Kessler-Syndrom

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Verteilung des bekannten Weltraummülls in niedrigen Erdumlaufbahnen

Das Kessler-Syndrom ist die Zunahme der Zahl kleiner Objekte des Weltraummülls durch Kollision, 1978 benannt nach dem NASA-Berater Donald J. Kessler. Durch diese langsame Kettenreaktion wird Raumfahrt für kommende Generationen riskanter.

Kollisionen zwischen kleinen Objekten sind sehr unwahrscheinlich. Kollisionen zwischen großen Objekten sind vermeidbar, siehe jedoch die Satellitenkollision am 10. Februar 2009 und die stark kritisierten Tests von Antisatellitenwaffen. Die Zahl der kleinen Objekte nimmt also hauptsächlich durch Kollisionen mit großen Objekten zu. Gegenmaßnahmen konzentrieren sich daher darauf, abgeschaltete Satelliten und ausgebrannte Oberstufen in die Erdatmosphäre oder eine höhere Umlaufbahn zu befördern.

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