Lauteninstrument

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Als Lauteninstrument bezeichnet man alle Saiteninstrumente, die aus einem Resonanzkörper und einem Saitenträger (z. B. einem Hals) zusammengesetzt sind und bei denen die Saiten parallel zur Decke liegen[1]. Zu den Lauteninstrumenten gehören zahlreiche Typen von Zupfinstrumenten, aber auch Streichinstrumente wie die Violinen, die zur Gruppe der Kasten-Halslauten gehören.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einteilung

Systematik der Lauteninstrumente

Nach der Hornbostel-Sachs-Systematik können die Lauteninstrumente unterteilt werden in:

  • Bogenlauten, bei denen eine Saite an den Enden eines Bogens befestigt wird.
  • Jochlauten (Leiern), bei denen die Saiten an einem Ende an einem Resonanzkasten und am anderen Ende an einem zwischen zwei Armen aufgehängten Joch befestigt werden (z.B. Kithara und Lyra).
  • Stiellauten, bei denen ein Spieß oder Hals an einem Korpus befestigt wird.

Die Stiellauten sind die größte und vielfältigste Gruppe und unterteilen sich in:

Dieser Einteilung entziehen sich Instrumente, die sowohl schalen- als auch kastenförmig gebaut sein können (z.B. Mandoline oder Rebec).

Eine andere Einteilung berücksichtigt das Verhältnis der Längen von Korpus und Hals:

[Bearbeiten] Literatur

  • Konrad Ragossnig: Handbuch der Gitarre und Laute. Ergänzte und revidierte Ausgabe. Schott, Mainz u. a. 1979, ISBN 3-7957-2329-9.
  • Josef Zuth: Handbuch der Laute und Gitarre. Verlag der Zeitschrift für die Gitarre u. a., Wien 1926 (3. Nachdruck. Olms, Hildesheim u. a. 2003, ISBN 3-487-04290-8).

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Brockhaus Enzyklopädie, 21. Auflage, ISBN 3-7653-4131-2
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