Kennelbach
| Kennelbach | ||
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Vorarlberg | |
| Politischer Bezirk: | Bregenz | |
| Kfz-Kennzeichen: | B | |
| Fläche: | 3,22 km² | |
| Koordinaten: | 47° 29′ N, 9° 46′ O47.4830555555569.7666666666667430Koordinaten: 47° 28′ 59″ N, 9° 46′ 0″ O | |
| Höhe: | 430 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.895 (30. Sep. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 588,51 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 6921 | |
| Vorwahl: | 05574 | |
| Gemeindekennziffer: | 8 02 20 | |
| NUTS-Region | AT342 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Fr.-Schindler-Str. 1 6921 Kennelbach |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Hans Bertsch (ÖVP) | |
| Gemeindevertretung: (2010) (18 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Kennelbach im Bezirk Bregenz | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Kennelbach ist eine österreichische Gemeinde mit 1895 Einwohnern (Stand 30. September 2011) im Bezirk Bregenz in Vorarlberg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Gemeinde Kennelbach liegt südlich des Bodensees auf 430 Metern Höhe. 54 % der Fläche sind bewaldet. Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden in Kennelbach.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich. Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Kennelbach seit der Gründung 1861. Im 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war der Ort stark von der Industriellenfamilie Schindler und deren 1968 aufgelassenen Baumwollspinnerei geprägt. Der ehemalige Sitz der Familie Schindler, die Villa Grünau, gehört seit 1992 der Gemeinde und ist Sitz der Gemeindeverwaltung. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bevölkerungsentwicklung
| Volkszählung | Einwohner |
|---|---|
| 2006 | 1.950 |
| 2001 | 1.961 |
| 1991 | 2.128 |
| 1981 | 2.094 |
| 1971 | 2.129 |
Quelle: Bevölkerungsentwicklung der Statistik Austria
Am 31. Dezember 2002 hatte die Gemeinde 2.008 Einwohner (inkl. Zweitwohnsitze). Der Ausländeranteil lag 2002 bei 13,3 Prozent.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist seit dem 1. Oktober 2008 Hans Bertsch (Nachfolger von Reinhard Hagspiel). Die Gemeindevertretung besteht aus 18 Mitgliedern. Sie setzt sich aus 14 Mandataren der ÖVP, 3 Mandataren der Liste Miteinander für Kennelbach und 1 Mandatar der Freiheitlichen und Parteiunabhängigen Kennelbach zusammen.
Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 2.361.184 €, die gemeindlichen Ausgaben bei 3.333.885 €. Der Schuldenstand betrug 2001 1.657.068 €.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Am Ort gab es im Jahr 2003 33 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 955 Beschäftigten und 27 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 863. Tourismus und Fremdenverkehr sind wichtige Wirtschaftszweige.
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
Der weltbekannte Ski- und Tennisschläger-Hersteller HEAD, unter anderem der Ski-Hersteller von Bode Miller und Hermann Maier. Die Firma SUFAG, die Schneekanonen herstellt. Seit 2008 wird das frühere Gebäude der Bug Alu wieder reaktiviert. Die Produktionshalle wird seit Sommer 2008 von einem internationalen Automotive-Zulieferer für einen Teil der Produktion genutzt. Das Bürogebäude wird derzeit komplett saniert und ab 24. Juli mit ca. 135 Mitarbeitern des internationalen Logistikkonzerns Gebrüder Weiss besiedelt.
[Bearbeiten] Verkehr
Kennelbach liegt an einer der zwei wichtigen Zufahrten zum Bregenzerwald, der Langener Straße (L 2).
[Bearbeiten] Bildung
- Kindergarten
- Volksschule (Am Ort gibt es 89 Schüler (Stand Januar 2003).)
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Friedrich Wilhelm Schindler (1856-1920), österreichischer Unternehmer und Erfinder, verstarb in Kennelbach.
[Bearbeiten] Weblinks
-
Commons: Kennelbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Gemeindedaten von Kennelbach. In: Statistik Austria.
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