Ken Carpenter (Leichtathlet)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ken Carpenter (eigentlich William Kenneth Carpenter; * 19. April 1913 in Compton, Kalifornien; † 15. März 1984 in Buena Park, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Diskuswerfer und Olympiasieger.

Nachdem der deutsche Willy Schröder 1935 den Weltrekord auf 53,10 Meter gesteigert hatte, war Carpenter 1936 mit 53,08 Meter und 1937 mit 51,67 Meter Weltjahresbester.

Bei den Olympischen Spielen 1936 übertraf Carpenter im fünften Versuch als erster bei Olympischen Spielen die 50-Meter-Marke und gewann mit 50,48 Meter vor seinem Landsmann Gordon Dunn mit 49,36 und dem Italiener Giorgio Oberweger, der auf 49,23 Meter kam. Schröder wurde Fünfter.

Ken Carpenter war 1,90 m groß und wog in seiner aktiven Zeit 102 kg. Im Zweiten Weltkrieg diente er in der US Navy. Nach dem Krieg war er als Trainer und Sportlehrer im College-Bereich tätig.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bill Mallon & Ian Buchanan: Quest for Gold. New York 1984, ISBN 0-88011-217-4
  • Ekkehard zur Megede: The Modern Olympic Century 1896-1996 Track and Fields Athletics. Berlin 1999 (publiziert über Deutsche Gesellschaft für Leichtathletik-Dokumentation e.V.)

Weblinks[Bearbeiten]