Kervignac

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Kervignac (Kervignag)
Wappen von Kervignac
Kervignac (Frankreich)
Kervignac
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Lorient
Kanton Port-Louis
Gemeindeverband Communauté de communes de Blavet Bellevue Océan.
Koordinaten 47° 46′ N, 3° 14′ W47.7641666667-3.2375Koordinaten: 47° 46′ N, 3° 14′ W
Höhe 0–70 m
Fläche 39,56 km²
Einwohner 6.183 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 156 Einw./km²
Postleitzahl 56700
INSEE-Code
Website www.kervignac.com

Kapelle Notre Dame de la Clarté
.

Kervignac ist eine französische Gemeinde mit 6183 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Morbihan in der Region Bretagne.

Geographie[Bearbeiten]

Lage von Kervignac östlich des Blavet

Die Gemeinde liegt im Südwesten des Départements östlich der Agglomeration von Lorient.

Kervignac grenzt im Norden an die Gemeinden Hennebont und Languidic, im Osten an Brandérion und Nostang, im Süden an Merlevenez, im äußersten Südwesten an Locmiquelic sowie im Westen an den Blavet, über den es durch die Pont du Bonhomme mit Lanester verbunden ist. Der namensgebende Ort Kervignac liegt in der Mitte der Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

Dolmen des Trois Pierres
Pont du Bonhomme mit Pylon der alten Brücke

Aus prähistorischer Zeit finden sich auf dem Gebiet der Gemeinde einzelne Dolmen. Auch die Kelten hinterlassen Relikte in Kervignac. Im Norden der Gemeinde verläuft die Römerstraße von Vannes nach Quimper. Im 6. Jahrhundert n. Chr. wird unter dem Namen Plebs Veneaca erstmals eine Pfarrei auf dem Gebiet der Gemeinde erwähnt.[1] Der Ortsname verändert sich über Plou Vénéac und Chervenac auf Kerveniac im Jahr 1280 und schließlich auf das heutige Kervignac. Die Gemeinde Kervignac wird 1790 als Hauptort eines Kantons mit Merlevenez, Sainte-Hélène und Nostang gegründet. Im Jahr 1801 geht dieser jedoch in den Kanton Port-Louis auf.[2]

Die Schrägseilbrücke Pont du Bonhomme über den Blavet aus den Jahren 1900–1904 wird 1974 durch einen Neubau ersetzt. Von der alten Brücke bleiben die beiden 37 Meter hohen Pylonen erhalten.

Seit den 1980er Jahren verzeichnet Kervignac mit einer Verdoppelung der Einwohnerzahl von ca. 3000 auf ca. 6000 ein erhebliches Bevölkerungswachstum.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Dolmen des Trois Pierres (bretonisch: En Tri Men) bei Castello im Norden der Gemeinde
  • Kirche Notre Dame de Pitié in Kervignac (1956–1958)
  • Kapelle Notre Dame de la Clarté in Lacadour (15. Jahrhundert n. Chr.)
  • Kapelle Saint Efflam im Süden der Gemeinde (19. Jahrhundert n. Chr.)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Gemeinde hat fünf Gewerbegebiete ausgewiesen und im Gemeindegebiet sind 1700 Arbeitsplätze statistisch erfasst (Stand: 2012).[3]

Verkehr[Bearbeiten]

Die D194 verbindet Kervignac über die Pont de Bonhomme mit Lanester und der Agglomeration von Lorient westlich des Blavet. Die D9 sorgt für die Nordverbindung nach Hennebont und die Südverbindung mit den Anliegergemeinden der Ria d'Étel. Die D781 quert den Westen der Gemeinde und verbindet die Orte östlich des Blavet miteinander. Den Norden Kervignacs durchschneidet die Schnellstraße N165 (BrestNantes), die Auffahrt zur N165 erfolgt über die D781 in der Nachbargemeinde Hennebont. Auf dem Gemeindegebiet zweigt die Schnellstraße N24 nach Rennes von der N165 ab. Die erste Auffahrt zur N 24 liegt an der ebenfalls den Norden Kervignacs querenden D765 von Hennebont nach Brandérion.

Busverbindungen (montags bis samstags) bestehen nach Lanester – Lorient sowie BelzÉtel.[4] Die nächsten Bahnhöfe im Regionalverkehr liegen in Hennebont und Brandérion, mit Fernverkehrsanschluss in Lorient und Auray. Der nächstgelegene Flughafen ist Lorient Bretagne Sud.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kervignac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.infobretagne.com/kervignac.htm abgerufen am 1. Januar 2014
  2. http://www.kervignac.com/ville/pr%C3%A9sentation-et-histoire-de-la-commune abgerufen am 1. Januar 2014
  3. http://www.kervignac.com/%C3%A9conomie-tourisme/%C3%A9conomie/activit%C3%A9s-%C3%A9conomiques-de-kervignac abgerufen am 1. Januar 2014
  4. Réseau des Transports Interurbains du Morbihan (TIM) Stand: Dezember 2013