Kerstin Garefrekes
| Kerstin Garefrekes | ||
| Informationen über die Spielerin | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Kerstin Garefrekes | |
| Geburtstag | 4. September 1979 | |
| Geburtsort | Ibbenbüren, Deutschland | |
| Größe | 179 cm | |
| Position | Sturm | |
| Vereine in der Jugend | ||
| Grün-Weiß Steinbeck DJK Arminia Ibbenbüren |
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| Vereine als Aktive | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 1998–2004 2004– |
FFC Heike Rheine 1. FFC Frankfurt |
102 (63) 188 (143) |
| Nationalmannschaft | ||
| 2001–2011 | Deutschland | 130 (43) |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. Stand: 11. Mai 2013 |
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Kerstin Garefrekes (* 4. September 1979 in Ibbenbüren) ist eine deutsche Fußballspielerin. Die Mittelfeldspielerin ist seit 1998 in der Frauen-Bundesliga und war von 2001 bis 2011 für die Frauen-Nationalmannschaft aktiv.
Inhaltsverzeichnis |
Sportliche Karriere [Bearbeiten]
Garefrekes begann 1986 mit dem Fußballspielen, zunächst in ihrem Heimatort Steinbeck bei Grün-Weiß Steinbeck, dann bei der DJK Arminia Ibbenbüren. 1998 trat sie dem neu gegründeten FFC Heike Rheine bei. Mit Rheine musste sie 1999 aus der Bundesliga absteigen. Nach dem direkten Wiederaufstieg war sie in jeder Saison die erfolgreichste Torschützin ihrer Mannschaft.
Am 17. November 2001 gab sie ihr Debüt in der Nationalmannschaft beim Spiel gegen die Niederlande. Mit der Nationalmannschaft wurde sie 2003 und 2007 Weltmeisterin, 2005 und 2009 Europameisterin. 2004 wurde sie mit 26 Toren Torschützenkönigin der Bundesliga. Im selben Jahr wechselte sie zum 1. FFC Frankfurt und gewann mit der Nationalmannschaft Bronze bei den Olympischen Spielen in Athen.
Mit Frankfurt wurde sie 2005 Deutsche Meisterin und ein Jahr später Siegerin des UEFA Women’s Cup. Garefrekes entwickelte sich zu einer der Schlüsselspielerinnen der DFB-Mannschaft. Bei der Weltmeisterschaft 2011 agierte sie zeitweise als Mannschaftskapitänin. Im August 2011 beendete sie ihre Laufbahn in der DFB-Auswahl.[1]
Erfolge [Bearbeiten]
- Weltmeisterin 2003, 2007
- Europameisterin 2005, 2009
- Olympische Bronzemedaille 2004, 2008
- UEFA Women’s Cup-Siegerin 2006 und 2008
- Deutsche Meisterin 2005, 2007 und 2008
- DFB-Pokal-Siegerin 2007, 2008 und 2011
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- Silbernes Lorbeerblatt
- Berufung in die Mannschaft des Turniers bei der Weltmeisterschaft 2011
- Nominierung für Ballon d'Or 2011
Beruf [Bearbeiten]
Garefrekes entschied sich nach dem Abitur in Ibbenbüren für eine Beamtenlaufbahn im gehobenen Dienst. Sie absolvierte ein Studium an der Verwaltungs-Fachhochschule in Münster und arbeitete bis Ende 2004 als Stadtinspektorin beim Sozialamt Rheine mit dem Schwerpunkt "Leistungsbewilligung bei Obdachlosen". Zur Sicherheit ließ sich Garefrekes vor dem Wechsel zum 1. FFC Frankfurt freistellen, um später an ihren Arbeitsplatz zurückkehren zu können. In Frankfurt studierte sie bis 2008 Public Management, der Diplomarbeitstitel lautete Strategisches Management im Vereinsfrauenfußball.
Sie arbeitet nun in der Frankfurter Stadtkämmerei im Controlling für das Dezernat Umwelt mit einer flexiblen 21-Stunden-Woche.[2]
Weblinks [Bearbeiten]
-
Commons: Kerstin Garefrekes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Info-Seite des DFB
- Bundesligastatistik bei framba.de
- Saisonstatistik 2010/11 bei soccermagazin.de
- Saisonstatistik 2009/10
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Nachricht auf www.dfb.de
- ↑ Jochen Leffers: Profi-Fußballerinnen Und was machen Sie so beruflich? Teilzeitbeamtin Kerstin Garefrekes - in der Ruhe liegt die Kraft. spiegel.de, 27. Juni 2011, abgerufen am 8. Juli 2011.
Kozue Andō | Nadine Angerer | Fatmire Bajramaj | Saskia Bartusiak | Melanie Behringer | Sandrine Brétigny | Silvana Chojnowski | Ana Maria Crnogorcevic | Kerstin Garefrekes | Jasmin Herbert | Svenja Huth | Valeria Kleiner | Anne-Kathrine Kremer | Alexandra Krieger | Kim Kulig | Saki Kumagai | Simone Laudehr | Dzsenifer Marozsán | Babett Peter | Bianca Schmidt | Desirée Schumann | Sandra Smisek | Sara Thunebro | Meike Weber | Jessica Wich
Trainer: Philipp Dahm (Interim)
| Vorgängerin | Amt | Nachfolgerin |
| Inka Grings | Torschützenkönigin der Frauen-Bundesliga Saison 2003/04 |
Shelley Thompson |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Garefrekes, Kerstin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Fußballspielerin |
| GEBURTSDATUM | 4. September 1979 |
| GEBURTSORT | Ibbenbüren |