Kastell Vindolanda

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Kastell Vindolanda
Alternativname Vindolanda
Limes Stanegategrenze/Hadrianswall (rückwärtig)
Datierung (Belegung) frühestens um 80 n. Chr.
bis um 411 n. Chr.
Typ Kohortenkastell
Einheit a) Cohors I Tungrorum milliaria civium Romanorum; b) Cohors II Nerviorum civium Romanorum ?; c) Cohors II Pannoniorum; d) Cohors III Batavorum ?; e) Cohors VIV Batavorum equitata; f) Cohors IV Gallorum equitata; g) Cohors IV Gallorum
Größe Periode I: ?; Periode II–III: 2,8 ha;
Periode III–IV: 3,2 ha
Bauweise a) Holz-Erde, b) Stein
Erhaltungszustand Die auf freier Flur liegenden Fundamente der Steinbauten sind teilweise sichtbar konserviert.
Ort Bardon Mill
Geographische Lage 54° 59′ 28,8″ N, 2° 21′ 37″ W54.991344444444-2.3602694444444165Koordinaten: 54° 59′ 28,8″ N, 2° 21′ 37″ W
Höhe 165 m ASL
Vorgelagert Kastell Housesteads (nordöstlich)
Blick von Osten auf die Hangzunge mit dem Kastell.
Blick von Westen über die steinerne Vicusbebauung zur Nordfront des Kastells.
Die südliche Kastellmauer.
Blick von Süden über das im Vordergrund liegende Fahnenheiligtum zum nördlichen Hauptausgang des Stabsgebäudes.
Blick von Nordosten über das spätantike Wohnhaus des Kommandanten.
Heizbarer Raum des westlich vor der Kastellmauer gelegenen Kastellbads. Dahinter Teile der steinernen Vicusbebauung.
Schreibtafel Nr. 343, Brief des Octavius an Candidus über Getreidenachschub.[1]

Das Kastell Vindolanda ist ein ehemaliges römisches Militärlager, dessen Besatzung für Sicherungs- und Überwachungsaufgaben im Hinterland des Hadrianswalls eingesetzt wurde. Insbesondere der am Kastell von Westen nach Osten vorbeiführenden Trasse des Stanegate galt die Aufmerksamkeit der hier stationierten Hilfstruppen (Auxilia). Die gut erhaltenen Grundmauern Vindolandas, das zu den besterforschten Garnisonsplätzen Großbritanniens zählt, befinden sich heute nahe dem Dorf Bardon Mill in der Grafschaft Northumberland. International bekannt wurde die Grabungsstätte durch die hier geborgenen, über Tausend hölzernen Schreibtafelfragmente, die einen wichtigen Einblick in das militärische und zivile antike Leben an der nördlichsten römischen Reichsgrenze geben.[2]

Forschungsgeschichte[Bearbeiten]

Die ältesten bekannten frühneuzeitlichen Aufzeichnungen zu dem Ruinengelände stammen aus der Feder des Historikers William Camden (1551–1623), die er in seinem Werk „Britannia“ (1586) hinterließ. Während der darauffolgenden rund 200 Jahre besuchten manchmal Reisende das Areal. Ihre Dokumentationen sind wichtig, da sie Vindolanda noch vor dem später einsetzenden massiven Steinraub sehen konnten. So müssen 1702 noch Teile des Kastellbades vollständig aufrechterhalten gewesen sein, da sie ein Besucher als teilweise überdacht beschrieb und um 1715 fand ein Steuerbeamter in dem Gelände einen Altar, den er fortschaffen ließ. Ab 1814 fanden die erste Ausgrabungen unter der Leitung des Pfarrers Anthony Hedley statt. Doch dieser verstarb 1835, bevor er seine Entdeckungen niederschreiben konnte. Die nächsten 100 Jahre blieb es mit wenigen Ausnahmen (1878) wieder ruhig in Vindolanda, bevor 1914 ein Arbeiter erneut einen Altar auf dem Gelände fand, der von Bewohnern der Zivilsiedlung (Vicus), dem Kaiserhaus und dem Gott Vulcanus gewidmet war.[3] Der Stein wurde für die Wissenschaft besonders wichtig, da er erstmals den römischen Namen der Siedlung preisgab und somit die Spekulation über diesen Punkt beendete.[4]

In den 1930er Jahren begann der Archäologe Eric Birley (1906–1995) von der Durham-Universität mit umfangreichen Grabungen im Kastellbereich, wobei die Umfassungsmauern und das Stabsgebäude freigelegt wurden. Aufgrund des Kriegsausbruchs 1939 mussten die Untersuchungen eingestellt werden. Birley, der das Areal 1929 gekauft hatte, übergab den Besitz dem 1943 gegründeten Arbeitsministerium (Ministry of Works). In den darauffolgenden Jahrzehnten blieb es bis auf kleiner Grabungen ruhig in Vindolanda.[5] Erst als der Besitz Chesterholm, zu dem Vindolanda gehört, ab 1970 durch die damals gegründete unabhängige Vindolanda-Stiftung übernommen wurde,[6] begann ein neuer Aufschwung. Die Stiftung machte den Weg frei für die in den darauffolgenden Jahrzehnten bis heute regelmäßig durchgeführten Ausgrabungen unter der Leitung des Archäologen Robin Birley, einem Sohn von Eric Birley.

Einige der archäologischen Funde kamen aus sechs Metern Tiefe. Die anaeroben moorig-feuchten Bedingungen in diesen Kulturschichten haben Tausende von Funden konserviert, die sich normalerweise im Boden zersetzt hätten. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, ein besseres Verständnis zum militärischen und zivilen römischen Lebens an der Nordgrenze Englands zu gewinnen.

Baugeschichte[Bearbeiten]

Holz-Erde-Lager[Bearbeiten]

Die Garnison von Vindolanda wurde nicht von Legionären, sondern von Hilfstruppen (Infanterie oder Kavallerie) gestellt. Das Kastell entstand wohl in den Jahren 85 bis 92 n. Chr. als Holz-Erde-Anlage.[7] In der Folge wurde es mehrfach instand gesetzt und teilweise wieder neu errichtet. Nachdem die Befestigung während der Regierungszeit des Kaisers Hadrian (76–138) offensichtlich aufgegeben wurde, da die Garnison mutmaßlich in das Kastell Housestead am neu entstandenen Hadrianswall verlegt worden war, wurde laut einer Bauinschrift im Jahr 163 n. Chr. eine neue Anlage an fast derselben Stelle wie der Vorgängerbau in Steinbauweise errichtet. Das Kastell und die angrenzende Zivilsiedlung existierten bis zum Ende der Römerherrschaft in Britannien im Jahr 410. Einzelne Fundstücke deuten auch auf eine frühchristliche Kirche und eine Siedlungskontinuität bis weit in das 5. Jahrhundert hin.

Steinkastell[Bearbeiten]

Die heute sichtbaren Überreste der steinernen Befestigungsanlage stammen aus dem 3. bis 4. Jahrhundert. Der Komplex besaß noch den für mittelkaiserzeitliche Kastelle typischen rechteckigen Grundriß mit abgerundeten Ecken (Spielkartenform), in denen an die Umfassungsmauer gelehnte Wachtürme standen. An allen vier Seiten waren Tore in die Wehrmauer eingelassen, die von je zwei Tortürmen flankiert wurden. Diese Tortüme schoben sich bereits relativ weit aus dem Verband der Umfassungsmauer. Dies war ein typisches festungsbauliches Element für Garnisonen des späten Prinzipats. Zwischen den Zufahrten und Ecktürmen konnte jeweils ein Zwischenturm festgestellt werden. Spätere Umbauten veränderten diese ursprüngliche Anordnung.

Das Tor an der westlichen Schmalseite, die Porta principalis sinistra führte in den Vicus, das Nord- und Haupttor, die Porta praetoria, zu der hier vorbeiziehenden Trasse des Stanegate. Innerhalb des Kastells befanden sich Mannschaftsbaracken, deren Giebelwände zu den Schmalseiten hin orientiert waren. Im Zentrum der Anlage lag das rechteckige Stabsgebäude, die Principia. Vor ihrem nördlich gelegenen Haupteingang kreuzten sich die vom Haupttor kommenden Via praetoria mit der die beiden Tore an der westlichen und östlichen Flanke verbindenden Via principalis. Unmittelbar westlich an das Stabsgebäude schloss sich ein rechteckiges Doppelhorreum (Getreidespeicher) an, östlich befand sich das große Wohnhaus des Standortkommandanten mit einem eigenen Bad. Hinter den Principia lag das Lazarett. Eine längs der zum Nordtor führenden Via praetoria entdeckte Baracke wird als Werkstätte (Fabrica) interpretiert. In der Nordostecke befand sich eine Zisterne.

Im nordwestlichen Bereich innerhalb des Kastells, nahe den Mauern des Nordtores, wurde 2009 ein Tempel für Jupiter Dolichenus ausgegraben in dem sich unter anderem noch ein entsprechender Altarstein fand. Das Heiligtum entstand um 220 n. Chr.

Vicus[Bearbeiten]

Im angrenzenden Lagerdorf gab es Tavernen, Handwerksbetriebe, Läden und ein großes beheiztes Militär-Badehaus mit Latrinen.[8]

Vindolanda-Tafeln[Bearbeiten]

Im Zuge mehrerer Ausgrabungskampagnen wurden ab 1973 über tausend zumeist fragmentierte Täfelchen geborgen, die in lateinischer Sprache verfasste Schreiben unterschiedlichster Art enthalten. Aus dem militärisch-dienstlichen Alltag der Garnison stammen Akten, die Proviantlisten und Truppenbewegungen beinhalten, doch auch über Kampfeinsätze wird berichtet. Daneben finden sich über 100 offizielle Dienstschreiben sowie private Korrespondenz einzelner Soldaten. Andere Briefe gehören in das Umfeld des Lagerdorfs und stammen von Händlern und Soldatenfrauen. Die erstmals ab 1983 publizierten Tafeln umfassen die Zeit zwischen 85 und 130 n. Chr. Der Schwerpunkt liegt in den Jahren 92 und 103 n. Chr,[2] als hier die 9. Bataverkohorte stationiert war. Vielleicht ließen deren Kommandeure vor ihrem Abmarsch in den Dakerkrieg 105 n. Chr. alle unnütz gewordene Dokumente vernichteten. Die dünnen Täfelchen sind relativ normiert und besitzen eine durchschnittliche Größe von rund 20 × 9 Zentimetern. Zumeist aus Erlenholz, seltener aus Birke, sind sie mit Tinte beschrieben. War mehr als ein Täfelchen notwendig, um das zu Schreibende unterzubringen, wurden mehrere von ihnen zu einem Leporello vereinigt. Neben den Holztäfelchen fanden sich bei den Grabungen auch die Überreste von Wachstafeln (Tabula cerata), deren Reste im gesamten römischen Reich zu finden sind. Das Wachs war in Vindolanda bereits vergangen, so dass sich lediglich noch Ritzspuren des Griffels auf dem hölzernen Untergrund der Tafeln fanden. Es stellt eine große Herausforderung dar, diese Ritzspuren zu entziffern.[9]

Ein interessantes Schriftstück ist ein Stärkebericht der Cohors I Tungrorum milliaria Civium Romanorum (1. Doppelkohorte der Tungrer römischen Bürgerrechts)[10] von einem 18. Mai in einem nicht genannten Jahr des ausgehenden ersten Jahrhunderts n. Chr. Er gibt einen Einblick in den Alltag einer römischen Auxiliareinheit. Die Gesamtstärke der unter dem Kommando des Kohortenpräfekt (Praefectus cohortis) Julius Verecundus, stehenden Truppe wird in der Akte mit 752 Mann inklusive ihrer Offiziere angegeben, wobei 456 Soldaten zu verschiedenen Kommandos abgestellt worden waren.[11] Somit befanden sich noch 296 Mann unter einem Centurio in Vindolanda, wobei von den Anwesenden rund zehn Prozent (31 Soldaten) dienstuntauglich geschrieben waren:[12] 15 waren krank (aegri), sechs verwundet (volnerati) und zehn litten unter entzündeten Augen (lippientes).[13] Selbst bei voller Mannschaftsstärke besaß die Kohorte nur sechs Centurionen. Von den extern abgestellten Männern waren 46 Soldaten als Gardereiter des Statthalters (singulares legati) einem gewissen Ferox (officio Ferocis) überstellt worden. Die Person mit dem Cognomen Ferox bleibt im Dunkeln,[14] doch sie muss eine wichtige, hochrangige Stellung innegehabt haben. Mindestens zwei Persönlichkeiten dieser Zeit tragen den Beinamen Ferox: C. Pompeius Ferox Licianus (alias Ferox Licianus?), ein Höfling und Gartenbesitzer zur Zeit des Kaisers Domitian (81–96)[15] sowie Cn. Pompeius Ferox, Suffektkonsul des Jahres 98, der möglicherweise mit der genannten Person identisch ist.[16] Er und Ti. Julius Ferox, designierter Konsul des Jahres 99, den Plinius in höchsten Tönen lobt, könnten mit dem in Britannien anwesenden Ferox identisch sein.[17] 337 weitere Angehörige der Tungrerkohorte waren mit zwei oder drei Zenturien nach Coria (Corbridge) abgestellt und ein Centurio hielt sich in Londinium (London) auf. Von den anderen abwesenden Soldaten, die zu Einheiten von 6, 9, 11 und 45 Mann unterwegs waren, kann die Aufgabe nicht mehr festgestellt werden.[12] Die vom klassischen Schema abweichende Anzahl der Soldaten dieser Kohorte könnte vermuten lassen, dass sie gerade von einer einfachen Kohorte Cohors quingennaria (500 Mann) zu einer Doppelkohorte Cohors milliaria (1000 Mann) umgestellt wurde. Eine andere Auslegung stellt das klassische Geschichtsbild der „ein Kastell – eine Einheit“-Theorie in Frage.[18]

Kinderskelett[Bearbeiten]

2010 wurde bei Grabungen an einer der Baracken des Kastells in einer flachen Grube das Skelett eines Kindes – erst irrtümlich für einen Hund gehalten – entdeckt. Untersuchungen an der Universität von Durham haben 2012 ergeben, dass es sich bei dem Fund um ein etwa zehnjähriges Kind aus dem Mittelmeerraum handelt, das im 3. Jahrhundert starb. Es konnte nicht mehr geklärt werden, ob es sich um einen Jungen oder ein Mädchen gehandelt hat. Die Fundumstände, wie eine nachweisliche Fesselung sowie starke Schädelfrakturen, lassen jedoch den Schluss zu, dass das Kind ermordet und seine Leiche versteckt wurde.[19]

Vindolanda-Museum[Bearbeiten]

Auf dem Grabungsgelände befindet sich ein kleines Museum in dem einige Fundstücke ausgestellt werden, die bei den archäologischen Ausgrabungen geborgen wurden, darunter etliche der geborgenen Schriftstücke. Das Vindolanda-Museum arbeitet eng mit dem Roman Army Museum in der Nähe von Greenhead zusammen, in dem den Besuchern das Leben der Legionäre nahegebracht wird. Beide Museen sind beliebte touristische Ziele. Allein 2004 konnten sich dort jeweils mehr als 136.000 Interessierte informieren.[20]

Fundverbleib[Bearbeiten]

Neben einer Auswahl von Funden, die im Vindolanda-Museum präsentiert werden, befinden sich die wichtigsten Stücke der älteren Grabungen im Britischen Museum in London.

Literatur[Bearbeiten]

  • Paul T. Bidwell: The Roman fort of Vindolanda at Chesterholm, Northumberland. Historic Buildings and Monuments Commission for England, London 1985, ISBN 1850740615.
  • Justin Blake, Robin Birley, R. J. Brickstock: Vindolanda excavations 2000. The southern defences of Stone Fort Two, with the circular huts and other features. Roman Army Museum Publications, Greenhead, 2001, ISBN 1873136951.
  • Alan K. Bowman, John David Thomas: The Vindolanda writing-tablets. (= tabulae Vindolandenses 3), British Museum Press, London 2003, ISBN 0714122491.
  • Alan K. Bowman: Life and letters on the Roman frontier: Vindolanda and its people. British Museum Press, London 1998, ISBN 0-4159-2024-8.
  • Alan K. Bowman: The Roman Writing Tablets from Vindolanda. British Museum, London 1983, ISBN 0714113735.
  • Barbara Birley, Elizabeth Greene: The Roman jewellery from Vindolanda. Beads, intaglios, finger rings, ear-rings & bracelets. Roman Army Museum Publications, Greenhead, 2006, ISBN 9781873136096.
  • Andrew Birley: Vindolanda's military bath houses: report on the pre-Hadrianic military bath house found in 2000, with analysis of the early third century bath house excavated in 1970/71, and possible sites of other bath houses. Roman Army Museum Publications, Greenhead, 2001, ISBN 1873136900.
  • Robin Birley: Vindolanda Guide. The home of Britain's finest treasures. Roman Army Museum Publications, Greenhead, 2012, ISBN 9781873136591.
  • Robin Birley: Vindolanda. Extraordinary Records of Daily Life on the Northern Frontier. Roman Army Museum Publications, Greenhead, 2005, ISBN 1873136978.
  • Robin Birley, Andrew Birley, Justin Blake: The 1998 Excavations at Vindolanda. The Praetorium Site. Interim Report. Roman Army Museum Publications, Greenhead, 1999, ISBN 1873136668.
  • Robin Birley, Justin Blake, Andrew Birley: The 1997 Excavations at Vindolanda. The Praetorium Site. Interim Report. Roman Army Museum Publications, Greenhead, 1998, ISBN 1873136617.
  • Robin Birley: The Roman documents from Vindolanda. Roman Army Museum Publications, Greenhead, 1990, ISBN 1873136005.
  • Robin Birley: Vindolanda: A Roman frontier post on Hadrian’s Wall. Thames and Hudson, London 1977, ISBN 0-5003-9014-2.
  • Robin Birley: Vindolanda (Chesterhelm), Northumberland. A guide to the remains of the Roman frontier fort and town. Cameo, 1972
  • Anthony R. Birley: Garrison life at vindolanda. A band of brothers. 2002, ISBN 0-7524-1950-1.
  • Anthony R. Birley: Vindolanda: Das Alltagsleben in einer Grenzfestung in Britannien zu Beginn des 2. Jahrhunderts n. Chr. In: Wilhelm G. Busse (Hrsg.): Burg und Schloß als Lebensorte in Mittelalter und Renaissance. (= Studia Humaniora 26) Düsseldorf 1995. S. 9–18.
  • Anthony R. Birley: A band of brothers: equestrian officers in the Vindolanda tablets. In: Electrum. 5, 2000. S. 11–30.
  • Anthony R. Birley: Vindolana: Notes on some new writing-tablets. In: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik. 88, 1991. S. 87–102.
  • Anthony R. Birley, Robin Birley: Vindolanda: four new writing tablets. In: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik. 100, 1994. S. 431–446.
  • Anthony R. Birley: Vindolana: new writing-tablets 1986–1989 In: Roman Frontier Studies. 1989 (1991). S. 16–20.
  • Anthony R. Birley: Vindolanda: Neue Ausgrabungen 1985–1986. In: Hermann Vetters, Manfred Kandler (Hrsg.): Akten des 14. Internationalen Limeskongresses 1986 in Carnuntum. Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1990, ISBN 3-7001-1695-0. S. 333–340.
  • Anthony R. Birley: The Vindolana tablets. In: Minerva 1.2, 1990. S. 8–11.
  • Kasper Grønlund Evers: The Vindolanda Tablets and the Ancient Economy. Archaeopress, Oxford 2006, ISBN 978-1-4073-0842-5.
  • George W. I. Hodgson: The Animal Remains from Excavations at Vindolanda, 1970–1975. Vindolanda Trust, Hexham, 1977, ISBN 1873136668.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Vindolanda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vindolanda tablets online, Nr. 343.
  2. a b Johann Kramer: Vulgärlateinische Alltagsdokumente auf Papyri, Ostraka, Täafelchen und Inschriften. de Gruyter, Berlin 2007. ISBN 978-3-11-020224-3. S. 48.
  3. Robin George Collingwood, Richard Pearson Wright: The Roman Inscriptions of Britain 1, Nr. 1700: vicani Vindolandenses
  4. Robin Birley: Vindolanda. A Roman frontier post on Hadrian's Wall. Thames and Hudson, London, 1977. S. 24–29
  5. Paul T. Bidwell, Justine Bayley: The Roman fort of Vindolanda at Chesterholm, Northumberland. Historic Buildings and Monuments Commission for England, 1985. ISBN 1850740615. S. VII.
  6. Marta de la Torre (Hrsg.): Heritage Values In Site Management: Four Case Studies. Getty Publications, Los Angeles 2005. ISBN 0-89236-797-0. S. 209.
  7. nach R. Birley, (1977, S. 12) zur Zeit der Statthalterschaft des Gnaeus Iulius Agricola.
  8. Robin Birley: Vindolandia Guide. Roman Army Museum Publications, Greenhead, 2012, ISBN 978-1-873-13659-1, Seite 4/5.
  9. Hartmut Galsterer: Vindolanda. In: Reallexikon der germanischen Altertumskunde 11, de Gruyter, Berlin 2006. ISBN 3-11-018387-0. S. 424.
  10. Vindolanda tablets online, Nr. 154.
  11. Oliver Stoll: Zwischen Integration und Abgrenzung: Die Religion des römischen Heeres im Nahen Osten. Studien zum Verhältnis von Armee und Zivilbevölkerung im römischen Syrien und den Nachbargebieten. Scripta Mercaturae, St. Katharinen 2001. ISBN 3-89590-116-4. S. 93.
  12. a b Konrad Stauner: Das offizielle Schriftwesen des römischen Heeres von Augustus bis Gallienus (27 v. Chr.–268 n. Chr.). Eine Untersuchung zu Struktur, Funktion und Bedeutung der offiziellen militärischen Verwaltungsdokumentation und zu deren Schreibern. Habelt, Bonn 2004. ISBN 978-3-7749-3270-8. S. 89.
  13. Alan K. Bowman: Life and Letters on the Roman Frontier. Vindolanda and its People. Routledge, New York 1998. ISBN 0415920256. S. 22.
  14. Alan K. Bowman, John David Thomas: The Vindolanda writing-tablets. (= tabulae Vindolandenses 3), British Museum Press, London 2003, ISBN 0714122491. S. 96.
  15. Lawrence Richardson: A New Topographical Dictionary of Ancient Rome. Hopkins, Baltimore, London 1992. ISBN 0-8018-4300-6. S. 204.
  16. Monika Frass: Antike römische Gärten. Soziale und wirtschaftliche Funktionen der Horti Romani. (Grazer Beiträge, Supplementband 10), Berger & Söhne, Horn, Wien 2006. S. 356.
  17. Anthony R. Birley: Officers of the Second Augustan Legion in Britain. In: Richard J. Brewer: The Second Augustan Legion and the Roman Military Machine. National Museum of Wales, Cardiff 2002. ISBN 0-7200-0514-0. S. 107.
  18. Alan K. Bowman, John David Thomas: The Vindolanda writing-tablets. (= tabulae Vindolandenses 3), British Museum Press, London 2003, ISBN 0714122491. S. 93; Alan K. Bowman: Life and Letters on the Roman Frontier. Vindolanda and its People. Routledge, New York 1998. ISBN 0415920256. S. 23.
  19. Child skeleton at Vindolanda fort 'from Mediterranean' auf der Webseite der BBC News. Aufgerufen am 23. April 2013.
  20. Albrecht Steinecke: Kulturtourismus – Marktstrukturen, Fallstudien, Perspektiven. Oldenbourg, München 2007, ISBN 978-3-486-58384-7, S. 149.