Kerschenbach (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Kerschenbach
Kerschenbach (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Kerschenbach hervorgehoben
50.3488888888896.5016666666667540Koordinaten: 50° 21′ N, 6° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Obere Kyll
Höhe: 540 m ü. NHN
Fläche: 6,92 km²
Einwohner: 196 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54589
Vorwahl: 06597
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 219
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausplatz 1
54584 Jünkerath
Webpräsenz: www.oberekyll.de
Ortsbürgermeister: Walter Schneider
Lage der Ortsgemeinde Kerschenbach im Landkreis Vulkaneifel
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Kerschenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Obere Kyll an, deren Verwaltungssitz in Jünkerath ist.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde erstmals zu Anfang des 14. Jahrhunderts als Teil der Herrschaft Kronenburg urkundlich genannt. Ab der Mitte des 14. Jahrhunderts gehörte Kerschenbach zum Hof Stadtkyll und somit zum dortigen Gericht. Kirchlich gehörte Kerschenbach gleichfalls bis zum 18. Jahrhundert zur Pfarrei Kronenburg. Um 1790 kam Kerschenbach zur Pfarrei Stadtkyll.

Im Rahmen der rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform wurde Kerschenbach zusammen mit 14 weiteren Gemeinden am 7. November 1970 vom gleichzeitig aufgelösten Landkreis Prüm in den Landkreis Daun (seit 2007 Landkreis Vulkaneifel) umgegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Kerschenbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Unter goldenem Schildhaupt, darin ein roter Zickzackbalken, in Rot durch silberne Wellenleiste gespalten, vorne ein aufgerichtetes goldenes Schwert, hinten eine goldene Ähre.“

Der rote Zickzackbalken auf goldenem Grund im Schildhaupt weist auf die frühere Zugehörigkeit des Ortes zur Grafschaft Gerolstein hin. Die Manderscheid-Gerolsteiner Grafen führten den roten Zickzackbalken auf Gold in ihrem Wappen. Die silberne Wellenleiste, die das Wappen spaltet, deutet auf den Kerschenbach hin, der dem Ort den Namen gegeben hat. Das goldene Schwert steht für die Heilige Luzia, die durch das Schwert als Märtyrerin für ihren Glauben starb und Patronin des Ortes und der Kapelle in Kerschenbach ist. Gleichzeitig weist das Schwert aber auch auf das mittelalterliche Hochgericht in Kerschenbach hin, an das noch die Flurbezeichnung „Am Gericht“ erinnert. Die goldene Ähre symbolisiert den ländlichen Charakter der Gemeinde und die Landwirtschaft als Erwerbsgrundlage über viele Jahrhunderte für die Menschen von Kerschenbach.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Luziakapelle aus dem 16. Jahrhundert.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Kerschenbach

Literatur[Bearbeiten]

  • Hubert Pitzen: Kerschenbach, in: Jahrbuch des Landkreises Daun, 2005, S. 147-153.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kerschenbach (Eifel) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, S. 160, 161 (PDF; 2,1 MB)
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen.
  4. Wappenbeschreibung auf der Internetpräsenz der Verbandsgemeinde Obere Kyll