Kasel-Golzig
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Dahme-Spreewald | |
| Amt: | Unterspreewald | |
| Höhe: | 56 m ü. NN | |
| Fläche: | 34,25 km² | |
| Einwohner: |
748 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 22 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 15938 | |
| Vorwahl: | 035453 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LDS | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 61 244 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Hauptstraße 41 15938 Golßen |
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| Bürgermeister: | Fritz Mann (Freie WG) | |
| Lage der Gemeinde Kasel-Golzig im Landkreis Dahme-Spreewald | ||
Kasel-Golzig (niedersorbisch Kózłow-Gólsk[2]) ist eine Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Die Gemeinde gehört zum Amt Unterspreewald.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Gemeindegliederung[Bearbeiten]
Zu der Gemeinde gehören der Gemeindeteil Zauche und die Ortsteile Jetsch und Schiebsdorf.
Geschichte[Bearbeiten]
Kasel wurde 1346 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet entweder Ort, wo es Ziegen gibt oder leitet sich vom Personennamen Kosel ab[3].
Golzig wurde als Golcz 1396 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet Siedlung am Wald [4].
Eingemeindungen[Bearbeiten]
Am 1. Oktober 1962 wurde der Ort Zauche eingemeindet.[5] Die Gemeinden Jetsch und Schiebsdorf schlossen sich im Rahmen der Gemeindegebietsreform zum 31. Dezember 2002 der Gemeinde Kasel-Golzig an.[6]
Politik[Bearbeiten]
Gemeindevertretung[Bearbeiten]
Die Gemeindevertretung besteht aus 10 Gemeindevertretern.
- Freie WG Kasel-Golzig 5 Sitze
- WG Jetsch 2 Sitze
- WG Schiebsdorf 2 Sitze
- CDU 1 Sitz
(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)[7]
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
In der Liste der Baudenkmale in Kasel-Golzig stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale.
Bauwerke[Bearbeiten]
Der klassizistische Schlosskomplex wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts vom Grundbesitzer Friedrich Carl Leopold Reichsgraf zu Solms-Baruth errichtet[8]. Heute ist der Komplex ungenutzt.
Die Kirche ist ein spätmittelalterlicher Findlingsbau [9]. Der Turm besitzt einen hölzernen Schaft und eine Haube. Kanzel und Altar der Kirche stammen aus dem 17. Jahrhundert.
Literatur[Bearbeiten]
- Golzig, Goltzig. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 3. Band, Zwickau 1816, S. 266.
Weblinks[Bearbeiten]
- Webseite für Kasel-Golzig
- Schloss Casel in der Sammlung Alexander Duncker (PDF-Datei; 278 kB)
Fußnoten[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Ortsnamen Niederlausitz → Kasel / Kózłow → Golzig / Gólsk
- ↑ Märkische Oderzeitung, 23./24. Sept. 2006, S. 10
- ↑ Märkische Oderzeitung, 23./24. Sept. 2006, S. 10
- ↑ Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002
- ↑ http://amt-golssener-land.de/18EndGV.pdf
- ↑ Märkische Oderzeitung, 23./24. Sept. 2006, S. 10
- ↑ Märkische Oderzeitung, 23./24. Sept. 2006, S. 10
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