Gitarrist und Songwriter Flo Peil und Sänger Bastian Campmann gegründet.

Gitarrist Flo Peil ist seit Jahren in der Kölner Musikszene aktiv, schrieb bereits Musik und Text für zahlreiche bekannte Kölner Bands wie die Bläck Fööss, Paveier, Wanderer und den Kölner Jugendchor. Zudem war der gebürtige Dürener Frontmann der Popgruppe Peilomat. Gemeinsam mit Sänger Bastian Campmann, Sohn des 2007 verstorbenen Räuber-Gitarristen Nobby, wurden erste Songs geschrieben.

Rund vier Monate nach dem ersten Konzert im September 2011 wurde im Januar 2012 mit „Et jitt Kasalla“ die erste CD veröffentlicht. Die Kritiken waren durchweg positiv, das Album wurde als „das beste, was seit Jahren an kölscher Musik auf eine CD gepresst worden ist“[3] gelobt.

Die Single „Pirate“ war einer der meistgespielten Songs der Karnevalssession 2011/2012, gewann (tänzerisch unterstützt vom Männertanzcorps der Refrather Piratengarde) die „Loss mer singe“-Tour, den Wettbewerb „Top Jeck“ bei Radio Köln und die Wahl zum „Besten kölschen Leed“ der Roten Funken.

Im Laufe des Jahres 2012 spielte Kasalla bei Kölner Lichter, beim 40-Jährigen Bandjubiläum der Höhner und beim DFB-Pokalfinale der Frauen im RheinEnergieStadion Köln. Am 9. November war Kasalla bei der Neuauflage der Anti-Rassismus-Demo Arsch huh, Zäng ussenander dabei und spielte vor 80.000 Beteiligten den Song „Fleisch un Bloot“.

Am 9. November 2012 erschien auch das zweite Album der Band, Immer en Bewäjung, welches wie schon der Erstling positive Kritiken erhielt: „Als vor zwölf Monaten „Et jitt Kasalla“ erschien, sprachen viele vom besten kölschen Album seit Jahren. Nun müssen sie ihr Urteil revidieren. Die zweite Platte der Band ist noch besser als die erste.“[4]. Der Titel "Immer noch do" wurde in der Session 2012/2013 ebenfalls zu einem der meist gespielten Songs und landete auf vorderen Platzierungen bei "Loss mer singe" (2.) und dem Wettbewerb "Top Jeck" (4.)

Auch außerhalb des Karnevals war Kasalla 2013 erfolgreich. Eine erste eigene Tour endete mit dem Finale in der Kölner Live Music Hall, die dreimal mit jeweils rund 1.300 Besuchern ausverkauft war. Im Mai war die Band zudem als erste Kölner Mundartband zu Gast bei Inas Nacht in Hamburg und spielte live "Immer noch do".

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 2012: „Et jitt Kasalla“ (Pavement Records)
  • 2012: „Immer en Bewäjung“ (Pavement Records)

Singles[Bearbeiten]

  • 2012: „Pirate“ (Pavement Records)
  • 2012: „Immer noch do“ (Pavement Records)
  • 2013: „Kumm mer lääve“ (Pavement Records)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartquellen Deutschland Platzierung / Details
  2. http://www.rtl.de/cms/sendungen/unter-uns/unter-uns-soap-backstage/koelsche-rockband-kasalla-tritt-bei-unter-uns-auf-2b48e-8345-21-1402132.html
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatGekommen, um zu bleiben. Kölner Stadt-Anzeiger, abgerufen am 12. April 2012.
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatHerzensbrecher in Bewegung. Kölner Stadt-Anzeiger, abgerufen am 19. November 2012.

Weblinks[Bearbeiten]