Ketamin

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Strukturformel
Strukturformel von Ketamin
Strukturformel ohne Stereochemie
Allgemeines
Freiname
Andere Namen
  • (RS)-(±)-2-(2-Chlorphenyl)- 2-(methylamino)cyclohexan-1-on
  • (RS)-(±)-Ketamin
  • (S)-(+)-Ketamin
  • (R)-(–)-Ketamin
Summenformel C13H16ClNO
CAS-Nummer
  • 6740-88-1 (Racemat, freie Base)
  • 1867-66-9 (Racemat·Hydrochlorid)
  • 33643-49-1 [(R)-Enantiomer, freie Base]
  • 33643-46-8 [(S)-Enantiomer, freie Base]
  • 33795-24-3 [(R)-Enantiomer·Hydrochlorid]
  • 33643-47-9 [(S)-Enantiomer·Hydrochlorid]
PubChem 3821
ATC-Code
DrugBank APRD00493
Arzneistoffangaben
Wirkstoffklasse
Eigenschaften
Molare Masse 237,74 g·mol−1
Schmelzpunkt
  • 92–93 °C (Racemat, freie Base) [1]
  • 262–263 °C (Racemat·Hydrochlorid) [2]
Sicherheitshinweise
Bitte die eingeschränkte Gültigkeit der Gefahrstoffkennzeichnung bei Arzneimitteln beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338 [3]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [4][3]

Xn
Gesundheits-
schädlich
(±)-Ketamin·Hydrochlorid
R- und S-Sätze R: 22​‐​36/37/38
S: 26
Toxikologische Daten

77 mg·kg−1 (LD50Mausoral)[1]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Ketamin ist ein Arzneistoff und wird in der Human- und Tiermedizin insbesondere in der Anästhesie und zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt. Ketamin nimmt durch die Auslösung einer dissoziativen Anästhesie eine Ausnahmestellung gegenüber anderen Analgetika und Narkotika ein, worunter die Erzeugung von Schlaf und Schmerzfreiheit unter weitgehender Erhaltung der Schutzreflexe verstanden wird. Als Dissoziativum wird Ketamin auch als Rauschdroge verwendet. Chemisch gibt es von der Substanz die beiden Enantiomere (R)-Ketamin und das ebenfalls therapeutisch genutzte (S)-Ketamin.

Klinische Angaben[Bearbeiten]

Ketamin ist als Allgemeinanästhetikum zur Einleitung und Durchführung einer Vollnarkose, als Ergänzung bei Regionalanästesien und als Anästhetikum und Analgetikum in der Notfallmedizin zugelassen. In der Allgemeinanästhesie wird es bei Erwachsenen oft in Kombination mit einem Schlafmittel (Hypnotikum), beispielsweise aus der Gruppe der Benzodiazepine, eingesetzt, während in der Kinderchirurgie und in der Notfallmedizin der Einsatz ohne Hypnotika überwiegt.[5]

Auf Grund seiner bronchienerweiternden Eigenschaften ist Ketamin in Kombination mit einem Muskelrelaxans auch zur Intubation bei einem therapieresistenten Status asthmaticus zugelassen. Hierbei werden mit 1 bis 2 und bei Bedarf bis zu 5 mg pro kg Körpergewicht vergleichbar höhere Ketamindosen eingesetzt.[5] Für eine niedrigdosierte Anwendung außerhalb der Zulassung (Off-Label-Use) bei Erwachsenen mit einem akuten Asthmaanfall gibt es keine ausreichenden Belege.[6] Abgesehen von Einzelfallberichten gibt es auch keine Hinweise auf eine Wirksamkeit von Ketamin für eine Anwendung bei einem akuten Asthmaanfall bei Kindern.[7]

Ein weiteres zugelassenes Anwendungsgebiet von Ketamin ist die Schmerzbehandlung (Analgesie) von intubierten Intensivpatienten.[5]

Ketamin findet auch in der Veterinärmedizin (zum Beispiel in Kombination mit Xylazin in der Hellabrunner Mischung) und in der Pädiatrie Anwendung. Ketamin kann nasal, oral, intravenös sowie intramuskulär verabreicht werden.

Charakteristisch für die Wirkung des Ketamin ist die Erzeugung einer sogenannten dissoziativen Anästhesie. Darunter wird die Erzeugung von Schlaf und Schmerzfreiheit unter weitgehender Erhaltung der Reflextätigkeit, insbesondere der Schutzreflexe, verstanden. Ketamin ist sowohl ein schlaferzeugendes Mittel (Hypnotikum) als auch ein potentes Analgetikum.

Eine Studie von 2010 mit 18 Teilnehmern erforschte die intravenöse Gabe von Ketamin, welches die depressiven Episoden bei Patienten mit bipolarer Störung innerhalb von 40 Minuten beendete. Die Wirkung war jedoch nicht von Dauer.[8][9]

Eine Studie von 2013 mit 26 Teilnehmer beschrieb anhaltende, antidepressive Wirkungen von niedrigen, sublingualen Ketamindosen bei hartnäckigen Depressionen und Depressionen im Rahmen der bipolaren Störung. Bei 20 Teilnehmern (77 %) zeigte sich eine beständige Stimmungsaufhellung, sowie verbesserter Schlaf. Es wurde dabei alle 2–3 Tage bzw. wöchentlich 10 mg Ketamin sublingual eingenommen, wobei sich als Nebenwirkung eine leichte Benommenheit – jedoch keine Euphorie oder Dissoziation – bemerkbar machte.[10]

Untersuchungen von 2014 an der Charité weisen aufgrund der schnellen therapeutischen Wirkung auf eine geeignete Einsatzmöglichkeit für die Akutbehandlung von therapieresistenten und vor allem suzidgefährdeten depressiven Patienten hin.[11]

Pharmakologische Eigenschaften[Bearbeiten]

Ketamin stand bislang als racemisches Gemisch der beiden Enantiomere (S)- und (R)-Ketamin zur Verfügung. Das allgemeine pharmakologische Profil von (S)-Ketamin entspricht weitgehend dem des Racemats. Die analgetische und anästhetische Potenz von (S)-Ketamin ist etwa dreifach höher als die der (R)-Form bzw. doppelt so hoch wie die des Racemats; zur Erzielung gleichartiger Wirkungen ist mit (S)-Ketamin gegenüber dem Racemat eine Dosisreduktion um die Hälfte möglich. Darüber hinaus wird (S)-Ketamin schneller eliminiert und ist damit insgesamt besser steuerbar. Neben der reduzierten Substanzbelastung führt dies zu eindeutig verkürzten Aufwachzeiten.[12] Die unterschiedliche Wirkung von (R)- und (S)-Ketamin ist durch klinische Studien belegt.[13] S-Ketamin steht als Arzneimittelpräparat (Wirkstoffbezeichnung auch Esketamin) zur Verfügung.

  • Plasmahalbwertszeit: 2–4 Stunden; klinische Wirkung deutlich kürzer, da schneller Umverteilungseffekt
  • Therapeutische Dosis: Abhängig von Zielsetzung (Analgesie, Narkose), Co-Medikation und Kreislaufsituation sowie nach Wirkung im Einzelfall anzupassen.

Wirkmechanismus[Bearbeiten]

Wirkorte und -mechanismen der vielfältigen Ketamin-Effekte sind nur teilweise geklärt. Der relevanteste Wirkort befindet sich am Glutamat-NMDA-Rezeptorkomplex. Die Aminosäure Glutaminsäure (in anionischer Form als Glutamat) ist ein wichtiger Neurotransmitter des Zentralnervensystems (ZNS), wo sie einen Calciumeinstrom bewirkt, der vielfältige intrazelluläre Prozesse induziert. Ketamin hat am NMDA-Rezeptor eine nicht-kompetitiv antagonistische Wirkung unter Verwendung der Phencyclidin-Bindungsstelle. Ketamin beeinflusst das cholinergene System, indem es die NMDA-Rezeptor-abhängige Acetylcholin-Freisetzung verhindert. Es hemmt ebenfalls andere Glutamatrezeptoren und zeigt darüber hinaus eine schwache agonistische Wirkung an Opioidrezeptoren. Am GABAA-Rezeptor moduliert und aktiviert es die Rezeptortypen α6β2δ und α6β3δ und unterscheidet sich hierin von den NMDAR-Antagonisten Phencyclidin und Dizocilpin.[14] Weiterhin wirkt Ketamin hemmend auf die periphere Wiederaufnahme von Katecholaminen wie Noradrenalin und Dopamin an der synaptischen Endplatte mit Verstärkung endogener und exogener Katecholamineffekte.

Durch diese Mechanismen kommt es zu einer ausgeprägten Stimulation des Herz-Kreislauf-Systems, zum Beispiel erhöhtes Herzschlagvolumen, gesteigerte Herzfrequenz und erhöhten Blutdruck. Durch Überstimulation des Zentralnervensystems oder Induktion eines kataleptischen Stadiums wird eine Amnesie ausgelöst. Das thalamoneocorticale System wird gedämpft, das limbische aktiviert. Ketamin wirkt auf das periphere Nervensystem sowohl depressiv (durch Blockade des Membranstroms) als auch exzitatorisch (durch Modifikation der Natrium-Kanal-Fraktion). Es hat nur geringe viscerale analgetische Effekte, dafür aber ausgeprägte somatische. Weiterhin scheint Ketamin eine antidepressive Wirkkomponente zu besitzen, die bereits nach zwei Stunden einsetzt.[15]

Neben- und Wechselwirkungen[Bearbeiten]

Als sehr häufige Nebenwirkungen können psychotrope Effekte (Pseudohalluzinationen, unangenehme Träume), Übelkeit und Erbrechen, erhöhter Speichelfluss (Hypersalivation), Sehstörungen, Schwindel und motorische Unruhe auftreten. Daneben wirkt Ketamin als einziges Narkotikum blutdruck- und herzfrequenzsteigernd; dies ist bei spezifischen Indikationen erwünscht. Im Rahmen der Notfallmedizin ist es das einzige Medikament, mit dessen Einsatz kreislaufstabilisierende und narkotische Effekte kombiniert werden können. Der Einsatz bei Patienten mit schwerer koronarer Herzerkrankung (zum Beispiel Herzinfarkt) ist hingegen abzulehnen, weil das Medikament durch Herzfrequenz- und Blutdruckanhebung die Herzarbeit steigert und somit den Sauerstoffverbrauch des Herzmuskels erhöht. Ketamin bewirkt eine Erhöhung von Augen- und Hirndruck, weshalb es bei Verletzungen dort nicht als einziges Anästhetikum eingesetzt werden sollte.[16] Der Muskeltonus der Kehlkopfmuskulatur bleibt unter Ketamin erhalten. Ein sicherer Aspirationsschutz besteht jedoch nicht. In höheren Dosierungen wirkt Ketamin ebenso bronchospasmolytisch.[17]

Ketamin kann bei längerfristigem Missbrauch die ableitenden Harnwege schädigen. Es kann zu urologischen Beschwerden (LUTS) und zu einer Blasenentzündung mit Bildung von Geschwüren (ulzerative Zystitis) kommen.[18][19]

In der Routineanästhesie wird Ketamin aufgrund der psychotropen Nebenwirkungen weitgehend abgelehnt. Die Kombination mit einem Benzodiazepin kann aber das Auftreten von Albträumen und Halluzinationen teilweise verhindern. Eine Reizabschirmung ist ebenfalls sinnvoll.

Ketamin als Notfallmedikation kann das Risiko einer Posttraumatischen Belastungsstörung erhöhen.[20]

Sonstige Informationen[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Im Rahmen eines Forschungsauftrages der Firma Parke-Davis bei der Suche nach einem Ersatz für das mit starken Nebenwirkungen behaftete Narkosemittel Phencyclidin (PCP, „Angel Dust“) synthetisierte Calvin L. Stevens, Chemiker an der Wayne State University (Detroit, Michigan, USA), im April 1962 erstmals die Substanz Ketamin. Im Jahre 1966 erhielt dann Parke-Davis ein Patent[21] für die Herstellung von Ketamin als Arzneimittel sowohl für die Humanmedizin als auch für die Tiermedizin. Edward Felix Domino, Professor für klinische Pharmakologie an der Universität in Michigan (USA), führte am 3. August 1964 seinen ersten (nichtmedizinischen) Selbstversuch mit Ketamin durch und erkannte dabei das psychedelische Potential der Substanz. Die Bezeichnung dissoziatives Anästhetikum für Ketamin wurde von ihm dann im folgenden Jahr 1965 eingeführt.

Im Vietnamkrieg wurde Ketamin an amerikanischen Soldaten erprobt und bald routinemäßig als Anästhetikum bei der Behandlung von Kampfverletzungen eingesetzt. 1970 erfolgte die Zulassung als Arzneimittel durch die Food and Drug Administration. Als Straßendroge verbreitete sich Ketamin etwa ab Mitte der 1970er Jahre.

Rechtslage[Bearbeiten]

In Deutschland, der Schweiz und Österreich ist Ketamin verschreibungspflichtig, unterliegt jedoch nicht dem Betäubungsmittelgesetz (Österreich: Suchtmittelgesetz).

In Großbritannien hat der zunehmende Gebrauch von Ketamin als Droge die Regierung veranlasst, das Medikament seit Januar 2006 als Droge der Klasse C einzustufen.[22] Der private Besitz ist dort somit strafbar und kann mit bis zu zwei Jahren Haft, der Handel mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft werden. Mittlerweile wird Ketamin auch in Ländern, in denen es bisher frei erhältlich war (zum Beispiel Indien), unter Restriktion gestellt.

Chemie[Bearbeiten]

Herstellung[Bearbeiten]

Ketamin kann in einer Dreistufensynthese hergestellt werden aus 2-Chlorbenzonitril und Cyclopentylmagnesiumbromid mittels Grignard-Reaktion, dann Umsetzung mit Brom und anschließend mit Methylamin. Das Erhitzen in Decalin führt unter Ringerweiterung zum Ketamin.

Ketamin-Synthese

Stereochemie[Bearbeiten]

Stereoisomere des Ketamins:
(R)-Form (links) und (S)-Form (rechts)

Ketamin ist ein chirales Cyclohexanonderivat, verwandt mit Phencyclidin (PCP) und besitzt ein Stereozentrum. Therapeutisch wird sowohl das Racemat, d. h. das 1:1 Isomerengemisch aus (S)-Ketamin und (R)-Ketamin, als auch das enantiomerenreine Eutomer (S)-Ketamin, auch Esketamin (INN) genannt, eingesetzt. Das (S)-Enantiomer ist etwa doppelt so wirksam wie das racemische Ketamin.

Gebrauch als Rauschmittel[Bearbeiten]

Auf Grund seiner dissoziativen, bewusstseinsverändernden Wirkung ist Ketamin in vielen europäischen Ländern auch als Partydroge bekannt (Szenenamen: K, Kate, Ket, Kitty, Kiti, Special K, Vitamin K, Multiketamin, Fiction, Keta, Kite).[23] Zu den Nebenwirkungen zählen das Ketamin-Loch sowie das Auftreten von sogenannten Horrortrips (albtraumartige Szenen mit Nahtod-Erlebnissen und Tunnelvisionen). Vereinzelt sind auch Todesfälle aufgrund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Einnahme in der Partyszene bekannt geworden.[24]

Ketamin wird aber nicht nur als Partydroge gebraucht, sondern auch in der umstrittenen psycholytischen Psychotherapie angewendet. Auch wird von hedonistischem Drogenkonsum, wie zum Beispiel bei John Cunningham Lilly berichtet, wo Gruppen von Konsumenten, deutlich außerhalb jeder „Partyszene“ angesiedelt, gemeinsame „dissoziative Reisen“ unternehmen.

Kulturelle Rezeption[Bearbeiten]

  • Mit der Herausgabe der zwei Bücher „Journeys Into the Bright World“ (Autoren: Marcia Moore und Howard Alltounian) und „The Scientist“ (John Cunningham Lilly) im Jahre 1978, in denen die Erfahrungen mit Ketamin literarisch beschrieben wird, wurde die Substanz allgemein bekannt und danach immer häufiger auch als Droge benutzt.

Handelsnamen[Bearbeiten]

Ketalar (CH), Ketavet ad us. vet. (D), Ketanest (Wirkstoff Esketamin, D), zahlreiche Generika (D)

Literatur[Bearbeiten]

  •  Bolle, Ralf H.: Am Ursprung der Sehnsucht: tiefenpsychologische Aspekte veränderter Wachbewusstseinszustände am Beispiel des Anästhetikums KETANEST. VWB, Verl. für Wiss. u. Bildung, Berlin 1988, ISBN 3-927408-06-9.
  •  Jansen, Karl L. R.: Ketamine: dreams and realities. MAPS, Multidisciplinary Ass. for Psychedelic Studies, Sarasota, Fla. 2001, ISBN 0-9660019-3-1.
  •  Lilly, John C.: Der Scientist. Sphinx-Verlag, 1984 Basel (Originaltitel: The scientist: a metaphysical autobiography, übersetzt von Werner Pieper), ISBN 3-85914-413-8.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Eintrag (RS)-Ketamin bei ChemIDplus
  2. The Merck Index. An Encyclopaedia of Chemicals, Drugs and Biologicals. 14. Auflage, 2006, S. 916–917, ISBN 978-0-911910-00-1.
  3. a b c Datenblatt (±)-Ketamine hydrochloride bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 7. April 2011 (PDF).
  4. Seit dem 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  5. a b c Fachinformation Ketamin-ratiopharm 50/100/500 mg O.K. Injektionslösung, Ketamin-ratiopharm 500 mg/10 ml Injektionslösung. Ratiopharm GmbH. Stand Februar 2010.
  6. Burburan SM, Xisto DG, Rocco PR: Anaesthetic management in asthma. In: Minerva Anestesiol. 73, Nr. 6, Juni 2007, S. 357–65. PMID 17115010.
  7. Jat KR, Chawla D: Ketamine for management of acute exacerbations of asthma in children. In: Cochrane Database Syst Rev. 11, 2012, S. CD009293. doi:10.1002/14651858.CD009293.pub2. PMID 23152273.
  8. Deutsches Ärzteblatt: Bipolare Störung: Ketamin durchbricht Depression vom 3. August 2010.
  9. N. Diazgranados, L. Ibrahim, N. E. Brutsche, A. Newberg, P. Kronstein, S. Khalife, W. A. Kammerer, Z. Quezado, D. A. Luckenbaugh, G. Salvadore, R. Machado-Vieira, H. K. Manji, C. A. Zarate: A randomized add-on trial of an N-methyl-D-aspartate antagonist in treatment-resistant bipolar depression. In: Archives of General Psychiatry. Band 67, Nummer 8, August 2010, S. 793–802, ISSN 1538-3636. doi:10.1001/archgenpsychiatry.2010.90. PMID 20679587. PMC 3000408 (freier Volltext).
  10. Diogo R. Lara, Luisa W. Bisol, Luciano R. Munari: Antidepressant, mood stabilizing and procognitive effects of very low dose sublingual ketamine in refractory unipolar and bipolar depression. In: The International Journal of Neuropsychopharmacology. 16, 2013, S. 2111–2117, doi:10.1017/S1461145713000485.
  11. Ketamin ist die neue Hoffnung für Depressive. Die Welt, 10. März 2014, abgerufen am 15. März 2014.
  12. Adams, H.A. & Werner, C. (1997): Vom Racemat zum Eutomer: (S)-Ketamin – Renaissance einer Substanz? In: Anaesthesist. Bd. 46, S. 1026–1042. PMID 9451486 doi:10.1007/s001010050503
  13. G. Hempelmann und D. F. M. Kuhn: Klinischer Stellenwert von S-(+)-Ketamin, Der Anaesthesist 46 (1997) S3−S7.
  14. Hevers W, Hadley SH, Lüddens H, Amin J: Ketamine, but not phencyclidine, selectively modulates cerebellar GABA(A) receptors containing alpha6 and delta subunits. In: J. Neurosci.. 28, Nr. 20, 2008, S. 5383–93. doi:10.1523/JNEUROSCI.5443-07.2008. PMID 18480294.
  15. C. A. Zarate, J. B. Singh, P. J. Carlson, N. E. Brutsche, R. Ameli, D. A. Luckenbaugh, D. S. Charney, H. K. Manji: A randomized trial of an N-methyl-D-aspartate antagonist in treatment-resistant major depression. In: Archives of general psychiatry. Band 63, Nummer 8, August 2006, S. 856–864, ISSN 0003-990X. doi:10.1001/archpsyc.63.8.856. PMID 16894061.
  16. Fachinformation S-Ketanest, Stand Juni 2008.
  17. Wolfram Wilhelm, Marc Wrobel : Atemwegsmanagement, Narkose und Notfallbeatmung, in Wolfram Wilhelm (Hrsg.) : Praxis der Intensivmedizin, 2. Auflage, Heidelberg, 2013, S.10
  18. S. Middela, I. Pearce: Ketamine-induced vesicopathy: a literature review. In: International journal of clinical practice Band 65, Nummer 1, Januar 2011, S. 27–30, ISSN 1742-1241. doi:10.1111/j.1742-1241.2010.02502.x. PMID 21155941.
  19. R. Hoffman u. a.:Ketamine poisoning. UpToDate 19.1, Januar 2011.
  20. M. Schönenberg, U. Reichwald, G. Domes: "Effects of peritraumatic ketamine medication on early and sustained posttraumatic stress syndroms in moderately injured accident victims". In: "Psychopharmacology" 182, 2006, S. 420-425.
  21. Patent US3254124.
  22. BBC-News: Club ‘horse’ drug to be outlawed. 28 December 2005.
  23. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 30. April 2006, Nr. 17 / Seite 61: Ketamin – Partydroge aus der Apotheke
  24. First picture: schoolboy, 15, who died 'after drinking beer laced with ketamine' at rave. London eevening Standard, 17. Juni 2014, abgerufen am 17. Juni 2014 (englisch).
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