Kendrick Lamar

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Kendrick Lamar, Pitchfork Music Festival 2012

Kendrick Lamar (* 17. Juni 1987 in Compton, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Rapper und Songschreiber.

Werdegang[Bearbeiten]

Zurzeit ist er bei Aftermath Entertainment unter Vertrag. Erstmals rückte er nach der Veröffentlichung des Mixtapes Overly Dedicated im Jahr 2010 ins Blickfeld der Szene. 2011 wurde sein Album Section.80, das exklusiv auf iTunes veröffentlicht wurde, eines der erfolgreichsten Hip-Hop-Alben des Jahres. Lamar hat einen großen Bekanntheitsgrad im Internet, und ist gemeinsam mit Jay Rock, Schoolboy Q und Ab-Soul Mitglied beim Hip-Hop-Kollektiv Black Hippy. Er arbeitete unter anderem mit Snoop Dogg, Dr. Dre,Emeli Sande, Wiz Khalifa, Eminem, Game, Drake, Busta Rhymes, Lady Gaga[1] und Tech N9ne zusammen. Seine Eltern zogen von Chicago nach Compton, um aus dem Gang-Leben zu entfliehen. Grund dafür war, dass sein Vater Mitglied bei den berüchtigten Gangster Disciples war.

Am 22. Oktober 2012 erschien sein zweites Studioalbum good kid, m.A.A.d city. Es enthält unter anderem Produktionen von Dr. Dre, Just Blaze, Pharrell Williams, Hit-Boy, Scoop DeVille und T-Minus. Es ist das bis jetzt kommerziell erfolgreichste Album Lamars. Es erreichte nicht nur Platz 2 in den USA, sondern konnte sich international in den Charts platzieren und erhielt viele positive Kritiken.[2] 2009 schloss er sich außerdem mit seinen Rap-Kollegen und Freunden Schoolboy Q, Jay Rock und Ab Soul zur Hip-Hop-Gruppe Black Hippy zusammen, die alle beim Label Top Dawg Entertainment unter Vertrag stehen. 2012 teilten sie jedoch mit, vorerst kein Album aufnehmen zu wollen.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[3] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2011 Section.80 113
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Juli 2011
2012 Good Kid, M.a.a.d. City 74
(1 Wo.)
38
(2 Wo.)
16
(4 Wo.)
2
(... Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Oktober 2012

Mixtapes[Bearbeiten]

Jahr Titel Anmerkungen
2004 Youngest Head Nigga In Charge (Hub City Threat, Minor of the Year) Erstveröffentlichung: 2004
2007 Training Day Erstveröffentlichung: 2007
No Sleep 'Til NYC Erstveröffentlichung: 24. Dezember 2007
2009 C4 Erstveröffentlichung: 30. Januar 2009
2010 Overly Dedicated Erstveröffentlichung: 14. September 2010

EPs[Bearbeiten]

Jahr Titel Anmerkungen
2009 Kendrick Lamar Erstveröffentlichung: 31. Dezember 2009

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[3] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2012 Swimming Pools (Drank)
Good Kid, M.a.a.d. City
57
(6 Wo.)
17
(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. Juli 2012
m.A.A.d city
Good Kid, M.a.a.d. City
75
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Oktober 2012
(feat. MC Eiht) (Promo-Single)
2013 Poetic Justice
Good Kid, M.a.a.d. City
26
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Januar 2013
(feat. Drake)
Bitch, Don't Kill My Vibe
Good Kid, M.a.a.d. City
32
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. März 2013
2014 i 39
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. September 2014

Als Gastmusiker[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[3] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2012 Fuckin' Problems
Long. Live. ASAP
86
(3 Wo.)
65
(1 Wo.)
50
(8 Wo.)
8
(27 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. Oktober 2012
(A$AP Rocky featuring Kendrick Lamar, Drake & 2 Chainz)
2013 YOLO
The Wack Album
60
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Januar 2013
(The Lonely Island featuring Kendrick Lamar & Adam Levine)
How Many Drinks?
Kaleidoscope Dream
69
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. März 2013
(Miguel featuring Kendrick Lamar)
Memories Back Then
Grand Hustle Presents: Hustle Gang
88
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. April 2013
(mit T.I., B.o.B & Kris Stephens)
Collard Greens
Oxymoron
92
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. Juni 2013
(Schoolboy Q featuring Kendrick Lamar)
Give It 2 U
Blurred Lines
36
(12 Wo.)
62
(2 Wo.)
15
(9 Wo.)
25
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. August 2013
(Robin Thicke featuring Kendrick Lamar)
2014 It's on Again
The Amazing Spider-Man 2 (O.S.T.)
95
(2 Wo.)
31
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. April 2014
(Alicia Keys featuring Kendrick Lamar)

Quellen[Bearbeiten]

  1. Lady Gaga on LittleMonsters.com
  2. New music: Kendrick Lamar feat Dr Dre – The Recipe, Michael Cragg, The Guardian, 3. April 2012
  3. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US

Weblinks[Bearbeiten]