Kastell Irgenhausen

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Kastell Irgenhausen
Alternativname unbekannt
Limes Donau-Iller-Rhein-Limes
(Maxima Sequanorum, rückwärtige Linie)
Datierung (Belegung) valentinianisch, 4. bis 5. Jahrhundert
Typ Straßenkastell
Einheit unbekannt
Größe 60 × 61 m (0,36 ha)
Bauweise Steinbauweise
Erhaltungszustand vollständig ergraben, konserviert und teilrekonstruiert
Ort Irgenhausen
Geographische Lage 702283 / 24614447.3582083333338.7925527777778562Koordinaten: 47° 21′ 29,5″ N, 8° 47′ 33,2″ O; CH1903: 702283 / 246144
Höhe 562 m ü. M.
Vorhergehend Kastell Zürich (Turicum) (westlich)
Vorgelagert Kastell Winterthur (Vitudurum) (nördlich)
Lage von Irgenhausen am DIRL
Grundriss des Kastells
Freilegung der Überreste der Hypokaustpfeilern der villa rustica ausserhalb des Südturms. Links die Kastellmauer aus dem späten 4. Jahrhundert, Aufnahme von 1907
Mauerschlitz in der Kastellmauer
Mittelturm an der Südmauer
Innenansicht des nördlichen Eckturms mit Balkenlöchern eines Zwischenbodens
Die Umfassungsmauer des Kastells; im Hintergrund der Pfäffikersee
Blick auf den tw. wiederaufgebauten westlichen Eckturm

Das Kastell Irgenhausen ist ein römisches Kastell auf dem Gemeindegebiet von Irgenhausen, einem Ortsteil von Pfäffikon im Schweizer Kanton Zürich

Das Kastell sicherte eine Verbindungsstrasse, die von Kempraten bei Rapperswil nach Oberwinterthur führte. Es war Teil der rückwärtigen Linie des spätantiken Donau-Iller-Rhein-Limes, dessen Befestigungen während der Endphase der römischen Herrschaft über die Provinzen entlang des Rhein, Iller und Donau angelegt worden sind. Erbaut im 4. Jahrhundert wurde es vermutlich Anfang des 5. Jahrhunderts wieder aufgegeben. Da der Nordwall zur Steingewinnung für den Bau einer Fabrik bereits teilweise abgebrochen worden waren, erwarb die Antiquarische Gesellschaft in Zürich das Gelände, führte Ende des 19. Jahrhunderts umfangreiche Grabungen durch und restaurierte den Mauerbestand. Unter dem südlichen Eckturm entdeckte man die Reste eines Gutshofes (villa rustica) aus dem 1. bis 3. Jahrhundert. Die Anlage zählt heute zu den am besten erhaltenen Kastellen der östlichen Schweiz.

Name[Bearbeiten]

Der antike Name des Kastells ist unbekannt. Der heutige Flurname «Bürglen» (oder auch Hagherrenbühel und Schlossberg) rührt davon her, dass man unter ihm den Standort einer frühmittelalterlichen Burg vermutete. Die Ortsnamen Irincheshusa und Faffinchova werden um 811 erstmals urkundlich erwähnt.[1]

Lage und Topographie[Bearbeiten]

Die Region um Irgenhausen gehörte in der Spätantike zur Provinz Maxima Sequanorum. Das Kastell liegt rund 1,5 km südöstlich der Pfarrkirche von Pfäffikon auf dem «Bürglen», einen Drumlin, rund 400 m vom Ostufer des Pfäffikersees entfernt an der ehemaligen Römerstrasse, die von Centum Prata (Kempraten) bei Rapperswil-Jona zum Vicus in Vitudurum (Oberwinterthur) führte. Er hat eine Höhe von 566 m und überragt sein umliegendes Terrain um ca. 10 m., den See um 25 m. Nach SW fällt er steil ab, an den drei anderen Seiten läuft er sanft in die Ebene aus. Der Hügel entstand aus einer Gletschermoräne, die sich hauptsächlich aus diluvialen Lehm mit wenig Kiesbeigaben zusammensetzt. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er u.a. als Weinberg genutzt.[2]

Funktion[Bearbeiten]

Die Forschung geht davon aus, dass das Kastell dem Schutz der Verkehrs- und Versorgungswege zur Rheingrenze diente. Weitere Aufgaben der Besatzungen waren wohl die Überwachung des Verkehrs, Zwischenlagerung von Naschubgütern für die Garnisonen am Limes, die Nachrichtenweitergabe und die Sperre der Straße bei Barbareneinfällen. Eine Straßensperre war auch mit einer kleinen Truppe zu bewerkstelligen, da der See damals noch das ganze Irgenhausener-Ried bedeckte.[3]

Forschungsgeschichte[Bearbeiten]

Auf dieser Gemarkung fanden sich schon früh Mauerfunde, doch glaubte man damals noch, sie stammen von einer frühmittelalterlichen Burgruine. Im 18. Jahrhundert soll in einem der Ecktürme ein "aufrechtstehendes" menschliches Skelett entdeckt worden sein. 1838 nahm Ferdinand Keller erstmals den Grundriss des Kastells auf. Gerold Meyer von Knonau erwähnt in seinem Werk "Der Kanton Zürich" (1844), dass der Sage nach hier einst ein römisches Kastell gestanden haben soll, das um 1144 zerstört wurde, dessen übermannshohe Mauerreste aber noch lange sichtbar waren. Weiters fand man beim Bearbeiten des Bodens immer wieder antike Münzen, die zum Teil in den Besitz der Antiquarischen Gesellschaft Zürich gelangten.

1856 gruben die Grundherren, die Gebrüder Vontobel, den westlichen Eckturm aus und legten dabei eine Ascheschicht, römische Münzen Geweihreste, Ziegelbruch und angeblich auch die Reste eines Bodenetrichs mit Ziegelbeigaben frei. 1857 führte Ferdinand Keller mit vier anderen Mitgliedern der Antiquarischen Gesellschaft Zürich eine Flurbegehung durch, über die anschließend ein detailreicher Bericht verfasst wurde.

1889 legten Mitglieder des Naturhistorischen Vereines Lora, Pfäffikon, den nordöstlichen Eckturm frei. 1892 fand der Besitzer des Bürglein, Dietrich, bei seinen Grabungen eine 30 -40 cm dicke Brandschicht vor und konstatierte, dass die Kastellmauern bis in eine Tiefe von 3 m reichten. 1897 sollten das Kastell abgerissen und das Steinmaterial beim Bau einer Fabrik Verwendung finden, was dann zum Teil (Abbruch der Nordmauer) auch geschah. 1898 konnte jedoch noch Schlimmeres durch die Antiquarische Gesellschaft Zürich unter Führung von Dr. Jakob Heierli verhindert werden, die das Gelände für 3000 Franken aufkaufte. 1897 führte Jaques Mayor eine Bestandsaufnahme durch. Sein Bericht enthält die genaueste Beschreibung des Kastells bevor es ausgegraben und konserviert wurde.

Zwischen 1898 und 1908 führte die Antiquarische Gesellschaft, unter der Leitung von Otto Schulthess, weitere archäologische Grabungen und Untersuchungen an der Ruine durch. Danach konservierte man deren Überreste und baute sie auch teilweise mit dem originalen Baumaterial wieder auf. 1909 wurde sie als «Kastell Irgenhausen» unter Bundesschutz gestellt. Im Jahre 1920 erfolgte durch Walter Mittelholzer eine frühe luftbildarchäologische Prospektion des Kastells und seiner Umgebung. Im näherem Umfeld wurden weitere römische Bauten (Villae Rusticae) lokalisiert und ergraben. 1957 gelangte das Kastell in den Besitz der Gemeinde Pfäffikon.

Entwicklung[Bearbeiten]

Nach Aufgabe des Obergermanisch-rätischen Limes (siehe auch Limesfall und Reichskrise des 3. Jahrhunderts) im 3. Jahrhundert, zogen sich die Römer wieder bis auf die alte Grenzlinie an den Ufern von Rhein und Donau zurück. Unter den Kaisern Valentinian I. (364-375) und Gratian (367-383) wurde in einer zweiten Ausbauphase ein großangelegtes Festungsbauprogramm an der oberen Donau, Hochrhein und Bodensee in Gang gesetzt. Diese neue Festungskette sollte den stetig nachdrängenden Germanenstämmen Einfälle ins Reichsgebiet erheblich erschweren bzw. unmöglich machen. Besonders gefährdete Grenzabschnitte am Hochrhein und zwischen Bregenz und Iller wurden im 4. Jahrhundert massiv mit neuen Kastellen und zahlreichen Wachtürmen/Kleinfestungen (burgi) gesichert. Sie wurden noch zusätzlich durch eine Reihe rückwärtiger Kastelle verstärkt, deren Besatzungen vor allem die Anmarsch- und Nachschubstraßen zum Limes sichern sollten. Eines davon war das Lager in Irgenhausen. Bei der Frage der Datierung des Kastells gibt es jedoch zwei Theorien. Die erste geht davon aus, dass das Kastell zur Zeit des Kaisers Diokletian (284–305) um das Jahr 294/295 n. Chr. erbaut wurde, zeitgleich mit anderen, ähnlichen Anlagen wie Tasgetium. Die andere stützt sich auf den bei den Ausgrabungen gefundenen Münzfund, der in der Zeit Valentinians I., um 364 bis 375 n. Chr., in den Boden kam und eine Datierung in valentinianischer Zeit, um das Jahr 370 n. Chr., möglich erscheinen lässt. Erstere kann nicht schlüssig bewiesen werden, da das Kastell nicht an einem römischen Hauptverkehrsweg stand, sondern offenbar als Sperrwerk an der Verbindungsstrasse von Vitudurum (Oberwinterthur) nach Kempraten am Zürichsee diente. Andererseits ist bekannt, dass unter Valentinian I. nicht nur neue Festungen errichtet, sondern auch ältere Bauten erneuert und verstärkt wurden, weshalb der o.a. Münzfund nicht zwingend den Beginn der ersten Bauphase markieren muss. Bald nach 400 n. Chr. wurde das Kastell von der regulären Armee geräumt und wohl bei Alamanneneinfällen zerstört.

Kastell[Bearbeiten]

Das Kastell hatte einen quadratischen, an der Nord- und Westecke leicht verzogenen Grundriss um das unebene Terrain des Hügels auszugleichen. Die Kastellmauer umschloss ein Areal von 60 × 61 Metern Seitenlänge (0,366 Hektar). Es hatte große Ähnlichkeit mit Kastellen im Orient, wie z.B. das bei Muhatet el Haddsch, an der via Traiana, südlich der Nabatäerstadt Petra und dem von Schaan im benachbarten Liechtenstein. Das Lager wurde offensichtlich von mehreren Bauvexillationen mit unterschiedlichen handwerklichen Fertigkeiten errichtet, wie sich sehr anschaulich an der Qualität des Mauerwerkes erkennen lässt. Das Baumaterial wurde aus Gletscherablagerungen gewonnen. Ferner findet sich eine Mischung aus Sernifiten aus dem Glarnerland, Kalksteinen der Helvetischen Decken, sowie Nagelfluhen. Der Mörtel hatte eine weise bis leicht rötliche Farbe und bestand aus Sand und Kalk.[4]

Abmessungen im Detail:

  • Nordfront 61,80 m
  • Südfront 60,80 m
  • Westfront 61,25 m
  • Ostfront 60,60 m

Kastellmauer[Bearbeiten]

Die Umfassungsmauer hatte eine Stärke von circa 1,90 m, Die Höhe ist unbekannt. Sie war aus unbehauenen Feldsteinen (Kieseln), mit gelegentlicher Beigabe von Ziegeln, in Opus spicatum-Technik (Fischgrätmuster) aufgebaut. Ihr Kern bestand aus vermörtelten, in Schichten verlegten Bruchsteinen (Gussmauerwerk). Durchbrochen wurde sie – neben dem Osttor - zusätzlich von drei, 1,5 - 1,6 m breiten, Nebenpforten. Eine befand sich südlich des westlichen Mittelturmes, die zweite östlich des nördlichen Eckturmes und die dritte östlich des südlichen Mittelturmes. An allen vier Seiten fanden sich auch 0,40 x 0,25 m große Mauerschlitze (je einer zwischen Eck- und Mittelturm) die von innen nach außen verengten. Vermutlich dienten sie zur Ableitung des Regenwassers oder als Belüftung bzw. Lichtspender der Innenbauten. An der Westfront stieß man auf sechs runde, 7 cm große, Löcher, wahrscheinlich ebenfalls Abläufe für Regen- oder Sickerwasser.[5]

Türme und Tore[Bearbeiten]

Die Mauer wurde durch vier quadratische Ecktürme, einen Torturm auf der Südostseite und drei kleineren Mitteltürmen in der Mitte der Nord-, West- und Südfront verstärkt. Die Seitenlängen der Ecktürme betrugen 8 × 8 m, die der Mitteltürme 6 × 6 m. Ihre Außenmauern hatten eine Stärke von 1,40- 1,50 m, an der Innenseite jedoch nur 1,10 – 1,15 m. Die Ecken bestanden aus größeren, viereckig zugehauenen Tuffsteinblöcken. Alle verfügten an ihrer Innenseite über 1,10 – 1,40 m breite Eingänge mit betonierten Schwellen. Beim Nord- und Westeckturm befanden sie sich an der Kurtine der Westfront, beim Süd- und Osteckturm an der der Ostfront. An den Mitteltürmen lag er jeweils genau in der Mitte. Am besten erhalten war die Pforte des westlichen Eckturms. [6]

Innenbebauung[Bearbeiten]

Neben den Resten der Ecktürme und der Umfassungsmauer fanden sich auch Reste der steinernen Innenbauten. Ein dreiräumiger Bau wurde dabei als Badeanlage (Kastellthermen) gedeutet. Neben einem weiteren Bau mit drei Räumen, der als Principia (Stabsgebäude) gedeutet wurde, fand sich unter dem südlichen Eckturm die Hypokaust-Anlage einer ausgedehnten Villa Rustica aus dem 1. bis 3. Jahrhundert, die vor oder während dem Bau des Kastells zerstört worden war. Sie bedeckte vermutlich das ganze Plateau und das Terrain bis zum Fuß des Hügels. Ihre Wohnräume dürften sich an der Nord- und Südecke konzentriert haben. Die Funktionsbauten des Kastells waren wohl zur Gänze in Holz ausgeführt worden und konnte deshalb nicht mehr eindeutig bestimmt werden. Vermutlich umfassten sie einige Mannschaftsbaracken, ein Horreum (Getreidespeicher) und ein Praetorium (Kommandantenwohnhaus).

Die Mauern von zwei Räumen mit halbrunden Apsiden gehören wahrscheinlich zu einer frühmittelalterlichen Kirche, der Benignus-Kirche von Pfäffikon, die in den Trümmern des spätantiken Kastells errichtet wurde.

Garnison[Bearbeiten]

Welche Abteilung der römischen Armee die Besatzung des Kastells stellte ist mangels diesbezüglicher Inschriften unbekannt. Aufgrund seiner Größe konnte hier nicht einmal ein numerus untergebracht werden. Auch konnte es mit seiner geringen Besatzung wohl keiner längeren Belagerung standhalten. Die Truppen der Provinz Maxima Sequanorum standen unter dem Kommando eines Dux provinciae Sequanici.[7]

Denkmalschutz, Befundsicherung und Fundverbleib[Bearbeiten]

Das Kastellareal ist als eine geschichtliche Stätte im Sinne des Schweizer Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz vom 1. Juli 1966 unter Bundesschutz gestellt. Nicht genehmigte Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden stellen eine strafbare Handlung dar und werden nach Art. 24 mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe geahndet.[8]

Für die Restauration der Mauern des Kastells Irgenhausen seitens der Antiquarischen Gesellschaft Pfäffikon wurde das römische Original-Baumaterial wieder verwendet und das Kastell anschließend der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seit dem Verkauf der Anlage hat die Gemeinde Pfäffikon die pflegerischen Tätigkeiten übernommen, die ganzjährig besichtigt werden kann und mit Hinweistafeln versehen ist. Das Kastell ist auf drei gut beschilderten Wegen erreichbar. Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Ab Zürich Hauptbahnhof mit der S3 nach Pfäffikon ZH und weiter mit den Postbuslinien 835 oder 837 bis Irgenhausen.

Fundstücke der Kastellgrabung sowie angrenzender Gutshöfe sind unter anderem im Museum am Pfäffikersee Pfäffikon und im Heimatmuseum Wetzikon untergebracht.

Galerie[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Liste der Kastelle des Donau-Iller-Rhein-Limes

Literatur[Bearbeiten]

  • Otto Schulthess: Das römische Kastell Irgenhausen (Kanton Zürich). In: Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich 27, 1911, S. 41–114.
  • Wilhelm Unverzagt Einzelfunde aus dem spätrömischen Kastell bei Irgenhausen (Kanton Zürich). In: Anzeiger für schweizerische Altertumskunde N.F. 18, 1916, S. 257–268.
  • Ernst Meyer: Das römische Kastell Irgenhausen. Archäologische Führer der Schweiz Heft 2. Schweizerische Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte, Basel 1969.
  • Antiquarische Gesellschaft (Hrsg.): Zeitreise: Irgenhausen. Archäologische Entdeckungen rund um das römische Kastell Pfäffikon Irgenhausen: von der Jungsteinzeit bis zu den Ausgrabungen vor hundert Jahren. Zürcher Oberland Buchverlag, Wetzikon 1999. ISBN 3-85981-196-7 (CD-ROM).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kastell Irgenhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Otto Schultheiss 1911, S.109
  2. Otto Schultheiss 1911, S.44
  3. Otto Schultheiss 1911, S.105
  4. Otto Schulthess 1911, S. 94-96, 103-107
  5. Otto Schulthess 1911, S. 54-55, 94-97
  6. Otto Schulthess 1911, S. 94-95
  7. Otto Schultheiss 1911, S.105
  8. Schweizer Bundesgesetz über Natur- und Heimatschutz 1966 (PDF; 169 kB).