Katalogehe

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Als Katalogehe oder Katalogheirat werden abwertend Ehen zwischen Partnern aus wirtschaftlich unterschiedlich starken Ländern bezeichnet, die durch Anbahnung einer Heiratsvermittlungsagentur zustande gekommen sind. Bereits im 18. und 19. Jahrhundert wanderten in diesem Zusammenhang deutsche Frauen in die USA aus. Heute stehen für die Partnersuche über das Internet zahlreiche Webkataloge, die sich über geringe Gebühren für die Adressen finanzieren offen.

Beweggründe der Männer[Bearbeiten]

Häufig ist die individuell erfahrene Schwierigkeit, eine Partnerin zu finden, ein Motiv, die Partnersuche nicht auf das Heimatland zu beschränken. Aus der Perspektive einiger Männer werden westliche Frauen als zu egoistisch, emanzipiert und nicht familienorientiert wahrgenommen. Ältere Männer finden auf diese Weise häufig eine deutlich jüngere Frau.

Herkunft und Beweggründe der Frauen[Bearbeiten]

Binationale Ehen betreffen alle Gesellschaftsschichten. In Russland und anderen Staaten des ehemaligen Ostblocks etwa bemühen sich auch viele Akademikerinnen um einen Ehepartner aus dem Westen. Dabei spielt auch eine Rolle, dass in einigen osteuropäischen Ländern Frauenüberschuss herrscht. Frauen, die einen Ehemann in wohlhabenden Industrieländern (meist Westeuropa, Nordamerika, Taiwan, Singapur oder Australien) suchen, kommen aus allen Teilen der Welt, häufig von den Philippinen oder aus Thailand sowie aus Mittel- und Südamerika. Seit der Öffnung des ehemaligen Ostblocks werden auch zunehmend Frauen aus osteuropäischen Ländern im Heiratstourismus aktiv.

Positive Beispiele und Ausblick[Bearbeiten]

Häufig engagieren sich die Ehemänner für die Familien der Frauen und versuchen die Situation in den Heimatländern zu verbessern. Die Stadtverwaltung von Udon Thani beispielsweise hat die deutsch-thailändischen Ehen inzwischen als ein Instrument der kommunalen Wirtschaftsförderung erkannt.

Ehepaare gründen mitunter aus ihrer binationalen Kompetenz heraus Wirtschaftsunternehmen, im Bereich des Tourismus, Handel, Transports und in jüngster Zeit des internetbasierten Business Process Outsourcings mit einem Schwerpunkt in der Informationstechnologie.

Die Eheanbahnung zwischen den Herkunftsländern und den Heiratsländern verläuft auf vielfältige Art und Weise. Vor der Etablierung des Internets entwickelten sich Beziehungen nicht unähnlich von Brieffreundschaften. Durch multimediale Kommunikation, so beispielsweise durch Kontaktbörsen im Internet, oder Anknüpfung an bereits in Europa oder Nordamerika verheiratete Verwandte und Freundinnen fungieren kommerzielle Vermittler oft nur noch als Dienstleister, etwa bei der Reiseorganisation oder der wegen der misstrauischen Haltung der Einwanderungsbehörden oft langwierigen Visabeschaffung und vor Allem als Vermittler postalischer Adressen.

Weblinks[Bearbeiten]