Kaspar von Schmid

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Kaspar von Schmid (* 1622; † 3. September 1693 in Schönbrunn) war kurfürstlich bayerischer Geheimer Ratskanzler und Konferenzrat.

Kaspar von Schmid war Sohn des Martin Joseph von Schmid. 1650 wird er zum ersten Mal als „Doctor beider Rechte und Regimentsrath in Straubing“ erwähnt, 1651 erscheint er als Mitglied des bayerischen Hofrats. Am 11. März 1688 wurde er als kurfürstlich bayerischer Geheimer Ratskanzler, Lehens-Propst und Pfleger von Aibling in den kurfürstlich bayerischen Freiherrnstand erhoben. Er war Herr auf Haslbach und Pirnbach.[1] Die Pflegschaft von Aibling blieb bis 1800 in der Familie.[2]

Sein Sohn Franz Kaspar von Schmid Freiherr von Haslbach und Piernbach (* 1658; † 1721) war einer der Führer des bayerischen Volksaufstandes von 1705.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band XII, Seite 523, Band 125 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2001, ISBN 3-7980-0825-6.
  2. Karl Theodor von Heigel: Schmid: Kaspar Freiherr v. S., auf Haselbach und Pirnbach. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 31, Duncker & Humblot, Leipzig 1890, S. 679–683.