Kawasaki W800
| Kawasaki | |
|---|---|
W800 mit optionaler Cockpitverkleidung |
|
| W800 | |
| Hersteller: | Kawasaki Heavy Industries |
| Produktionszeitraum | ab 2011 |
| Motordaten | |
| luftgekühlter Parallel-Twin, Benzineinspritzung, obenliegende Nockenwelle mit Königswelle | |
| Hubraum (cm³) | 773 |
| Leistung (kW/PS) | 35 (48) bei 6500/min |
| Drehmoment (N m) | 60 bei 2500/min |
| Höchstgeschwin- digkeit (km/h) |
170 |
| Getriebe | 5-Gang |
| Antrieb | Kettenantrieb |
| Bremsen | vorne: Scheibenbremse hinten: Trommelbremse kein ABS |
| Radstand (mm) | 1465 |
| Maße (L × B × H, mm): | 2190 × 790 × 1075 |
| Sitzhöhe (cm) | 79 |
| Leergewicht (kg) | 217 (aufgetankt ohne Fahrer) |
| Vorgängermodell | Kawasaki W650 |
Die Kawasaki W800 ist ein Retro-Motorrad des japanischen Herstellers Kawasaki, das 2011 als Nachfolgemodell der W650 auf den Markt kam. Es ist ein Naked Bike, aber auch mit verschiedenen Cockpitverkleidungen erhältlich. Das Motorrad wird in Nord- und Südamerika sowie in Afrika nicht vertrieben.
Inhaltsverzeichnis |
Herkunft [Bearbeiten]
Das Design ist stark an englische Motorräder der 1960er-Jahre angelehnt, wie zum Beispiel die BSA A7 oder die Triumph Bonneville. Das „W“ in der Modellbezeichnung nimmt Bezug auf die Modelle W1, W2, W3 und W650 von Kawasaki, die ab 1966 gebaut wurden und sich damals an englischen Motorrädern orientierten.
Eigenschaften [Bearbeiten]
Die Kawasaki W800 hat einen geschlossenen Doppelschleifenrahmen aus rundem Stahlrohr.
Als Radaufhängung dient eine Hinterradschwinge mit zwei Federbeinen und eine Teleskopgabel mit Faltenbälgen vorn. Die Drahtspeichenräder haben 18 Zoll (hinten) bzw. 19 Zoll (vorne) Durchmesser.
Eine Besonderheit ist das bereits bei niedrigen Drehzahlen anliegende hohe Drehmoment des langhubigen Motors[1] sowie der Nockenwellenantrieb über eine Königswelle. Das Motorrad fährt mit Normal- oder Superbenzin ab ROZ 91, bis E10, der Tank fasst 14 Liter. Die verchromten Abgaskrümmer sind doppelwandig ausgelegt und können somit nicht anlaufen. Die beiden Auspuffe haben einen G-Kat und ein Sekundärluftsystem zur Nachverbrennung der Abgase.
Im Gegensatz zum Vorgängermodell hat die W800 keinen Kickstarter mehr, des Weiteren kommt anstelle der Vergaser eine Benzineinspritzung zur Anwendung.
Modelle [Bearbeiten]
Außer dem Standardmodell, das in British Racing Green[2] und Chrom gehalten ist, gibt es eine Special Edition in Schwarz mit golden eloxierten Radfelgen.[3]
In Japan wird auch ein Modell mit dunkeloranger[4] anstatt grüner Lackierung vertrieben, sowie eine Special Edition mit kardinalroten[5] Felgen und Tank.
Für alle Modelle gibt es die Option Cafe Style mit Höckersitzbank und Cockpitverkleidung.[6]
Literatur [Bearbeiten]
- Kawasaki W800. Motorrad Werkstatt-Handbuch. Kawasaki Heavy Industries, 2010.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Zylinderbohrung 77 mm, Kolbenhub 83 mm
- ↑ Bild des Standardmodells bei kawasaki-motors.com
- ↑ Bild der Special Edition bei kawasaki-motors.com
- ↑ Bild des dunkelorangen Modells bei kawasaki-motors.com
- ↑ Bild des kardinalroten Modells bei kawasaki-motors.com
- ↑ Bild der Option Cafe Style bei kawasaki-motors.com
Naked Bikes: Z 750 | Z 1000 | W 800
Supersportler: („Ninja“-Serie): 250R | ZX-6R | ZX-10R
Tourer und Sporttourer: ER-6 | Versys | Versys 1000 | 1400GTR | ZZR 1400
Naked Bikes: Kawasaki W650 | Z-Reihe | Z1 | Z 1000 Z1-R | Zephyr-Serie
Sportler: (ZXR-Serie): ZXR400 | ZX-7R | ZXR750 | ZX-12R
Sporttourer: GPZ 305 | ER-5 | GPZ 500 S | ZZR 600 | ZR-7 | GPZ 900 R | GTR 1000 | Z 1300
Enduros: KMX | KLR 600/650 | KLV 1000