Kehre (Eisenbahn)

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Raurimu-Spirale, Neuseeland
Kreisviadukt der Berninabahn bei Brusio

Kehren sind Bestandteile einer Eisenbahnstrecke und dienen zum Auf- oder Abstieg der Strecke, in der Regel im Mittel- und Hochgebirge. Kehren können oberirdisch als Kehrviadukt oder unterirdisch als Kehrtunnel angelegt sein. Von Kreiskehren wird gesprochen, wenn die Ablenkung der Fahrtrichtung ungefähr 270° oder mehr beträgt und dabei die Strecke ihre eigene Trasse kreuzt. Kreiskehrtunnel wurden häufiger gebaut als Kreiskehrviadukte.

Die einzige Anwendung dieser Bauform im europäischen Hochgebirge findet sich bei der Berninabahn bei Brusio, wo das mit einem Viadukt geschieht. Auf den britischen Inseln gibt es eine oberirdische Kehrschleife im Verlauf der Ffestiniog Railway bei Dduallt. Im Flachland in Deutschland findet sich eine Kreiskehrschleife, um die Steigung auf der relativ kurzen Strecke zwischen dem Bahnhof Rendsburg und der Rendsburger Hochbrücke innerhalb der Stadt Rendsburg zu überwinden, die Rendsburger Schleife.

Beispiele für die Anwendung von Kehrschleifen beim Bau von Eisenbahnen:

  • Übriges Europa

Siehe auch [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]