Kasel-Golzig

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Kasel-Golzig führt kein Wappen
Kasel-Golzig
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kasel-Golzig hervorgehoben
51.93305555555613.69972222222256Koordinaten: 51° 56′ N, 13° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Dahme-Spreewald
Amt: Unterspreewald
Höhe: 56 m ü. NHN
Fläche: 34,25 km²
Einwohner: 745 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km²
Postleitzahl: 15938
Vorwahl: 035453
Kfz-Kennzeichen: LDS
Gemeindeschlüssel: 12 0 61 244
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Hauptstraße 41
15938 Golßen
Bürgermeister: Fritz Mann (Freie WG)
Lage der Gemeinde Kasel-Golzig im Landkreis Dahme-Spreewald
Alt Zauche-Wußwerk Bersteland Bestensee Byhleguhre-Byhlen Drahnsdorf Eichwalde Golßen Groß Köris Halbe Heideblick Heidesee Jamlitz Kasel-Golzig Königs Wusterhausen Krausnick-Groß Wasserburg Lieberose Lübben Luckau Märkisch Buchholz Märkische Heide Mittenwalde Münchehofe Neu Zauche Rietzneuendorf-Staakow Schlepzig Schönefeld Schönwald Schulzendorf Schwerin Schwielochsee Spreewaldheide Steinreich Straupitz Teupitz Unterspreewald Wildau Zeuthen BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Kasel-Golzig (niedersorbisch Kózłow-Gólsk[2]) ist eine Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Die Gemeinde gehört zum Amt Unterspreewald.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zu der Gemeinde gehören der Gemeindeteil Zauche und die Ortsteile Jetsch und Schiebsdorf.

Geschichte[Bearbeiten]

Kasel wurde 1346 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet entweder Ort, wo es Ziegen gibt oder leitet sich vom Personennamen Kosel ab[3].

Golzig wurde als Golcz 1396 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet Siedlung am Wald [4].

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Oktober 1962 wurde der Ort Zauche eingemeindet.[5] Die Gemeinden Jetsch und Schiebsdorf schlossen sich im Rahmen der Gemeindegebietsreform zum 31. Dezember 2002 der Gemeinde Kasel-Golzig an.[6]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen
Jahr Einwohner
1875 943
1890 934
1925 961
1933 897
1939 840
1946 1290
1950 1232
1964 1016
1971 1003
1981 915
Jahr Einwohner
1985 906
1989 859
1990 828
1991 808
1992 809
1993 800
1994 811
1995 803
1996 808
1997 809
Jahr Einwohner
1998 826
1999 826
2000 834
2001 794
2002 780
2003 776
2004 791
2005 779
2006 772
2007 779
Jahr Einwohner
2008 764
2009 746
2010 733
2011
2012

Quellen: Die detaillierten Quellen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg finden sich unter Population Projection Brandenburg in den Wikimedia Commons.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung besteht aus 10 Gemeindevertretern.

(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)[7]

Schloss Casel um 1860, Sammlung Alexander Duncker
Das Schloss heute

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Kasel-Golzig sowie in der Liste der Bodendenkmale in Kasel-Golzig stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Bauwerke[Bearbeiten]

Der klassizistische Schlosskomplex wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts vom Grundbesitzer Friedrich Carl Leopold Reichsgraf zu Solms-Baruth errichtet[8]. Heute ist der Komplex ungenutzt.

Die Kirche ist ein spätmittelalterlicher Findlingsbau [9]. Der Turm besitzt einen hölzernen Schaft und eine Haube. Kanzel und Altar der Kirche stammen aus dem 17. Jahrhundert.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kasel-Golzig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2012 (XLS-Datei; 83 KB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Ortsnamen Niederlausitz → Kasel / Kózłow → Golzig / Gólsk
  3. Märkische Oderzeitung, 23./24. Sept. 2006, S. 10
  4. Märkische Oderzeitung, 23./24. Sept. 2006, S. 10
  5. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  6. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002
  7. http://amt-golssener-land.de/18EndGV.pdf
  8. Märkische Oderzeitung, 23./24. Sept. 2006, S. 10
  9. Märkische Oderzeitung, 23./24. Sept. 2006, S. 10