Kastl (Oberbayern)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Altötting | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Unterneukirchen | |
| Höhe: | 437 m ü. NN | |
| Fläche: | 27,36 km² | |
| Einwohner: |
2645 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 97 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 84556 | |
| Vorwahl: | 08671 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AÖ | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 71 121 | |
| Gemeindegliederung: | 117 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Altöttinger Str. 35 84556 Kastl |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Gottfried Mitterer (Freie Wähler) | |
| Lage der Gemeinde Kastl im Landkreis Altötting | ||
Kastl ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Unterneukirchen.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Kastl hat 117 amtlich benannte Ortsteile[2]:
Gemarkungen sind der Altöttinger Forst, Forstkastl, Oberkastl und Unterkastl.
Geschichte [Bearbeiten]
Kastl wurde 1233 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte zum Rentamt Burghausen und zum Landgericht Neuötting des Kurfürstentums Bayern. Es wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. Am 1. Januar 1966 wurden die alten Gemeinden Ober-, Unter- und Forstkastl zur heutigen Gemeinde Kastl zusammengelegt.[3] Neben dem landwirtschaftlichen Charakter ist Kastl heute auch eine Wohngemeinde. Im Ort befindet sich ein Kath. Kindergarten und eine Grundschule. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die alte gotische Pfarrkirche St. Kastulus (vom Märtyrer Castulus hat der Ort seinen Namen bekommen) aus dem Jahr 1504. Sie gilt nach der Renovierung 2004 als eine der schönsten Dorfkirchen in der Umgebung. Am Dorfplatz befindet sich ein schönes bay. Landgasthaus mit hauseigener Metzgerei. Im Gemeindegebiet befinden sich heute noch zwei alte Ziegeleien, welche schon seit einigen Jahren nicht mehr betrieben werden. Schöne alte Bauernhöfe - oft liebevoll renoviert - gehören ebenso zum Gebiet dieser Flächengemeinde.
Am 1. Januar 1978 trat die Gemeinde Randgebiete an die Nachbargemeinden Altötting und Burgkirchen an der Alz ab.[4]
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,4 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| CSU/Unabhängige | 7 Sitze | (47,2 %) | |
| Freie Wähler | 7 Sitze | (52,8 %) |
Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.
Wappen [Bearbeiten]
Das Gemeindewappen zeigt "eine eingeschweifte rote Spitze, darin drei 1 zu 2 gestellte goldene Ziegelsteine, gespalten von Gold und Silber; vorne ein blaues Spatenblatt, hinten ein grünes Kleeblatt. "Das Wappen verweist auf die beiden Säulen der Gemeinde: die Landwirtschaft und den noch lange üblichen Lehmabbau mit den Ziegelbrennereien im Ort.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, früher St. Kastulus, ursprünglich spätgotisch, erhielt ihr heutiges Aussehen in der Zeit des Barocks.
siehe auch Liste der Baudenkmäler in Kastl (Oberbayern)
Verkehr [Bearbeiten]
Der Ort liegt ca. 4 km von Altötting in Richtung Burgkirchen a.d.Alz unmittelbar an der St 2107.
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Christoph Froschauer (um 1490–1564), Drucker und Verleger, Bürger von Zürich, "Gründer" von Orell Füssli
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111128/162709&attr=OBJ&val=131
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 416.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 567.
Weblinks [Bearbeiten]
Altötting | Burghausen | Burgkirchen a.d.Alz | Emmerting | Erlbach | Feichten a.d.Alz | Garching a.d.Alz | Haiming | Halsbach | Kastl | Kirchweidach | Marktl | Mehring | Neuötting | Perach | Pleiskirchen | Reischach | Stammham | Teising | Töging a.Inn | Tüßling | Tyrlaching | Unterneukirchen | Winhöring
