Kenmore

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Kenmore (Begriffsklärung) aufgeführt.
Kenmore
Koordinaten 56° 35′ N, 4° 0′ W56.585277777778-3.9972222222222Koordinaten: 56° 35′ N, 4° 0′ W
Kenmore (Schottland)
Kenmore
Kenmore
Verwaltung
Post town ABERFELDY
Postleitzahlen­abschnitt PH15
Vorwahl 01887
Landesteil Scotland
Unitary authority Perth and Kinross
Britisches Parlament Perth and North Perthshire
Schottisches Parlament Perthshire North
Kenmore von Loch Tay fotografiert

Kenmore (schottisch-gälisch: An Ceannmhòr) ist ein kleiner Ort in den schottischen Highlands. Er liegt in der Unitary Authority Perth and Kinross direkt am Austritt des Flusses Tay aus dem See Loch Tay.

Das heutige Kenmore ist eine im 18. Jahrhundert vom 3rd Earl of Breadalbane planmäßig angelegte Siedlung, in die aber ältere Bauten wie zum Beispiel das Kenmore Hotel aus dem 16. Jahrhundert integriert wurden. Das Kenmore Hotel gilt als das älteste noch betriebene Hotel Großbritanniens. Der gesamte Ortskern von Kenmore steht unter Denkmalschutz. Besonders sehenswert ist die Hauptstraße, die an einem Ende von der Dorfkirche begrenzt wird, am anderen von dem eindrucksvollen Eingangstor zu Taymouth Castle. Das Schloss stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert und wurde von der Familie Campbells of Breadalbane als Stammsitz gebaut. Heute steht das Gebäude leer. Die umliegenden Parkanlagen wurden in einen privaten Golfclub umgewandelt.

Crannog

Kenmores Lage zwischen dem See und den Bergen macht es zu einem beliebten Ort für Touristen. Von hier aus erreicht man das Tal von Glen Lyon, die Berge von Breadalbane und den Schiehallion. Und man sieht den Berg Ben Lawers, der mit gut 1200 m die umgebenden Höhen am Loch Tay überragt.

In der Nähe des Ortes hat man am Ufer des Sees im Crannog Centre ein sogenanntes Crannog rekonstruiert, ein Haus, das aus Verteidigungsgründen auf eine künstliche Insel ins Wasser gebaut wurde. Solche Konstruktionen fand man bis ins 17. Jahrhundert an vielen schottischen Seen, neben Loch Tay zum Beispiel an Loch Awe und Loch Earn.

Weblinks[Bearbeiten]