Kennedy-Preis

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Grace Bumbry, Robert de Niro, Bruce Springsteen und US-Präsident Barack Obama (v.l.) beim Empfang im Weißen Haus 2009
US-Präsident George W. Bush, dessen Ehefrau Laura und die Preisträger bei der Gala 2006
US-Außenminister Kerry, die Preisträger 2013 und Kerrys Ehefrau Teresa (v.l.)

Der Kennedy-Preis (englisch The Kennedy Center Honors) wird seit 1977 durch das John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington, D.C. jährlich am ersten Dezember-Wochenende an mehrere darstellende Künstler für deren „außergewöhnliche Beiträge durch ihr Lebenswerk zur amerikanischen Kultur mittels der darstellenden Künste“ (engl. „for an extraordinary lifetime of contributions to American culture through the performing arts“)[1][2] vergeben. Bislang wurden bei den Verleihungen jeweils nicht weniger als fünf und nicht mehr als sieben Individuen geehrt, siehe Liste der Preisträger unten.

Die Ehrung umfasst mehrere Feierlichkeiten: ein Mittagessen am Samstag im Kennedy Center, abends Empfang und Abendessen im US-Außenministerium auf Einladung des US-Außenministers; am Sonntagnachmittag Empfang im Weißen Haus mit Verleihung der Medaillen am Band durch den US-Präsidenten, gefolgt von der Gala am Sonntagabend im Opera House des Kennedy Centers, wo die Geehrten die Aufführungen zusammen mit dem US-Präsidenten aus der Präsidenten-Loge verfolgen.

Die Ordensinsignien sind ein Band in den sieben Farben des Regenbogens, das dem Geehrten ungefähr entlang des Dekolletés bei Damen bzw. des Sakkorevers bei Herren um den Hals gelegt wird. Mit den Farben des Regenbogens, dem Lichtspektrum, wollte der Designer des Kennedy-Preises, der US-amerikanische Illustrator Ivan Chermayeff, 1977 das breite Spektrum an Fähigkeiten der Künstler würdigen.[3] An dem Band sind vorne links und rechts sowie unten insgesamt drei Bronzeclips angebracht, auf denen links "Kennedy Center Honor", unten der Name des Geehrten und rechts das Datum der Verleihung eingraviert ist, siehe Bilder rechts. Bei der Abendgala tragen neben den Geehrten zum Teil auch Preisträger aus den Vorjahren ihre Medaillen.

Preisträger[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kennedy-Preis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Seven performers receive Kennedy Center Honors, latimes.com, 2. Dezember 2012
  2. Benny Carter, 95; Legendary Saxophonist Also Was Composer-Arranger, Bandleader, latimes.com, 14. Juli 2003
  3. Q & A: Ivan Chermayeff, Designer of the Kennedy Center Honors Medal, washingtonpost.com, 7. Dezember 2008