Katholische Universität Portugal

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Katholische Universität Portugal
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Motto A Ω Veritati
Gründung 1971
Ort Lissabon, Porto, Braga und Beiras
Staat Portugal
Studenten 11.204 (2006)
Mitarbeiter 1.571 (2006)
Website www.ucp.pt

Die Katholische Universität Portugal (port.: Universidade Católica Portuguesa, UCP) wurde 1971 als eine katholische, öffentliche Bildungseinrichtung in Portugal gegründet. Eine grundsätzliche Überlegung war die örtliche Trennung von Forschung und Lehre, und deshalb wurden auch weitere sogenannte „Regionale Zentren“ erbaut. Diese Regionalen Zentren sind in Lissabon, Porto, Braga und Beiras im Distrikt Viseu. Insgesamt verfügt die UCP über 18 Fakultäten sowie Hochschulen und Instituten für Bildung und Forschung.

Geschichte[Bearbeiten]

Die ersten Überlegungen, eine Katholische Universität in Portugal zu errichten, entstanden bereits in der Lehrerschaft für Philosophie an der Sankt Pauls Schule in Panty im nördlichen Portugal in der Nähe von Braga, hier war das Hauptzentrum der geistigen Erziehung in Portugal. Diese Schule war von den Jesuiten gegründet worden, die nach längerer Abwesenheit seit 1875 wieder den Lehrbetrieb aufgenommen hatten. 1910 mussten sie Panty wiederum verlassen und kehrten dann 1934 an die Schule zurück, ihre Zielvorgabe war von der Glaubenslehre geprägt. Sie gründeten in den folgenden Jahren das Institut für das Studium der Philosophie, welches 1942 vom portugiesischen Ministerium für Erziehung und Ausbildung als „Universität der Philosophie“ anerkannt wurde und 1947 zu einer Päpstlichen Universität erhoben wurde. Seit 1967 trug die Universität die Bezeichnung „Universität für Philosophie an der Portugiesischen Katholischen Universität“, die noch im gleichen Jahr nach Lissabon verlegt wurde, an ihr wurde 1968 die Fakultät für Theologie und 1971 für Humanwissenschaften errichtet.

Die offizielle Anerkennung als Katholische Universität Portugal erhielt sie in Verbindung mit einem Konkordat, sie war nun eine gleichberechtigte und gleichwertige Universität für den Staat und die katholische Kirche. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich die Universität zu einer, mit vielen Studiengängen und Fachgebieten, öffentlichen und kirchlichen Einrichtung. Die gesamte Ausbildung der akademischen und wissenschaftlichen Studenten basiert auf den Prinzipien und den Werten der christlichen Lehre, heute genießt die Universität ein hohes Maß an Autonomie und hat den Ruf einer „Elite-Universität“ erlangt.

Organisation[Bearbeiten]

Lissabon[Bearbeiten]

Katholische Universität Portugal in Lissabon

Das Regionale Zentrum Lissabon (Contro Regional do Lisboa) stellt heute die Hauptverwaltung für die weiteren Regionalzentren bereit und verfügt über die folgenden Fakultäten: Humanwissenschaften, Wirtschaft und Management, Rechtswesen, Theologie und Technik. Weiterhin gehören ihr folgende Institute an: Institut für europäische Studien, Institut für Pädagogik, Institut für Politik, Institut für allgemeine Gesundheitslehre und das Institut für Orientalistik.

Beiras[Bearbeiten]

Das Regionale Zentrum Beiras (Centro Regional do Beiras) wurde 1980 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Viseu, sowie zwei weitere Dependancen in Leiria und Figueira da Foz. Hier werden folgende Studiengänge angeboten: Klassische oder moderne Philosophie, Geschichte, Betriebswirtschaft, Mathematik, Informatik, Architektur und Zahnmedizin. In der Fakultät für Philosophie wurde 1993 auch ein deutscher Fachbereich gegründet, neben deutscher Literatur, Sprache, Sprachwissenschaft, wird auch Didaktik Deutsch als Fremdsprache angeboten.

Braga[Bearbeiten]

Philosophische Fakultät in Braga

Das Regionale Zentrum Braga (Centro Regional do Braga) in deren Ortsteil Panty diese Universität gegründet wurde kann auf eine über 40-jährige Geschichte zurückblicken. Sie beherbergt die Universität für Philosophie, als die älteste noch von Jesuiten gegründete Fakultät, die Fakultät für Theologie und seit 2001 die Fakultät für Sozialwissenschaften.

Porto[Bearbeiten]

Das Regionale Zentrum Porto (Centro Regional do Porto) begann 1978 seine erste Vorlesungen in der Fakultät für Rechtswissenschaften. Das Zentrum wurde durch die Hochschule für Biotechnik im Jahre 1984 erweitert, es folgten 1986/87 eine weiterer Studienzweig in der Verwaltungshochschule. Zwischen 1996 und 2004 folgten das Institut für Humanwissenschaften und Theologie, Hochschule für Musik und Schauspiel, Fakultät für Psychologie und das Institut für Erziehungswissenschaften.

Weblinks[Bearbeiten]