Kemmathen (Flachslanden)

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49.43055555555610.505555555556395Koordinaten: 49° 25′ 50″ N, 10° 30′ 20″ O

Kemmathen
Höhe: 395 m ü. NN
Einwohner: 32 (2. Jan. 2012)
Postleitzahl: 91604
Vorwahl: 09829

Kemmathen (umgangssprachlich: Kémədn[1]) ist ein Ortsteil des Marktes Flachslanden im Landkreis Ansbach, Mittelfranken.

Geografie[Bearbeiten]

Durch den Ort fließt der Kemmathenbach, ein rechter Zufluss der Zenn.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Weiler wurde 1275 als Kemenaten erstmals namentlich erwähnt. Dieser Ortsname ist besonders im süddeutschen Raum weit verbreitet.[2] Er leitet sich von dem lateinischen Wort calminata ab und bezeichnete ursprünglich ein mit einer Feuerstätte versehenes Gemach.

Mit dem Gemeindeedikt von Bayern gehörte Kemmathen mit der Schneidmühle zur politischen Gemeinde Virnsberg. Im Zuge der Gebietsreform wurde diese Gemeinde am 1. Mai 1978 nach Flachslanden eingemeindet.[3]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

  • Abgegangenes Nonnenkloster auf dem Brachfeld
  • Ehemaliges Forsthaus des Deutschen Ordens, unter der Landeskomtur der Freiherren von Eyb (bis 1764) errichtet. Zweigeschossiger Bau mit Walmdach und Resten von Außenbemalung (Jagdbilder); Bruchsteinmauer mit barocken Torpfosten

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Virnsberg bzw. nach Sondernohe.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 3. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1801, Sp. 75, DNB 790364301.
  •  Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Erlangen 1955, S. 112, DNB 480570132.
  •  Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach. In: Bayerische Kunstdenkmale, Bd. 2. Deutscher Kunstverlag, München 1958, S. 117, DNB 451224701.

Weblink[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. E. Fechter, S. 112.
  2. Siehe dazu: Kemnat, Kemnath, Kemnaten, Kemnathen, daneben auch als Kompositum, z. B. Dorfkemmathen.
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 707.
  4. http://gov.genealogy.net/ShowObjectSimple.do?id=KEMHEN_W8802
  5. http://www.flachslanden.de/?topic=markt&page=zahlen
  6. http://www.flachslanden.de/markt/zahlen-fakten/