Kaspar Albrecht

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kaspar Albrecht, ca. 1928

Kaspar Albrecht (* 22. August 1889 in Au, Rehmen; † 25. März 1970 ebenda) war ein österreichischer Architekt und Bildhauer.

Biografie[Bearbeiten]

Kaspar Albrecht wuchs in eher ärmlichen Verhältnissen in einer kinderreichen Familie in Au-Rehmen im Bregenzerwald auf. Mit dem Besuch der Staatsgewerbeschule in Innsbruck in den Jahren 1906 bis 1910 begann seine künstlerische Ausbildung. Danach studierte er in München an der Städtischen Gewerbeschule und in Wien bei Josef Müllner an der Akademie der Bildenden Künste. Neben der bildhauerischen Arbeit war er auch baukünstlerisch tätig.

Als Architekt war sein größter Auftrag das Wälderhaus in Kohler Village[1], Wisconsin (USA). Johann Michael Kohler, der Vater des Industriellen Walter Jodok Kohler stammte ebenfalls aus dem Bregenzerwald (* 1844 in Schnepfau).[2] Ab 1951 war er Mitglied der National Geographic Society (USA). Nach seinem Aufenthalt 1929-1931 in Kohler Village, erfolgte 1957/58 ein weiterer Aufenthalt in den USA für die Einweihung einer Bronzetafel im Kohler Memorial Theater. 1961 erhielt er die Ehrengabe und 1968 das silberne Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg.[3]

Werke[Bearbeiten]

Bildergalerie[Bearbeiten]

Gedenktafel für die großen Auer und Schoppernauer Baumeister und Stuckatoren, 1957

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kaspar Albrecht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • DEHIO-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Vorarlberg. Bundesdenkmalamt (Hrsg.), Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1983, ISBN 3-7031-0585-2, Künstlerverzeichnis.
  • Helmut Swozilek: Kaspar Albrecht (1889-1970), Ausstellung der Gemeinde Au mit dem Vorarlberger Landesmuseum, Schulhaus Au, 29. Juli - 2. September 1990, Verlag Vorarlberger Landesmuseum, Bregenz 1990

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kohler Village
  2. Vgl. Ute Pfanner in: Geschenk Vorarlberger Landesmuseum, Bregenz 2007, S. 108
  3. Vgl. Vorarlberger Landesmuseum: Kaspar Albrecht (1889-1970), Bregenz 1990 S. 117