Kek

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Dieser Artikel beschreibt den altägyptischen Gott; zu weiteren Bedeutungen von Kek als Abkürzung siehe KEK (Begriffsklärung).
Kek in Hieroglyphen
Mittleres Reich
k
k
G43 F28

Neues Reich
N3

Gr.-röm. Zeit
k
k
A40

Kek
Kkw
Der Gott der Finsternis

Kek, auch Kuk, ist ein altägyptischer Gott, der seit dem Mittleren Reich belegt ist. Seit dem Neuen Reich bildete er mit seiner Gemahlin Keket ein Götterpaar und zählt seit dieser Zeit als Urgott zu der Achtheit von Hermopolis.

In das Mittlere Reich datiert eine Erklärung der mythologischen Verbindungen von Kek: Schu ist umhüllt mit dem Lebenshauch der Kehle des Benu am Tag, als Atum entstand in Heh, Nun, Kek und Tenemu.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hartwig Altenmüller: Achtheit. In: Lexikon der Ägyptologie. Bd. 1, Wiesbaden 1975, Spalte 56–57.
  • Hans Bonnet: Reallexikon der ägyptischen Religionsgeschichte. 3. Auflage, de Gruyter, Berlin 2000, ISBN 978-3-937872-08-7, S. 5–6.
  • Reinhard Grieshammer: Kek/Keket. In: Lexikon der Ägyptologie. Bd. 3, Wiesbaden 1980, Spalte 380.
  • Christian Leitz u.a.: LGG. Bd. 1 (= Orientalia Lovaniensia analecta. Nr. 110). Peeters, Leuven 2002, ISBN 90-429-1146-8, S. 296–297.
  • Kurt Sethe: Amun und die Acht Urgötter von Hermopolis. Eine Untersuchung über Ursprung und Wesen des ägyptischen Götterkönigs. W. de Gruyter, Berlin 1929 (= Abhandlungen der Preussischen Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-historische Klasse. Jahrgang 1929, Nr. 4, ZDB-ID 2551975-X).