Keiko Matsui

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Keiko Matsui

Keiko Matsui (jap. 松居 慶子, Matsui Keiko; * 26. Juli 1961[1] in Tokyo als Keiko Doi) ist eine japanische Keyboarderin und Komponistin, die im Smooth Jazz und New Age aktiv ist.

Leben[Bearbeiten]

Keiko Dois erhielt nach ihrem fünften Geburtstag zum ersten Mal Klavierunterricht. Ihre Klavierausbildung vertiefte sie während der gesamten Schulzeit. Obwohl sich ihre Ausbildung an der Junior High School auf Europäische klassische Musik konzentrierte, entwickelte sie ein Interesse an Jazz, und sie begann, eigene Musik zu schreiben. Stevie Wonder, Sergei Rachmaninoff, Maurice Jarre und Chick Corea sind einige ihrer musikalischen Einflüsse aus der damaligen Zeit. Matsui studierte Kinderkultur an der Joshi Daigaku (日本女子大学, Frauenuniversität von Japan), begann dann aber ein Musikstudium bei der Yamaha Music Foundation. Auch spielte sie mit der japanischen Jazz-Fusion Gruppe Cosmos. Im Alter von 19 Jahren wurde sie von Yamaha nach Amerika geschickt, um dort ein Album aufzunehmen. Dort traf sie auf Kazu Matsui (* 5. Juni 1954) , der als Produzent für dieses Projekt tätig war. Sie heirateten, und Keiko zog von Japan nach Amerika. 1987 nahm Matsui ihr erstes Solo-Debüt "Drop of Water" auf. Der Titel ist ein Lied des Sängers Carl Anderson. In den Jahren 1999 und 2000 erhielt Matsui den Oasis-Preis für die beste weibliche Smooth-Jazz Künstlerin. Mit den Einnahmen von ihrer Musik unterstützt sie diverse Krebsorganisationen.

Keiko und Kazu Matsui haben zwei Töchter.

Diskographie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • Hyoryu (Toshiba-EMI, 1980-1981, Filmmusik)
  • Session III (Yamaha R&D Studio, 1981)
  • Can Can Can! (Canyon Records, 1982)
  • Bourbonsuite (Canyon Records, 1982)
  • Musitopia (Canyon Records, 1983)
  • Musou Toshi (Canyon Records, 1984)
  • Lensman TV Series soundtrack (Canyon Records, 1984)
  • Session V (Yamaha R&D Studios, 1985)
  • Keiko Project

Videos[Bearbeiten]

  • Light Above the Trees (Winstar, 1998)
  • The Jazz Channel Presents Keiko Matsui (Image Entertainment, 2001)
  • White Owl (Narada, 2003)
  • Walls of Akendora(2004).

Bücher[Bearbeiten]

  • Compositions (2005) – Notenheft mit den 10 bekanntesten Songs von Keiko Matsui sowie zwei Bonus-Liedern. Dem Heft ist eine CD mit Instruktionen beigelegt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 松居慶子 - MusicBrainz