Katalepsie

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Dieser Artikel beschreibt die Katalepsie als neurologische Störung des Verharrens in einer Körperhaltung. Für Katalepsie als Verhaltensweise von Tieren (Bewegungslosigkeit oder Totstellen), siehe Schreckstarre.

Beides ist nicht zu verwechseln mit Kataplexie.

Katalepsie (griechisch κατάληψις, katálēpsis - das Besetzen, Festhalten, deutsch auch Starrsucht) wird teilweise auch als Stupor vigilans bezeichnet.

Der Begriff beschreibt einen Zustand, in dem aktiv oder passiv eingenommene Körperhaltungen übermäßig lange beibehalten werden. Wird zum Beispiel ein Bein passiv von der Unterlage abgehoben, bleibt dieses nach dem Loslassen in der Luft. Diese Störung tritt vor allem bei schizophrenen Erkrankungen auf, aber zum Teil auch bei organischen Hirnerkrankungen.

Die Katalepsie ist oft vergesellschaftet mit einer starken psychomotorischen Verlangsamung und einer ausgeprägten Störung des Antriebs, ein Zustand, der als Stupor bezeichnet wird.

Von einer Katalepsie Betroffene weisen nicht selten eine wächserne Erhöhung des Muskeltonus bei passiven Bewegungen auf, die sogenannte Flexibilitas cerea. D. h. die Gelenke lassen sich mit geringer Mühe passiv beugen und behalten die gegebene Stellung bei.[1]

Neben der krankhaften Form kann die Katalepsie auch bei einer hypnotischen Trance als eines der sog. hypnotischen Phänomene auftreten oder gezielt der in Trance befindlichen Person vom Hypnotiseur suggeriert werden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Sinngemäß zitiert aus Dieter Ebert: Psychiatrie systematisch. UNI-MED-Verlag, 6. Auflage, 2005
  1. www.textlog.de - aus Dornblüth, Otto: Klinisches Wörterbuch (13./14. Auflage, 1927)