Kathedrale von Montpellier

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Westfassade der Kathedrale von Montpellier
Kathedrale von Montpellier

Die Kathedrale von Montpellier (Cathédrale Saint-Pierre de Montpellier) ist eine römisch-katholische Kathedrale in der französischen Stadt Montpellier und Sitz des Erzbischofs der Erzdiözese Montpellier.

Die ursprüngliche Kirche gehörte zum Kloster Saint-Benoît, das 1364 durch Papst Urban V. gegründet wurde. Sie wurde 1536 zur Kathedrale erhoben, als der Sitz des Bistums Maguelone nach Montpellier verlegt wurde. Während der Hugenottenkriege im 16. Jahrhundert wurde das Gebäude schwer beschädigt und in den folgenden Jahrhunderten mehrmals umgebaut. Im 19. Jahrhundert, zwischen 1855 und 1875, erfolgte eine bedeutende Vergrößerung unter Leitung des Architekten Henri Antoine Revoil. 1847 wurde der Kathedrale der Titel einer Basilica minor verliehen.

Die Kathedrale verfügt über mehrere Glocken, darunter die größte Glocke der Region Languedoc-Roussillon mit einem Gewicht von knapp vier Tonnen und einem Durchmesser von 170 cm. Die Orgel, ein Werk des französischen Orgelbauers Jean-François Lépine (1732–1817), wurde 1778 eingeweiht.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kathedrale von Montpellier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

43.6133333333333.8741666666667Koordinaten: 43° 36′ 48″ N, 3° 52′ 27″ O