Kazuyoshi Hoshino

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Kazuyoshi Hoshino
Kazuyoshi Hoshini 2010
Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft
Nation: JapanJapan Japan
Erster Start: Großer Preis von Japan 1976
Letzter Start: Großer Preis von Japan 1977
Konstrukteure
1976 Heroes Racing 1977 Heroes Racing
Statistik
WM-Bilanz:
Starts Siege Poles SR
2
WM-Punkte:
Podestplätze:
Führungsrunden: — über 0 km
Vorlage:Infobox Formel-1-Fahrer/Wartung/Alte Parameter
Nissan R390 GT1, Einsatzwagen von Hoshino in Le Mans 1998

Kazuyoshi Hoshino (jap. 星野 一義, Hoshino Kazuyoshi; * 1. Juli 1947 in Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Automobilrennfahrer.

Karriere[Bearbeiten]

Hoshinos außergewöhnliche fahrerische Leistung auf einem Bridgestone-bereiften privaten Tyrrell 007 beim Großen Preis von Japan 1976 machte ihn zum japanischen Spitzenfahrer der 1970er- und 1980er-Jahre. Viele japanische Fachjournalisten glauben, er sei der bis heute beste japanische Fahrer überhaupt gewesen. Das Rennen musste er nur deswegen vorzeitig aufgeben, weil er keine Regenreifen zum Wechseln mehr hatte.

1968 gewann er für Kawasaki die japanische Moto-Cross-Meisterschaft in den Klassen 90- und 125 cm³.

Er war ab 1969 Werksfahrer bei Datsun und später bei Nissan und blieb dies bis zum Ende seiner Karriere. Vier Mal gewann er die Gesamtwertung der japanischen Formel-2/Formel-3000-Meisterschaft. 1993, schon im Alter von 46 Jahren, sicherte er sich auf einem Lola die Formel-3000-Meisterschaft zum dritten Mal. Seine letzte Monoposto-Saison fuhr er 1996 in der Formel Nippon die er als Dritter der Gesamtwertung beendete.

Als Nissan-Werksfahrer feierte er eine Fülle an Siegen und Titeln in Japan und war auch bei den großen Langstreckenrennen erfolgreich. 1992 gewann er die 24 Stunden von Daytona gemeinsam mit Masahiro Hasemi und Toshio Suzuki. 1998 wurde er mit Aguri Suzuki und Masahiro Kageyama auf einem Nissan R390 GT1 Dritter beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

1994 wurde er Meister in der japanischen GT-Meisterschaft, sein zweiter Titel nach 1990, und bestritt Rennen in dieser Serie bis Anfang der 2000er-Jahre ehe er ein eigenes Formel-Nippon-Team gründete.

Sein ältester Sohn ist der Rennfahrer Kazuki Hoshino.

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1986 JapanJapan Nissan Motorsport Nissan R86V JapanJapan Keiji Matsumoto JapanJapan Aguri Suzuki Ausfall Getriebeschaden
1987 JapanJapan Nissan Motorsport Nissan R87E JapanJapan Keiji Matsumoto JapanJapan Kenji Takahashi Ausfall Motorschaden
1988 JapanJapan Nissan Motorsport Nissan R88C JapanJapan Takao Wada JapanJapan Aguri Suzuki Ausfall Motorschaden
1989 JapanJapan Nissan Motorsport Nissan R89C JapanJapan Masahiro Hasemi JapanJapan Toshio Suzuki Ausfall Motorschaden
1990 JapanJapan Nissan Motorsport International Nissan R90CP JapanJapan Masahiro Hasemi JapanJapan Toshio Suzuki Rang 5
1995 JapanJapan NISMO Nissan Skyline GT-R LM JapanJapan Masahiko Kageyama JapanJapan Toshio Suzuki Ausfall Getriebeschaden
1996 JapanJapan NISMO Nissan Skyline GT-R LM JapanJapan Masahiro Hasemi JapanJapan Toshio Suzuki Rang 15
1997 JapanJapan Nissan Motorsport Nissan R390 GT1 JapanJapan Masahiko Kageyama FrankreichFrankreich Érik Comas Rang 12
1998 JapanJapan Nissan Motorsport Nissan R390 GT1 JapanJapan Masahiko Kageyama JapanJapan Aguri Suzuki Rang 3

Literatur[Bearbeiten]

  • Steve Small: Grand Prix Who's who. 3rd Edition. Travel Publishing, Reading 2000, ISBN 1-902007-46-8.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kazuyoshi Hoshino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien