Ken Vandermark

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Ken Vandermark beim Konzert mit dem Free Music Ensemble am 15. Mai 2004 im Club W71 in Weikersheim
Ken Vandermark, mœrs festival 2010

Ken Vandermark (* 22. September 1964 in Warwick, Rhode Island, USA) ist ein US-amerikanischer Jazzsaxofonist und Klarinettist. Er lebt seit 1989 in Chicago.

Leben[Bearbeiten]

Vandermark spielte in seiner Jugend Trompete und wechselte dann zum Saxophon. Er studierte dann in Boston und Montreal, wo er mit eigenen Formationen arbeitete; er ließ sich dann in Chicago nieder, wo er in den 1990er Jahren vorwiegend in der dortigen Avantgarde-Szene arbeitete und zunächst mit der Noisejazz-Band The Flying Luttenbachers auftrat.

Er hat mit vielen anderen Jazzmusikern Platten aufgenommen, z. B. mit Hal Russell, Paul Lytton, Marcin Oles, Bartlomiej Oles, Joe Morris, Peter Brötzmann und Paul Lovens. Er hat auch eigene Jazz-Combos geleitet: Free Fall, Free Music Ensemble, Territory Band (großes Orchester mit wechselnden Besetzungen) und die Vandermark 5.

1999 erhielt Vandermark das MacArthur-Fellowship-Stipendium.

2007 erschien die Dokumentation „Musician“ des Regisseurs Daniel Kraus über den Alltag eines Jazzmusikers am Beispiel Vandermarks.[1]

Diskographische Hinweise[Bearbeiten]

  • International Front (Okkadisk, 1994)
  • Ulitlity Hitter (Quinnah, 1995)
  • Simpatico (Atavistic, 1998) mit Dave Rempis, Jeb Bishop, Kent Kessler, Tim Mulvenna
  • Free Jazz Classics Vol. 1&2 (Atavistic, 2002)
  • Elements of Style (Atavistic, 2003)
  • The Colour of Memory (Atavistic, 2004)
  • Free Jazz Classics Vol. 3&4 (Atavistic, 2006)
  • Reed Trio: Last Train to the First Station (Kilogram Records 2011) mit Mikołaj Trzaska, Waclaw Zimpel
  • Free Fall: Gray Scale (Smalltown Superjazz, 2011) mit Håvard Wiik

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Musician in der Internet Movie Database

Weblinks[Bearbeiten]